Frage von laserbeam3210, 39

OP auch bei hoher Schmerzmitteldosierung antreten?

Hallo, ich bin seit 5 Jahren an beiden Hüften erkrankt, die nur noch ausgetauscht werden können (original gegen Prothese). Das Problem dabei ist, ich bin seit etwa 3 Jahren auf Opioide gesetzt, mit einer tägl. Höchstdosis von 75 mg (Oxyc.). Kann man bei der Menge an Opiaten im Blut überhaupt eine solche OP, sog. Hüft TEP antreten? Ich könnte mir vorstellen, das es ein Problem werden könnte, weil man bei zuviel Schmerzm. auch mal einen Atemstillstand erliegen kann. Wie sieht es also aus?

Antwort
von Joline007, 20

also das solltest du mit dem behandelnden Orthopoäden besprechen. Denn er klärt dich über die Risiken einer OP auf v.a bei der Einnahme bestimmter Medikamente. Jeder ,der unter Arthrose leidet ,nimmt erstmal starke Schmerzmittel ,um den Schmerz irgendwie auszuhalten bis es gar nicht mehr möglich ist. Außerdem ist die lebenslange Schmerzmitteleinnahme keine Lösung. Das beste ist es dann einfach eine Hüft -Tep einzusetzen. Ich kann mir nicht vorstellen ,dass die Einnahme der Schmerzmittel die Narkose irgendwie beeinträchtigen kann. Sonst wäre diese OP ja für kaum jemanden mehr möglich. Aber viele lassen sich problemlos an der Hüfte operieren,das kenne ich aus der Praxis. Jedoch weiss der Anästhesist noch genauer ,ob das Narkosemittel irgendwie kompatibel ist mit den Schmerzmitteln bzw. vllt musst du sie einfach vor der OP absetzen. Aber nach der OP brauchst du erstmal auch defintiv welche . Ich würde dir wircklich raten, das mit den Ärzten zu besprechen. Sie können dir genauere und sichere Infos dazu geben.

Antwort
von HalloRossi, 7

Normalerweise wird viel früher operiert! Ich bin gerade erschüttert , dass man dich mit so viel Schmerzen rum laufen lässt. Die Operation ist vergleichsweise harmlos. 1-2 Tage vor der OP musst du die Medikamente absetzen.

Antwort
von NikGXRMXN, 29

Ich bin kein Experte in dem Gebiet, also würde ich Defenetiv einem Artzt befragen und es gibt auch noch andere Arten von Komplikationen, sprich Kammerflimmern etc. und so etwas ist nie ausgeschlossen das sollte dir bewusst sein.
Frage einen Artzt der wird dir besser weiterhelfen als die COM außer ein Artzt amtwortet ( kann ich nicht wissen )

Viel Glück und gute Genesung!

Antwort
von Barbdoc, 10

Das kennen die chirurgisch arbeitenden Orthopäden. Sag aber unbedingt vor der Operation Bescheid, dann kann man nach der OP das Betäubungsmittel langsam und schonend entwöhnen.

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