Frage von Janschinsky0, 63

Ohne arbeitslosen geld 2 noch krankenversichert?

Hallo liebe Leute

Meine freundin bezieht arbeitlosengeld 2 (hartz4), da wir ein kind bekommen haben. Ich kann und darf wegen eines Schweren autounfalls nicht arbeiten. Nun hat das Amt herrausgefunden das ich in einer anderen Statd ein Konto habe auf das ich zinsen bekommen habe. Nun ich weiß nichts von dem Geld und habe in meiner Familie mal rumgefragt und dabei hat sich herrausgestellt das meine Oma bei meiner Geburt ein Konto eingerichtet hat was auf meinen Namen läuft, ich aber davon nie etwas erfahren habe. Muss ich diese Geld nehmen? Wenn ich nun dieses Geld nehmen muss und aufbrauchen muss bekommt meine Freundin ja kein Arbeitsloesngeld 2 (Harzt4) mehr. Ist sie dennoch über das Amt versichert oder muss sie sich selber mit meinem Geld versichern?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von isomatte, Community-Experte für Arbeitsamt & Arbeitslosengeld, 23

Was da evtl.noch auf dich zukommen könnte bleibt abzuwarten,aber wenn du glaubhaft versichern kannst das dir das nicht bekannt war wird wohl nichts weiter passieren !

Da das Geld dann schon vor Antragstellung vorhanden war handelt es sich schon mal um Vermögen und nicht um Einkommen,deshalb darf das ganze dann bis zum so genannten Schonvermögen nicht angerechnet werden.

Wenn ihr ein gemeinsames Kind habt dann bildet ihr automatisch eine BG - ( Bedarfsgemeinschaft ),dann dürft ihr ( du und deine Freundin ) jeweils 150 € pro Lebensjahr haben + einmalig 750 € für notwendige Anschaffungen,min. aber 3100 € + diese 750 €.

Das Kind dürfte normalerweise auch 3100 € + diese 750 € haben,die hätten aber vorher schon auf einem eigenen Konto / Sparbuch sein müssen.

Es kommt also darauf an wie viel Geld es ist,was ihr an Schonvermögen haben dürft und wie viel ihr schon habt und was deine Freundin vom Jobcenter noch an Leistungen bekommt.

Ist dann das evtl.noch anrechenbare Vermögen höher als die monatlich bezogene Leistung,dann muss dieser Betrag zwingend auf 6 Monate Bezugszeitraum verteilt werden.

Würde dann bei Berücksichtigung der Leistungsanspruch entfallen,dann müsste auch der KK - Beitrag der Freundin mit berücksichtigt werden,also z.B. pro Monat 160 € und wenn trotz Berücksichtigung kein Leistungsanspruch bestehen würde könnte es passieren das es zunächst für 6 Monate keine Leistungen gibt und der KK - Beitrag selber gezahlt werden müsste.

Nach diesen 6 Monaten müsste dann erneut geprüft werden in wie weit dann die Anspruchsvoraussetzungen vorliegen würden,dann könnte in der Zeit des Leistungsausschlusses auch ein Konto oder Sparbuch für das Kind eröffnet werden und da 3100 € + diese einmaligen 750 € eingezahlt werden,sollte noch zu viel Geld vorhanden sein.

Ihr könnte euch auch dann z.B. ein gebrauchtes KFZ - mit einem Zeitwert von bis zu 7500 € kaufe oder notwendige Anschaffungen machen,dann Belege schön aufbewahren.

Kommentar von Janschinsky0 ,

auf was beziehen sich die 150€ an zinsen oder an geld was dort liegt?

und diese 750€ ?

und wir das in einer bedarfsgemeinschaft hoch gerechtnet also zusammen darf jeder 150 haben oder nur wir beide zusammen? also von einem konto das auf mich läugt?

Kommentar von isomatte ,

Die 150 € beziehen sich auf Gelder die ihr habt oder haben könntet wenn z.B. eine Versicherung aufgelöst werden würde !

Ihr dürft dann jeder pro vollendetem Lebensjahr 150 € haben und zusätzlich für evtl.notwendige Anschaffungen noch mal je 750 €,min. aber jeder 3100 € + diese 750 €.

Wenn ihr eine BG - bildet ist es egal bei wem von euch beiden das Geld auf Konto oder Sparbuch liegt,weil ihr euch ja in einer BG - zum gegenseitigen Unterhalt verpflichtet seid,da kommt es nicht darauf an,weil es da nicht meine und deine gibt.

Hat deine Freundin weniger oder gar nichts,dann darfst du eben mehr haben.

Kommentar von Janschinsky0 ,

150€ an ersparnissen oder das was die ersparnisse an zinsen bringen?

Kommentar von Makri1234 ,

150 € Vermögen (in deinen Fall eben erpartes). Die Zinsen zählt als Einkommen.

Kommentar von isomatte ,

Meiner Ansicht nach gehören auch die Zinsen erst mal zum Vermögen,wenn diese spätestens im Monat vor der Antragstellung schon vorhanden waren !

Erst wenn diese im Monat der Antragstellung oder im laufenden Leistungsbezug zufließen ( Zuflussprinzip ) werden bzw. dürften sie als einmaliges Einkommen angerechnet werden.

Kommentar von isomatte ,

Die 150 € gelten für Ersparnisse !

Normalerweise müssten die Zinsen auch als Vermögen gelten,wenn diese spätestens im Monat vor der Antragstellung gut geschrieben wurden bzw.auf dem Konto oder Sparbuch als Guthaben auftauchen.

Denn alles was du / ihr im Monat vor der Antragstellung schon hattet gilt erst einmal als Vermögen,dazu würden meiner Meinung nach auch Zinsen gehören,denn der Antrag wirkt im Monat der Antragstellung auf den 1.des Monats zurück und wie gesagt,alles was vorher schon vorhanden war zählt erst einmal als Vermögen.

In wie weit dann auch Vermögen zu verwerten ist kommt auf die Grenze des euch zustehenden Schonvermögens an.

Normalerweise dürfen Zinsen aus Vermögen meiner Ansicht nach erst als Einkommen angerechnet werden,wenn diese im Monat ( Zuflussprinzip ) der Antragstellung oder im laufenden Leistungsbezug zufließen.

Kommentar von isomatte ,

Danke dir für deinen Stern !

Antwort
von berlina76, 32

Es geht um die Zinsen.

Ich gehe mal davon aus, das der angesparte Geldbetrag unter deiner Freigrenze(pro Lebensjahr 150 €)liegt? Wegen der paar Zinsen verliert ihr nicht den Anspruch auf H4

Kommentar von Janschinsky0 ,

Da lliegt leider soviel das es 156€ jahre zinsen sind......


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