Frage von xuptonx, 46

OP; Narkose; vor 6 monaten letztes mal gekifft;konsequenz für die Narkose?

Hallo zusammen also ich habe in drei wochen eine OP und ich habe ca. vor 6monaten das letzte mal gekifft? hat das eine konsequenz auf die Narkose wenn ja welche? und könnte das spätere folgen haben?

Antwort
von Esigv, 46

Kommt drauf an, was es für eine Operation ist und an welchen Körperteil. Wenn Du nur einmal "gekifft" hast, dann wird wohl es nicht schlimm sein, aber dennoch solltest Du vielleicht deinen Arzt es anvertrauen, damit ein Risiko doch ausgeschlossen werden kann.

Kommentar von xuptonx ,

Oberkörper; Schulter  

2014 angefangen bis 2015 Ostern in der zeit nicht regelmäßig aber paar mal :( 
wird das große konsequnezen geben bei der OP?
Trz danke für Ihre antwort

Kommentar von Esigv ,

Ich denke eher nicht, dass es Konsequenzen werden gibt, aber darauf kann man sich nicht 100% verlassen. Natürlich ist auch die Narkose abhänig und vor einer Operation, erklärt der Arzt die Risiken. Wenn da sowas nicht dabei war, würde ich mir darüber keine Sorgen machen. Du kannst deinen Arzt trotzdem nochmal fragen, wäre glaube besser.

Antwort
von xo0ox, 17

Nein hat keine Wirkung auf die Narkose, aber falls es dich beruhigt kannst du es dem Narkosearzt sagen, es ist seine Aufgabe den Umständen entsprechend die richtige Dosierung zu finden.

Antwort
von altgenug60, 33

Du solltest das zumindest im Narkosevorgespräch sagen. (Da wirst du auch danach gefragt!) Möglicherweise muss da die Dosis der Narkosemittel etwas verändert werden. Und keine Sorge: Die Narkoseärzte sind da einiges gewöhnt und die petzen auch nicht. Alles Gute!

Antwort
von technikexperte, 33

Nein, das wird keine Auswirkungen haben.

Antwort
von aXXLJ, 22

Es besteht keinerlei Risiko oder gesundheitliches Gefährdungspotenzial durch zurückliegenden Cannabiskonsum in Bezug auf Deine demnächst stattfindende OP.
Sämtliche Cannabis-Abbauprodukte dürften inzwischen vollkommen aus Deinem Körper geschwemmt sein; überdies ist Cannabis in Bezug auf die für die OP verwendeten Narkose-Mittel in etwa von gleicher (harmloser) pharmakologischer Bedeutung wie Konsum von Tee oder Kaffee.

Kommentar von Schlauchmayer ,

Ich halte diese Antwort aus folgenden Gründen für problematisch: 

Eine pauschale Unbedenklichkeit für alle möglichen Narkosemittel und für alle möglichen Patienten kann nicht gegeben werden. Es werden ja bei einer Narkose drei Arten von Medikamenten verabreicht (Hypnotika, Opioide, Relaxantien), dazu kommen ggf.  noch Hilfsmedikamente wie z.B. Antiemetika (gegen Übelkeit),  Antagonisten (Gegenmittel) für verabreichte Anästhetika. Dabei haben die Anästhesisten innerhalb der Gruppen noch die Wahl zwischen verschiedenen Medikamtenten.  Im Endeffekt gibt es eine Fülle von Medikamenten, die sich gegenseitig beeinflussen, verstärken oder aufheben können. Ohne die Kenntnis der faktisch verwendeten Mittel ist eine Aussage wie die obige schlichtweg ein Schuss ins Blaue.
Deshalb  würde ich die Beurteilung, ob das jetzt ein gesundheitliches Gefährdungspotenzial hat oder nicht, dem Fachmann überlassen.

Kommentar von aXXLJ ,

Ich gebe mit dem obigen Statement eher eine pauschale Unbedenklichkeitserklärung für den sechs Monate zurückliegenden Konsum von Cannabis ab und nicht etwa für das durchaus bestehende Risikopotenzial der bei Operationen zur Anwendung kommenden Narkose- und/oder Schmerzmittel.
Die mindere Toxizität von Cannabis ist bekannt; die Folgetotenzahlen des Konsums von Cannabis finden nicht einmal Eingang in den jährlich erscheinenden Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung.
Der unterstellte "Schuss ins Blaue" findet daher keine Anerkennung als "Treffer ins Schwarze".

Kommentar von Schlauchmayer ,

Eben das ist das Problem: Eine pauschale Unbedenklichkeitserklärung für einen auch sechs Monate zurückliegenden Drogenkonsum kann von einem medizinischen Laien nicht abgegeben werden. Letztendlich ist der Anästhesist wohl der neutralere und kompetentere Ansprechpartner für eine solche Fragestellung als ein medizinischer Laie. Vor dem Hintergrund der ärztlichen Schweigepflicht kann sich der Fragesteller dem Arzt ruhig anvertrauen.

Kommentar von aXXLJ ,

Das "Problem" - von dem Du so vollmundig sprichst - versuchst Du augenscheinlich zu konstruieren, indem Du mir unterstellst a) nichts über die Abbau-Geschwindigkeit bzw. die Nachweisdauer - und ebenso wenig über Pharmakologie und Toxikologie von Cannabinoiden zu wissen und b) dabei vermutlich von der weit verbreiteten, aber irrigen Annahme ausgehst, dass Anästhesisten sich in Sachen Cannabis auskennen.
Das BtM Cannabis, das (bislang) als nicht verkehrsfähig galt und seit mehr als 80 Jahren sukzessive aus der medizinischen Anwendung verdrängt worden ist, gehört im Verlaufe der Studienzeit nicht zum Lehr/Lernstoff von Ärzten.
Woher nimmst Du also die Unverfrorenheit Deiner so wenig fundierten Behauptung, sechs Monate zurückliegender Cannabiskonsum könne ein gesundheitliches Problem bei der Narkose verursachen, oder hast Du auf diese explizite Frage keine zufriedenstellende Antwort und wolltest ohnehin nur eine wohlformulierte Lanze für Anästhesisten brechen?

Kommentar von Schlauchmayer ,

Zur Sache:

Bei Drogen allgemein geht es nicht nur um die Abbauzeit, sondern auch darum, ob die Organe, wie die Leber auf den Konsum eingestellt sind. Wie intensiv der Drogen nahm,  hat der FS in seinem Eingangspost nichts geschrieben. Der später eingeräumte gelegentliche Konsum dürfte auch nach meiner Einschätzung unerheblich sein.

Ich habe hier nicht behauptet, dass das unbedingt ein Problem darstellen muss, sondern nur, dass ein Anästhesist das sicher besser beurteilen kann als irgendwelche anonymen Experten auf gutefrage.net, egal ob der sich jetzt Schlauchmayer oder aXXLJ nennt.
Ob jetzt Cannabis explizit Gegenstand des Medizinstudiums ist, ist eigentlich egal. Die Mediziner im Allgemeinen und die Anästhesisten im Besonderen haben wohl auch die pharmakologischen Grundlagen, um BTM allgemein in ihrer Wirkung zu beurteilen und da  kommen noch die klinischen und möglicherweise auch persönliche Erfahrungen hinzu.

Zum Ton:
Weißt du, hier auf gutefrage.de treiben sich ja eine Menge selbsternannte Experten rum. Ich kenne dich ja nicht. Wie soll ich mir da aus einem Beitrag ein Urteil über deine Kompetenz bilden? 
Ich denke, dass das hier jedem Vernünftigen auf gf eigentlich klar sein sollte und damit, dass auch Aussagen mal in Zweifel gezogen werden können.
In diesem Falle ist es sicher überzeugender, auf der argumentativen Ebene zu bleiben. Gerade wenn man überzeugt ist, im Recht zu sein, reicht das vollkommen aus. Wer sich offensichtlich angepisst fühlt und persönlich werden muss, der wirkt wirklich weder souverän noch seriös.

Kommentar von aXXLJ ,

Ich erwarte nicht von mir souverän und seriös zu sein oder zu bleiben, wenn unerfahrene Cannabiskonsumenten von als zweifelhaft einzustufenden Antworten in ihrer (unnötigen) Angst vor möglichen Konsequenzen und somit auch ihrer Angst vor der eigentlichen OP bestätigt werden.
Zum "Ton":
Wenn ich einer Leviten-Lesung bedarf, dann nicht von jemandem, der Cannabis-Kompetenz lediglich vorgibt und immer dann allgemein auf "BtM" oder Anästhetika ausweicht, wenn Cannabis-Sachkunde gefragt ist.

Kommentar von Schlauchmayer ,

Die Beantwortung der Frage erfordert nicht allein Cannabis-Sachkunde.  Ich habe hier auch niemals vorgegeben, Cannabis-Kompetenz zu haben. "Cannabis-Sachkunde" stellt für mich keinen Wert für sich dar.


Kommentar von aXXLJ ,

Ich habe hier auch niemals vorgegeben, Cannabis-Kompetenz zu haben. "Cannabis-Sachkunde" stellt für mich keinen Wert für sich dar.

Das ist deutlich zu erkennen. Deswegen auch der Hinweis dem Fachmann die Beurteilung, ob ein Gefährdungspotenzial gegeben ist, zu überlassen.
Danke.

Antwort
von Jaquen, 31

Nein sollte keine auswirkungen haben.

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