Onlineshopping Bestellbestätigung bindende Aussage?

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2 Antworten

Hi :)

Du hast dann, soweit ich das spontan überblicke, Anspruch auf Lieferung der vereinbarten Kaufsache.

Zwangsweise durchsetzen ließen sich jedoch besser monetäre Ansprüche, dh es empfiehlt sich ggf, nach Ablauf einer gewissen Lieferfrist vom Vertrag zurückzutreten, sich die Sache anderweitig zu verschaffen und eventuelle Mehrkosten dem ursprünglichen Verkäufer in Rechnung zu stellen.

Freue mich über Nachfragen und will stets gern wissen, wie eine Geschichte zu Ende geht

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Kommentar von Kugelflitz
06.08.2016, 11:58

Anderweitige Beschaffung geht leider so nicht, da ausschließlich dieser Shop dieses Produkt herstellt und (teilweise über Dritte) vertreibt. Wenn dort also alles weg ist, bleibt es auch vorerst nirgends erhältlich, es sei denn, man findet ein kleines Ladengeschäft, was einen geringen Teil dieser Produkte ebenfalls vertreibt.

Das Lustige an der Geschichte ist, dass nicht nur ich von dieser schweren Fehlkalkulation betroffen bin, sondern scheinbar einige hundert andere Kunden.

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Kommentar von Kugelflitz
06.08.2016, 11:59

Ach ja: Hast du eventuell einen Paragraphen o.ä. zur Hand, der diese Sachlage regelt?

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Die wesentliche Frage ist, ob bereits ein Kaufvertrag zustandegekommen ist oder nicht.

Die Bestätigung des Bestelleingangs ist gesetzlich vorgeschrieben, wird automatisch versandt und stellt im Normalfall keine Auftragsbestätigung dar.

Die Formulierung mit der Reservierung klingt für mich so, als würde Deine Bestellung erst mit Zahlungseingang zur rechtsverbindlichen Willenserklärung.

Schau mal in den AGB, ob da was in Richtung "Zwischenverkauf vorbehalten" steht.

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Kommentar von Kugelflitz
06.08.2016, 14:21

Die Bezahlung ging ein, es wurde bestätigt, DANACH wurde festgestellt, dass nicht mehr genug verfügbar ist.

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