Frage von Liebeskummer661, 124

Opa liegt im Sterben im Krankenhaus jeder geht auf einmal zum Arzt wegen Kopfschmerzen,herzschmerzen,bekommen Beruhigungsmittel?

Ja als ich gestern festgestellt habe wie letzt endlich auch der tapferste aus der Famile zum Doktor gegangen ist wegen herzschmerzen und Schwindel Gefühl ist mir gestern vor meinen Eltern der Satz "Soll Opa mal langsam sterben sonst sterben wir hier alle" ja der Satz war gut gemeint und sollte mitteilen das sonst jemand anderes aus der Familie stirbt der noch sein ganzes Leben vor sich hat. Jetzt reden die nicht mehr mit mir was kann ich machen. Mir tuts ja auch leid das Opa im Krankenhaus liegt macht mich ja auch traurig ich schlucke aber vieles einfach runter und weine praktisch von innen und nicht außen soll sogar noch ungesünder sein habe ich mal gehört naja habt ihr Tipps was ich machen kann ?

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Antwort
von Rosalielife, 40

Wir leiden alle mit, wenn sich der Abschied lange hinzieht. Der eine reagiert mit Wut und Kopfschmerzen, der andere braucht Beruhigung, um zu schlafen, der dritte will nicht reden, zieht sich völlig zurück. Zu wissen, dass nichts mehr helfen wird, zu sehen zu müssen, wie jemand langsam verstirbt, das ist schrecklich, das ist eine aufwühlende Zeit, eine, die das eigene Dasein in Frage stellt und einem vorhält, auch du wirst irgendwann gehen müssen.

du hast etwas gesagt, was inhaltlich richtig ist. Das zehrt an der Kraft von euch allen und je länger es dauert, desto schlimmer. Es klang halt gefühllos, aber das war es nicht und inzwischen wird auch deine Familie das erkannt haben.

such dir jemandem zum Reden, sorge für dich, sortiere dich und tue das, was dir hilft. Wenn es Sport ist, tob dich aus, wenn du gern draußen bist, geh lange spazieren, wenn du beten willst, geh in eine Kirche oder an einen stillen Ort, wenn du Freunde brauchst, nimm Kontakt auf...es gibt viele Möglichkeiten.

Niemand kann sich darauf vorbereiten, und selbst wenn es ist, wie du es schilderst, der endgültige abschied trifft wie ein Hammerschlag ins Leben, so, als würde es nicht weiter gehen können mit diesem Stein in der Brust, diesem Schmerz, als wolle es zerspringen.

aber es geht daneben weiter, das Lachen ist genauso da wie die Tränen, die manchmal aufsteigen und wir müssen damit umgehen, wir werden nicht gefragt, ob wir das aushalten können.

wir können es! Ich musste es mehrmals durchleben und bin jedes Mal am Ende gewesen und konnte doch irgendwann wieder ein kleines Licht sehen und an eine zukunft ohne den geliebten Menschen denken.

Antwort
von toneRing, 46

Wenn die psyche leidet leidet auch der Körper. Dass es vielen in deiner Familie jetzt so schlecht geht ist denke ich ganz normal. Sie sind traurig sie machen sich sorgen sie werden krank . Jeder rennt zum Arzt aus Sorge dass er auch was hat.

Wenn niemand mit dir reden will kannst du auch in einem Trauer Form Hilfe finden oder bei einer anonymen Notfall Nummer die kostenlos ist.
Das legt sich alles nach einiger Zeit wieder. Trauer braucht Zeit .
Und die braucht der mensch
Ich kann verstehen wie weh das tut auch aus eigener Erfahrung
Aber jeder trauert auf seine Weise .

Ich wünsche dir und all deiner Familie viel kraft und deinem Opa ein Guten Weg ins himmelland.

Antwort
von Alsterstern, 39

Es ist gut auch mal traurig zu sein, weinen ist hier sicher auch 'erlaubt'. Das gehört alles dazu zum Leben. Manchmal reicht es auch schon mal 5 Minuten zu heulen, hinterher fühlt man sich besser. Kann man ja alles im stillen Kämmerchen machen.

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