Frage von Fenir 25.02.2012

Offener Aufruf zur Tierquälerei?

  • Hilfreichste Antwort von YarlungTsangpo 25.02.2012
    6 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Diese Empfehlung in einem Buch zur Dt.Dogge von einem Funktionär eines Rassezuchtvereines sagt eines deutlich. Der Autor ist alt bis älter und hat seit dem "Dressurbuch" vom Autoren "Most" nichts mehr dazu gelernt.

    Nachdem Funktionäre die Rasse meist auch züchten und durch deren Engagement auch Zuchtrichtungen bestimmen - ist anzunehmen, dass auf dem Gebiet Zucht eventuell ebenfalls nichts dazu gelernt wurde.

    Ein guter Grund - aus dieser Richtung keine Dt. Dogge zu erwerben.

  • Antwort von sophia40 25.02.2012
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also ganz ehrlich ich verstehe es genau so wie Du Fenir. Ein Unding ist das.-Der Hammer echt. Das man sowas noch kaufen kann das ist doch unglaublich.

  • Antwort von Tibettaxi 25.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Strafrechtlich relevant ist diese Erziehungsmethode nur wenn sie dem Hund langanhaltende schmerzen verursacht. Eine mir bekannte ex Züchterin - jetzt Hundevermehrerin - wurde wegen 3 schlägen mit der reitgerte auf duie Hundeschnsauze verurteilt.

    Wer solch Rat heute niocxh annimmt gehört grundsättzlich mit Haltungsverbot belegt. Andererseits kann ein Klaps zur rechten Zeit im richtigen Mass 1000 mal wirkungsvoller sein als alle diskussionen und guten ratschläge.

    Aber ganz klar: Das was hierg vorgeschlagen wird ist eben nicht der Klaps mit Mass sondern das brechen des willens mit Gewalt - und das ist krank, pervers und klar strafrechtlich relevant.

  • Antwort von gkyFFM 25.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Jeder darf Bücher schreiben. Und jeder darf darin den größten Mist verzapfen.

    Fazit: Nicht Allem vertrauen, nur weil es schwarz auf weiß in Büchern steht.

  • Antwort von sasaluna 25.02.2012
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    so kann man das verstehen ,oder besser ich verstehe es auch so und finde es absurd ,das sowas überhaupt auf den matkt gelassen wird!! da hast du recht ,aber wie will man das ändern ? geht nicht ,wir können uns nur aufregen und ändern nichts daran . ich wünsche dir viel glück.

  • Antwort von manteltiger 25.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Fenir,

    diese Textpassage ist aus dem Zusammenhang gerissen!!!! Ich kenne das Buch auch und mit keinem Wort ist dort erwähnt, wie dieses Zwangsmittel letztendlich einzusetzen ist. Dies kannst du aber im Text des Buches herauslesen - wenn du dir es einmal vollständig durchliest! Klar, wenn man neben einer Quitsch-Hupe eine Peitsche auf den Boden schlagen würde, würde diese durch den Windstoß wegfliegen; dies ist Tierquälerei. Wenn man aber eine Peitsche neben einem Jungrüden mit u.U. 80 kg Lebendgewicht niederknallen würde, würde der sich bei guter Erziehung lediglich umdrehen und dich fragend anblicken: War etwas? Der Autor schreibt nichts von "körperlicher Züchtigung". Der DDC 1888 ist ein Rassezuchtverein, der sich aufrecht und redlich um die Belange der Dt. Dogge bemüht. Und, Fehler werden überall und in jedem Verein gemacht werden. Man kann ein Buch lesen und "lesen" aber eine Textpassage aus dem Zusammenhang reißen finde ich äußerst "unpassend". Gerne kann sich jeder einmal auf der Homepage dieses Vereins kundig machen und vielleicht auch mal eine Zuchtausstellung besuchen. Dort ist eindeutig zu erkennen, für was und wie der Club für diese Rasse einsteht. LG manteltiger

  • Antwort von bluespace 25.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Man sollte alle Buecher immer in ihrem zeitlichen Kontext lesen. Wann schrieb er das Buch? Was die Menschen in alten Windhundbuechern schreiben, muss man auch mit grossem Abstand lesen. Gehoert mit zu Rassegeschichte. Heute wuerde er es vielleicht nicht mehr schreiben, verschweigen. Besser die damalige Realitaet steht dort und wir wissen es.

    L.G.Blue

  • Antwort von AlphaWolf1105 25.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    hmm. aslo ich finde sowas echt krank!!!! Vor 4 jahren war ich mot meine freunde am see, also zelten und so. Da haben wir ein hundebellen gehört, aber es waren richtig viele. dann haben wir die gesehen, es waren mehrere Hunde bestimmt über 20..und drei frauen auf die pferde..es waren Jagdhunde. Da ging ein hund aus der reihe weil er pipi wollte und schon wure er von eine der frauen mit ne peitsche geschagen..boarrrr ich bin sowas von ausgerastet,,ich war so wütend..hab die frauen angeschriehen..dass sie ne dumme kuh ist und dass das keine ERZIHUNG ist!!! **Tiere und Kinder erzieht man mit LIEBE und nicht mit gewalt.. Das was der autor beschrieben hat ist schon ein fehler...so bekommt der hund nur ANGST von den Besitzer..aber keinen Respekt..und i-wann ist der angst zu viel und der hund greift an..dann ist es wie immer der hund schuld und er wird angeschläfelt.. ** nur mit liebe verdint man respekt-

  • Antwort von bluespace 25.02.2012

    Sowas entsetzt mich auch, weil ich vermute dass der Mann die Peitsche nicht nur zur Drohung einsetzen wuerde , sondern auch real . Wir koennen nicht wissen bis zu welchem Punkt. Aber egal, mal ganz sachlich analysiert, halte eine Bedrohung, aufrechte Haltung , zugehen mit erhobenem Arm plus Schlagwerkzeug wie Stock/Peitsche/Knueppel erzieherisch fuer falsch und kontraproduktiv. Er schreibt "Flegelalter", also wird er Alter zwischen 5 Monaten nahe Geschlechtsreife bis max. ein Jahr meinen. Hatte noch keine D-Dogge, aber sehr wohl simultan 2 Mastin Espanol, die Spaetentwickler sind . Wir wissen heute, dass man grade bei so hochpotenten Rassen ueber Fruepraegung geht, in dem Alter muss die Basiserziehung schon laengst abgeschlossen sein - der Dogge....bei Rangproblemen gibt es heute andere Methoden, wissen wir. Aber die aeltere Generation hatte andere Methoden. Es gibt Hundeleute, Zuechter, Ausbilder, die lernen immer weiter dazu, gehen mit der Zeit mit, andere sind stehengeblieben in ihrer eigenen "Praegung". Diese Leute lesen auch nichts, selbst wenn lassen sie eine andere Meinung mitunter gar nicht zu, probierens auch nicht aus. Stur. Muss nicht heissen, dass der Mann keine Ahnung von Doggen oder Hunden hat. Ich wuerde das Buch weiter lesen, den Mann im Kontext seines Zeitgeistes sehen, in dem er irgendwann erzieherisch stehengeblieben ist. Aber sein restliches Wissen annehmen, nutzen fuer die Rasse. Wollte ich eine Dogge, der Mann haette die besten Hunde, wuerde ich mir sogar einen Welpen bei ihm holen. Ich hab hier mir der alten Meutenfuehrergeneration mitunter aehnliche Situationen; die wissen unglaublich viel - aber dann gehen einige immer noch, erwachsene Maenner! mit dem traditionellen langen Holzstock in die Meute von so 40 Hunden rein, wo ich als Fremde keinen brauche. Meist ueber mehrere Generationen Hundefuehrer, haben ein unglaubliches Wissen, sogar ueber Fruehpraegung, Welpenauswahl , Fuetterungstechnik, Meutenfuehrung, alles. Und dann kommt der automatische Griff nach dem Stock, der steht auch gleich am Zwingereingang wie seit ueber hundert Jahren. Die Soehne und Enckel benutzen ihn nicht mehr. Sie lassen ihren Grossvater, von dem sie ihr ganzes Wissen haben. Hab einige gefragt, wozu sie denn das Ding brauchen, gleiche Antwort: um sich Respekt zu verschaffen wenns Trubble gibt. Ob sie sich nicht wie ich auch ohne das Ding Respekt verschaffen koennten : Ja, aber das war schon immer so. Ob sie das Ding zum Schlagen benutzen: Nein, aber es verschafft Respekt. Es ist schwer, sich mit einem 80-jaehrigen ueber Koerpersprache und moderne Hundeerziehung zu unterhalten, ich werd die Koerpersprache eines aelteren Menschen nicht mehr aendern. Und vielleicht braucht er den Stock wirklich - um sich selbst darauf zu stuetzen, damit er nicht stuerzt, so wie ein alter Schaefer sich auf seinen Stab stuetzt. Lohnt es sich das Buch zu lesen, hat der mann Ahnung von seiner Rasse? Dann lies es. Das Wissen von aelteren Menschen ist mitunter sehr viel wert, Du wuerdest Jahrzehnte brauchen, um es selbst zu erfahren. Urteile selbst, was davon heute No Go ist. Wuerde mich aber nicht daran hindern, dem Mann im realen Leben die Benutzung der Peitsche auf diplomatische Art auszureden, ihm zu zeigen, dass es auch besser geht. Denn wenn ich Fez machte, streiten wuerde, waere die Tuer fuer immer zu, die Peitsche/Stock wuerde weiter benutzt, kontraproduktiv fuer die Hunde. Problem; wir muessen ihnen erst beweisen, dass wir es besser koennen, dass die Hunde unserer Generation und der naechsten die besseren sind. Sind sie das? Bezueglich Mastin Espanol, haben solche Leute aber immer noch die mit Abstand besseren, gesuenderen Molosser, tafferen, auch charakterlich, ohne HD, keine Lidvorfaelle und kommen im Sprung mit 80 kg ueber jeden 1,80m Zaun ohne Sprint - Hat der Mann die besseren Doggen? Die haette er natuerlich nicht wegen der Peitsche, genau da muss man differenzieren.

    L.G.Blue

  • Antwort von Charlie22 25.02.2012

    Was ist jetzt die Frage?

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