Frage von emi98,

Offenstall im Winter?

Hallo, ein Pferd soll zukünftig in einen Offenstall untergebracht werden. Nun ist meine Frage, was mach ich im Winter, wenn es sehr kalt ist. Ich mache mir sorgen, dass es den Pferd doch schaden könnte.

Antwort von MaxundWilli,
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Pferde wälzen sich im Schnee und einige stellen sich auch bei harten Minustemperaturen nicht unter. Andere widerum bauen nicht so viel Winterfell auf und frieren tatsächlich, auf jeden Fall in der Nacht. Beobachte Dein Pferd und dann wirst Du sehen, ob es reagiert. Ich habe ein Wb, der fängt an zu zittern bei minus 18 Grad. Da bekommt er in der Nacht eine Decke aufgelegt und das funktioniert ganz gut. Wichtig ist, das sie im Offenstall windstill und trocken stehen können. Ich habe 3,5 Seiten, so daß die Frostbeule sich gut schützen kann. Dieses Jahr hat er schon ein wenig mehr Winterfell gebildet und ich hoffe, eine Decke ist unnötig....

Antwort von Sebastard,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Pferde sind robuster als man denkt. Dafür sorgen, dass es nicht nass wird und dem Wind ausgesetzt ist. Wichtig wäre, dass es sich ein wenig vor der bösen Natur verstecken kann. Den Rest macht das Fell, die sehen dann aus wie Teddys,...

Antwort von Baroque,

Pferde haben so eine klasse Thermoregulation. Das einzige, mit dem sie zu schaffen haben, sind krasse Wechsel, wie beispielsweise zwischen -20° draußen und +5° im Stall. Da brauchen einige eine Decke. Meiner lief in der Boxenhaltung keinen Schritt mehr, der kroch nur noch steif dahin, wenn ich ihn da nicht eindeckte. Seit er draußen lebt, ist das kein Thema mehr.

Die Wohlfühltemperatur des Pferdes (die man beim Menschen zwischen 20 und 22° kennt) liegt bei -10 bis +10°. Das sollte man immer beachten. Sie können auch mit mehr und mit weniger umgehen, fühlen sich in dem Bereich aber in der Regel am fittesten. Natürlich ist das auch ein bisschen rassespezifisch, der Iberer mag's durchschnittlich wärmer als der Fjordi, aber im Allgemeinen kommen die ohne Decken besser durch den Winter als die eingedeckten - im Durchschnitt weniger Erkältungen zu verzeichnen. Was ein bisschen fies ist, ist nasskalt mit über 0° im Herbst, aber wenn man hier eindeckt, muss man immer eindecken, denn hier entwickeln die den Pelz. Wenn man da nicht irgendwelche Termine wie eine Jagd oder ähnliches hat, kann man ja auf den manchmal kühlen Rücken Rücksicht nehmen und an den ganz schlimmen Tagen nur leichte oder keine Arbeit verlangen, grad mal so Rücken-Lockerungs-Programm.

Antwort von babydoll5,

überleg mal wo pferde herkommen und wie sie da leben . in der natur haben sie keine decken , hütten und co. sie stehen auch bei - 30 grad , regen , frost oder schnee draussen.

im offenstall ist nur zu beachten das du nach dem reiten eine abschwitzdecke drauf machst wenn es kalt ist (selbst wenn es nicht geschwitzt ist damit es langsam und schonend auskühlen kann)

Antwort von Samila,

das pferd legt sich doch ein winterfell an. es gibt ja auch pferdedecken

Kommentar von emi98,

das stimmt, aber reicht es auch, wenn es z.b. wie in einen vergangen winter -20 °C werden? :/

Kommentar von Samila,

wir hatten bis vor kurzen einen pferdehof als nachbarn. da standen die pferde auch in ställen die offen waren.

einige hatten dickes fell, andere hatten zusätzlich eine decke drüber.

das einzige problem war das ständig zugefrorene wasser so das die mädels immer zu uns kamen und wasser geholt hatten

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