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ok frage nr zwei zu künstlichem koma,

gefragt von HappySpiderHappySpider am 16.09.2009 um 15:55 Uhr

...ich hatte eine lebensbedrohliche op und wurde danach in das künstliche koma gelegt. die dauer betrug (ca.) 7 tage, ist das lang oder kurz oder durchschnitt? als ich aufwachte, hatte ich extreme wahrnehmungsstörungen, konnte nicht reden und mich nicht bewegen. zwei drei wochen später konnte ich wieder einigermassen reden, hatte aber regelrechte "vokabellücken", mir fielen viele wörter nicht ein. hatte vor der op als werbetexterin gearbeitet, und war also sehr versiert darauf. ich hatte probleme mit dem kurzzeitgedächtnis und wahrnehmungsprobleme z.b. hohle stimmen, verzerrte gesichter, raum-zeit- wahrnehmungen, traum-wach-wahrnehmung, hielten bis ca drei monate danach an. ich konnte auch nicht mehr meinen namen schreiben. heute (fast zwei jahre später) habe ich noch immer probleme mit dem kurzzeitgedächtnis sowie der wortfindung. was kann dafür die ursache sein und wo kann ich das abklären lassen, ausser beim psychologen. sind solche nebenwirkungen bekannt oder stehe ich nun damit allein da? kann es ausser psychischer blockade (aufgrund des schocks/traumas) auch andere gründe geben? oder ist das aus medizinischer sicht grundsätzlich ausgeschlossen? gibt es aufzeichnungen von mir, während ich auf der intensivstation lag? ich wäre wirklich für jeden tipp dankbar, einige kennen sich ja scheinbar ganz gut aus hier. ich probiers zumindest erstmal so.

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medizin x 15.070 wahrnehmung x 78 künstliches koma x 9 intensivstation x 6

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anonym
beantwortet von thoni am 16. September 2009 16:03
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Hilfreichste Antwort

Ich würde das auf jeden Fall von einem Neurologen untersuchen lassen! War das eine OP am Gehirn, dass da vielleicht was veletzt worden ist? Nach zwei Jahren - da dürfte das unmöglich von der Narkose (Koma) kommen!

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:05

ich antworte mal bei beiden fragen, also es war eine op am darm, nach 5facher perforation mit anlage anus prater

Kommentar von thoni am 16. September 2009 16:11

Bei einer Gehirn-OP hätte ich mir noch vorstellen können, dass das Sprachzentrum verletzt worden ist zB! Aber so.... Lass dich auf jeden Fall untersuchen!

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:14

neurologe oder wohin geht man da und vor allem wie erklärt man das, ich habe keinen bock, jetzt die tippeltappeltour einer psychotherapie zu gehen, ich bin soweit ganz stabil, mich interessiert nur diese frage halt. oder was sagst du?

Kommentar von 844e9053873a5e07b31a99d43d5a506dsmallcyclomethicone am 16. September 2009 16:14

Neurologen sind da auf jeden Fall keine falsche Adresse!


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Dajana0120
beantwortet von Dajana0120 am 16. September 2009 16:04
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Ich wuerde so fragen... bist du sicher deine Problemme kommen wegen der Koma? Ich wuerde sagen dein Leben und dein GEHIRN sind bedroht gewesen, die Koma macht man vor allem um den Gehirn zu schonen. Ohne diese Koma wurdest du noch mehr Problemme haben. Vielleich nicht gehen oder Reden koennen. Deswegen solltest du dich damit befassen, was fuer ein Problem war das (weswegen du operiert wurdest) und inwieweit hat dir di Koma GEHOLFEN?

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:10

um gottes willen, ich meinte die frage nicht als angriff auf die ärzteschaft. es hat mir ja zu dem zeitpunkt geholfen. ich will ja aber trotzdem wissen, wieso manche probleme sich nach zwei jahren immernoch nicht gelegt haben und welche gründe das ausser den posttraumatischen haben könnte. theoretisch jetzt.

Kommentar von 844e9053873a5e07b31a99d43d5a506dsmallcyclomethicone am 16. September 2009 16:12

Wenn ich dazu auch was sagen darf:
Natürlich, das ist ja schön und gut, aber wenn eine Therapie die Lebensqualität eingeschränkt hat, kann das eine unheimliche Belastung für einen selbst sein.
Nicht wenige bekommen dadurch starke Depressionen und werden ein Leben lang nicht mehr auf die durch das Koma entstandenen Spätfolgen klar kommen.
Sicher ist das Koma eigentlich dazu da, einem zu helfen.
Dennoch trägt man ja ein schweres Päckchen mit sich herum und da bedarf es einiger Zeit, sich damit abzufinden, bzw. dies zu bessern.

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:14

eben


Rabenfeder
beantwortet von Rabenfeder am 16. September 2009 16:01
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Also, Aufzeichnungen gibt es, deine PAtientenakte. Muss dir auf Wunsch auch vorgelegt werden. Die Dauer des künstlichen Komas ist von Fall zu Fall sehr unterschiedlich, die Reaktionen darauf auch. Die Frage ist, welche Art von Verletzungen gab es vorher? Hatten diese mit einem Schädel-Hirn Trauma zu tun, können die Nachwirkungen auch daher stammen. Wie sah es mit der Sauerstoffversorgung während der OP aus, gab es Probleme oder lief alles reibungslos ab? Das man nach dem Koma nicht wieder auf Höchstleistungen funktioniert, ist recht normal, das dauert seine Weile wieder, abhängig von der Versorgung, der Grunderkrankung und der Medikamentengabe. Neurologen können durchmessen, ob die Leitungsfunktionen der Nervenbahnen noch in Ordnung sind, die Hirnfunktion kann ebenfalls mit anderen Messverfahren beurteilt werden. Psychische Blockaden, grade durch das nichtverarbeiten eines solchen Erlebnisses, sowie Angst vor bleibenden Schäden, können einige Behinderungen auslösen, aber letzendlich kann dir da nur eine umfassende Ursachensuche weiterhelfen.

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:05

ich antworte mal bei beiden fragen, also es war eine op am darm, nach 5facher perforation mit anlage anus prater


cyclomethicone
beantwortet von cyclomethicone am 16. September 2009 15:58
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Soweit ich weiß sind die Symptome, die du schilderst, "normal".
Zum Teil, legen sie sich auch gänzlich, bzw. bessern sich derartig, dass man sie nicht mehr als Problem empfindet.
Ursachen kenne ich leider keine, tut mir Leid.
Inwiefern Aufzeichnungn von dir von der Intensivstation? Fotos und Dokumente für Medizinstudenten? Dies wäre, denke ich, nur mit Zustimmung deinerseits, bzw der gestezlichen Vertreter möglich.

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:06

ich empfinde sie aber als problem. aufzeichnungen, ich meinte damit video.

Kommentar von 844e9053873a5e07b31a99d43d5a506dsmallcyclomethicone am 16. September 2009 16:08

Bist du auch weiterhin inneurologischer Behandlung?
Zu den Videoaufnahmen konnte ja ein anderer User schon Informationen geben, wie ich gelesen habe.

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:11

ich bin noch in keiner neurologischen behandlung bisher!

Kommentar von 844e9053873a5e07b31a99d43d5a506dsmallcyclomethicone am 16. September 2009 16:13

Ich würde dir das sehr nahe legen.
Einiges hat einfach nervliche Ursachen, da Hirn etc unter dem Koma zu leiden hatten.
Hat ein Neurologe die Ursache gefunden, stehen die Chancen auf Besserung höher.
Ich wünsche dir gute Besserung!


Ysobel
beantwortet von Ysobel am 16. September 2009 15:58
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Aufzeichnungen gibt es im Krankenhaus in dem du lagst, und die muessen auch min 12 Jahre aufbewahrt werden. Vielleicht mal zu einem Neurologen gehen und dort nachfragen.

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:00

das ist eine idee. ich habe nur bissel angst, dass es zu schnell richtung posttraumatische belastungsstörung abgeschoben wird


SevenStarMantis
beantwortet von SevenStarMantis am 16. September 2009 15:56
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Naja. Es hatte ja einen triftigen Grund, Dich unter Narkose zu stellen. Dass Du muskuläre Sorgen hattest, das ist aber normal.

Kommentar von 45c49f169976e95efecc802d85b82cfesmallHappySpider am 16. September 2009 16:08

ja natürlich hatte es einen grund, das auf jeden fall. ich hatte einen kompletten kollaps, sepsis, bauchfellentzündung, etc. ich wollte aber mehr auf die ganzen probleme hinaus, bei denen niemand weiss, ob psychisch oder nicht. danke trotzdem für die antwort.


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