ich habe da mal zwei fragen. in der adac zeitung wurde der opel ampera mit hybrid motor und langzeitakkus angepriesen, und soll etwa 2011 auf der IAA vorgestellt werden.
er soll allein von einem elektromotor angetrieben werden, der allerdings von ionen akkus gespeist wird. diese werden dann automatisch je nach bedarf von einem kleinen benzinmotor aufgeladen, der allerdings nur 1 liter pro 100 km verbrauch hat.

Unter www.opel-ampera.com findest Du Infos zu diesem Auto. Wenn er denn überhaupt kommen wird, liegt der Preis ab 30.000,- Euro aufwärtz. Alle reden jetzt von e-Autos und wenn sie denn tatsächlich mal da sind wird sie keiner mehr kaufen, denn siese Technik ist noch zu teuer.
Funktionieren wird das Ganze schon: 1. dieselelektrische Antriebe werden schon seit Jahrzehnten in Lokomotiven verwendet. Ludmilla & Taigatrommel bzw. Dash9 sind gute Beispiele dafür. 2. Elektrische Bremsung mit Energierückspeisung gibt es ebenfalls schon seit vielen Jahren bei Straßenbahnen und E-Loks /-Triebwagen. Ein Beispiel, das jeder kennen dürfte, ist der ICE (wenn man mal vom Diesel-ICE absieht, der mW dieselelektrisch fährt). Weiterhin wird das auch bei den Hybridautos verwendet. 3. Hochleistungsakkus gibt es inzwischen auch (Li-ION), jedoch liegt hier das größte Problem: die Dinger sind noch sauteuer. Vielleicht ändert sich das mit der steigenden Menge, die ein echtes Serienauto, das der Ampera hoffentlich wird, mit sich bringt.
Der Riesenvorteil gegenüber einem Hybrid (ein Hybridauto ist der Ampera nicht, da der Verbrennungsmotor nicht die Räder antreibt): der Motor kann im Bereich der optimalen Wirkungsgrade laufen. Und der ist klein. Der Prius kann das nicht, wenn der Verbrenner die Räder antreibt. Verbunden mit der elektrischen Bremsung bringt das den geringen Spritverbrauch.
Noch ein Vorteil: es ist egal, woher der Strom kommt: Dieselmotor / Ottomotor / Gasturbine / Brennstoffzelle / ...! Beim Flexstream hat man das auch probiert (bzw. vorgehabt).
Kurz und gut: ich drücke dem Ampera die Daumen, dass er zu tragbaren Preisen auf den Markt kommt und damit ein echtes Familienauto wird. Bis dahin hält mein Vectra B hoffentlich durch. ;-)
Naja, das Auto soll zwar in Serie kommen, aber ob das so gut klappt weiss bisher niemand. Das erste Problem sind Leistungsfähige Akkus, die wären dann sehr schwer und teuer. Und man hat ja nicht nur die Kraftstoffkosten, sonder auch die Stromkosten wenn man ihn an der Steckdose auflädt. Alles in allem also nicht soo billig und umweltfreundlich, wie es aussieht;) Auch wenn es schon ein Schritt in die richtige Richtung ist.
Das kann durchaus funktionieren. Da der Benzinmotor ja nur einen kleinen Generator antreibt,sonst aber mit dem Antrieb nichts zu tun hat, muss er nicht viele PS haben,der Verbrauch wird auch immer gleich sein.
Allerdings ist die Angabe 1l/100km in so einem Zusammenhang wohl etwas unpassend,denn der Benziner hat ja nur indirekt mit dem Antrieb zu tun. Passender wäre: um den Strom zu erzeugen,den der Elektromotor für 100km braucht, benötigt der Benzinmotor 1 Liter.
genau so meinte ich das auch :o)
das soll für die aufladung der akkus sein, damit der opel die 500 km marke packt. äußerst raffiniert und simpel. schade, das das vorher noch keiner durchdacht hat. dadurch ist das sicher günstiger als der diesel.

Und wenn man die Seite liest werden auch aus 1l schnell mal 1.6l.
Außerdem hat so ein System auch große Nachteile. In kälteren Zeiten gibt ein Elektromotor keine Wärme ab, sodass eine Heizung dazukommt, die sehr viel Energie verbraucht.