Opa liegt im Sterben , was jetzt?

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6 Antworten

Du kannst im Grunde nichts für ihn tun.
Wenn du nicht bei ihm sein kannst dann ist das völlig verständlich und dir wird keiner einen Vorwurf machen.

Gehirnblutungen sind in der Regel tödlich, das ist leider so. Da kann dann nur eine OP helfen, aber wenn Markumar im Spiel ist dann ist das Blut so dünnflüssig und die Gerinnungsfähigkeit so weit herabgesetzt dass dein Opa schon beim Öffnen des Schädels (um an die Blutung heranzukommen) verbluten würde. 

Dein Opa liegt im Koma, er wird wahrscheinlich keine Schmerzen haben.

So schwer es fällt, du kannst dich nur von deinem Opa verabschieden. Sag ihm Danke für alles und wünsche ihm eine gute Reise. Er wird es mitkriegen und sich beruhigt auf seinen letzten Weg machen.

Es ist immer schwer einen geliebten Menschen zu verlieren. Aber das ist der Gang der Dinge. Es ist gut wenn man sich verabschieden kann, das hilft bei der Bewältigung der Trauer.

Ich wünsche dir viel Kraft!!

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Setzt dich zu ihm, sage oder spiele ihm etwas vor (Audio), dass ihm gefällt Ich habe mal jemanden aus dem (kurzen) Koma geholt, indem ich Lieder gesungen habe, die er gern gesungen hatte. Vielleicht kannst du ihm etwas erzählen oder vorlesen, oder vorspielen, das ihn wieder zurück holt und ihm Kraft gibt. Einfach mal versuchen. Es muss aber etwas sein, dass dein Opa auch wirklich mag, also bei Sportfans auch mal eine Sportübertragung oder Lieblingsmusik, Titelmelodie der Lieblingssendung, Lieblinsstellen aus Büchern, Erzählen von seinen guten Freunden, seine Lieblingsgeschichte von früher erzählen etc.

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Selbstverständlich kannst Du etwas für ihn tun: Begleite ihn auf seinem letzten Weg. Bleibe bei ihm sitzen, so lange es das Pflegepersonal erlaubt, und so lange Du kannst, ohne vor Hunger oder Müdigkeit umzufallen. Nimm dir etwas zu lesen mit. Fasse ihn an der Hand an, oder am Arm, oder lege ihm auch einmal deine Hand auf seine Stirn. So spürt er, dass er nicht allein ist. Schon bald wirst Du Resonanzen entdecken, von denen Du dich dann führen lassen kannst. Begrüße ihn laut, wenn Du kommst, und verabschiede dich, wenn Du gehst. Sag ihm dabei, wann Du wiederkommst.

Das Sterben ist ein sehr schwerer, aber natürlicher Vorgang. Nimm es geduldig an, und erleichtere es ihm auf diese Weise.


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Bete und bitte darum, dass er erlöst wird. Seine Zeit ist offenbar um. Irgendwann müssen wir alle gehen. So ist der Lauf des Lebens. Wenn seine Lieben sich um ihn sorgen, war seinLeben offenbar erfüllt. Lasst ihn gehen.

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Du kannst leider erst mal nix machen vertraue den Ärzten

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Ich habe keinen Rat für dich, aber das tut mir sehr leid, was mit deinem Opa passiert.
Bitte halte durch.

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