Frage von BaracudaGeist, 146

Österreich fordert unser Land auf die Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen , findet ihr das Richtig?

Österreich Handelt aus eigener Initiative , aber der Bundeskanzler von Österreich fordert unser Land auf alle Flüchtlinge aus Griechenland und Grenze zu Mazedonien aufzunehmen ,weil eine Humanitäre Katastrophe entstehen kann . Ich vermute das das Nachbarland NICHT Richtig Handelt ,den man muss gemeinsam eine Lösung finden . was sagt ihr dazu ?? man Befürchtet eine Humanitäre Katastrophe in Griechenland und an der Grenze zu Mazedonien . Wird der 07. März 2016 die große Erlösung bringen ??

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kitharea, 59

Ich fände es richtig wenn die Flüchtlinge wo unterkommen können. Wo das sein kann weiß ich nicht ABER die einzelnen Länder haben scheinbar NULL Ahnung wie sie das bewerkstelligen sollen - anstatt für Ordnung zu sorgen müssen die Flüchtlinge auf der Straße rumstehen und Däumchen drehen. Dass mitunter Einheimische damit ein Problem haben sollte klar sein - ob das Absicht ist weiß ich nicht könnte es mir aber gut vorstellen.
Es sollte genug "Platz" für die Menschen geben aber es WILL keiner dafür sorgen dass dieser auch genutzt wird.
Gab es nicht unlängst sogar eine Diskussion darüber wie mit den vielen leeren Wohnungen umgegangen werden soll?
Ich finde es ist unsere Pflicht zu helfen... Dass die Zuständigen keine Ahnung haben wie sie das bewerkstelligen sollen ob Ihrer Misteinstellung zu dem Thema macht es halt schwerer als es eigentlich wäre.

Kommentar von kleinefrechemau ,

Danke für deine Antwort, es macht mir echt Hoffnung, dass es noch Menschen wie dich gibt. Dieser ganze Hass, Neid, Gier und Angst, die aus vielen Menschen zur Zeit spricht, lässt mich manchmal schon an der gesamten Menschheit zweifeln.

Antwort
von kleinefrechemau, 60

Wo hast du denn diese Info her? Müsste man erst mal im Gesamtkontext hören/lesen.

Antwort
von egglo2, 17

Österreich Handelt aus eigener Initiative ,

Hat Merkel-Deutschland nicht auch gehandelt, ohne die Gemeinschaft zu fragen?

Vor nicht allzu langer Zeit hat man sich einen Dreck dafür interessiert, wie Italien und Griechenland mit den anlandenden Flüchtlingen klarkommen. Rufe nach Solidarität hat man mit "Dublin" abgetan. Flüchtlinge müssen dort Asyl beantragen, wo sie erstmals EU-Gebiet betreten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Dubliner\_%C3%9Cbereinkommen

Da haben wir uns fein rausgehalten. Jetzt empören wir uns über mangelnde Unterstützung. Geht es noch heuchlerischer??

Interessanterweise wird sich in der öffentlichen Diskussion sehr häufig darüber beschwert, dass inzwischen einige Staaten anders Handeln, als sich das unsere Regierung vorstellt.

Aber wenn unsere Regierung, allen voran Merkel, etwas beschließt, wird erwartet, dass alle anderen Länder mitmachen.

Es handelt sich noch immer um souveräne Staaten und Merkel ist nicht die Königin Europas.

Vielleicht sollten wir eher mal nachdenken. Denn inzwischen stehen wir ziemlich alleine da und ich halte es schon für ziemlich arrogant, wenn man davon ausgeht, dass wir die Lage richtig einschätzen und die anderen Länder alles falsch machen.


Kommentar von BaracudaGeist ,

Hallo egglo2 ich will nicht sagen das du nicht Recht hast , du hast Recht mit deinem Kommentar , aber was können wir kleine Leute machen , eigentlich nichts . Eigentlich müsste das Volk entscheiden wie es weiter soll gehen . Klar man sieht überall das unsere Kanzlerin die Macht und Kontrolle über die EU nehmen will und die Länder sollen so spielen wie sie geigt , aber da machen viele Länder NICHT mit. Klar wir können alle Flüchtlinge NICHT aufnehmen , das ist unmöglich , den das Bedeutet man vernachlässigt sein eigenes Volk . Sowie so sind wir vernachlässigt und es wird nichts mehr gemacht , den jetzt dreht sich 24 stunden am Tag nur noch um das Flüchtlingsthema . Es ist nicht Ausgeschlossen das die Grenzen dicht machen , das sich das Scheengen Raum auflöst  ( den möglich ist alles heute , den keiner weiß mehr wie es weiter geht ). Mit dem Jahres Wort 2015 " wir schaffen das " wird im Jahr 2016 kommen " wir schaffen das nicht mehr " . Es sind viel zu viel Mix Leute hier und viele haben echt Angst , das nicht etwas entstehen kann , den jeder weiß >> so kann es nicht weiter gehen <<. Mir tut es nur leid um die Kinder was da in Griechenland das alles miterleben müssen und dort Frieren müssen und Hungern und die Politiker hocken im Warmen und genießen alles und labern nur herum um Lösungen zu finden vor Ort. Herzlich Willkommen  im Jahr 2016.

Antwort
von 1988Ritter, 19

Ich persönlich finde dies nicht richtig.

Von der Sachlage her ist es richtig.

Frau Merkel und andere deutsche Politiker haben sich einladend geäußert. Diese Einladung hat sich in Windeseile über die Medien in der Welt verbreitet. Daraus resultiert der größte Teil des Flüchtlingsstroms.

Einzige Abhilfe zur Flüchtlingssituation muss zwingend eine andere Darstellung durch die deutsche Politik erfolgen. Wenn man, wie erst jetzt am Sonntag bei Anne Will passiert, auch noch an den voreilig gemachten Äußerungen festhält, dann wird dies keine Verbesserung der Situation bringen.

Kommentar von BaracudaGeist ,

Hallo User 1988Ritter da gebe ich dir Recht und ich muss dir hier 100 Punkte schenken . Es war der größte Fehler unserer Politiker das wir sie alle Eingeladen haben zu kommen , und das war der größte Schwachsinn was man nur konnte machen , jetzt kann sie niemand mehr Stoppen . Viele denken nur an den heutigen tag , aber viele denken nicht mal mehr nach das unsere Kanzlerin auch mal in Rente geht oder im Jahr 2017 möglich nicht mehr Gewählt wird , und viele machen sich nicht mal mehr Gedanken wie es weiter soll gehen für die nächste Generation . Entweder wir sind Blind oder doof und lassen alles zu , aber Gott Gnade uns das hier nicht was mal kommt dann sind wir deutsche die Flüchtlinge. mfg  

Antwort
von ReverserK, 37

Nö Das ist doof ist zwar richtig welche Aufzunehmen aber alle ist schon über trieben. Es gibt noch andere Länder wie Schweden die das machen können

Kommentar von H2Oaddicted ,

Nope, Schweden nimmt keine mehr auf, im Gegenteil, sie wollen über 100.000 Flüchtlinge aus dem eigenen Land in der EU verteilen, weil sie überfordert sind.

Kommentar von ReverserK ,

ja Klar Ok wie wärs dann mit Norwegen dort ist es Wirtschaftlich besser als bei uns

Antwort
von KBB0815, 71

Wenn das so wäre wäre das wirklich schräg. Denn Österreich ist durch seine Obergrenzenpolitik maßgeblich für die humanitäre Katstrophe an der mazedonischen Grenze Verantwortlich.

Das würde die Grenze des erträglichen Dummseins weit überschreiten.

Kommentar von Kitharea ,

Die Schuld immer auf Andere zu schieben ändert nichts an der Situation...

Kommentar von KBB0815 ,

Du hast mich völlig missverstanden, es geht mir nicht darum keine Flüchtlinge aufzunehmen, es geht mir darum deutlich zu machen, dass es ein Unding ist, wenn Österreich, das ja mit seiner Politik diese Situation vor der mazedonischen Grenze und in Griechenland herbeigeführt hat, jetzt fordert, Deutschland müsse etwas gegen eben disee situation unternehmen. Das ist schräg. Das ist so, als würde ich dir einen Haufen vor die Haustür machen und dann klingeln und dich anschreien: Saurei mach das gefälligst weg^^

Kommentar von Kitharea ,

Ein "vereintes Europa" - also die EU die wir ja scheinbar angeblich mutmaßlich alle wollten - muss auch dann "vereint" sein wenn Probleme auftauchen. Es gibt keinen der den schwarzen Peter haben sollten - alle sind zuständig - alle gehören zusammen - alle baden das zusammen aus.
Genausogut wie kein Land im Alleingang Probleme woanders herbeigeführt hat. Entweder wir halten und gehören zusammen oder nicht. Wenn ein Land Mist baut steht die Schuld für alle im Raum. Ich wäre dafür dass man sich hinkünftig vielleicht einfach besser überlegt was man tut um der "Gemeinschaft" EU zu dienen und sich nicht selbst immer als denjenigen zu sehen der nur zahlt aber nix davon hat.
Nicht weil es fairer wäre sondern weil wir beschlossen haben zusammen zu arbeiten. Ich denke genau darüber sollten sich viele Staaten nochmal Gedanken machen. Was es in voller Richtigkeit bedeutet.
Es wäre blind zu behaupten dass andere Länder kein Problem haben wenn eines davon eins hat. Es ist noch blinder nur die Vorteile herauszuheben und sich vom Rest abzuschotten zu wollen. Das ist wie in einer Beziehung - hat einer ein Problem haben es alle. Insofern hat sich Österreich im Recht gesehen auch die Anderen zu bitten mitzuhelfen. Ob es eine Fehlentscheidung Österreichs allein war was zum Problem geführt hat oder nicht ist irrelevant.

Kommentar von Kitharea ,

Mal ganz davon abgesehen - Deutschland hat schon Wochen bevor Österreich mit dieser Forderung kam an den Grenzen Polizei aufgestellt die quasi kontrolliert haben wer nach Deutschland darf. Offiziell waren die Grenzen zwar nicht "dicht" ABER im Grunde genommen kam dasselbe dabei raus. Alle blieben in Österreich hängen.
Also ist es schon etwas blauäugig jetzt zu sagen Österreich ist der Böse weil er die Grenzen dichtmacht - wenn Deutschland das schon vor langer Zeit gemacht hat in deren Richtung. Das ist blosse Schuldhin- und herschieberei sonst nix.

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