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Ölpreis sinkt stark. Werden AKWs nun sofort abgeschaltet?

gefragt von oohpssoohpss am 07.08.2008 um 14:56 Uhr

Vor einigen Tagen waren die Ölpreise am Rohstoffmarkt extrem hoch.
Um den steigenden Ernergiepreisen zu begegenen wurde in diesem thematischen Umfeld propagiert die KAWs länger laufen zu lassen bzw. neue zu bauen.
Aufrgund der hohen Energiepreise erklärte elbst unsere Bundeskanzlerin sie plädiere für mehr Atomenergie.
Zum Glück sinken die Ölpreise.
Wo oder wie kann man nun erreichen, dass diese Leute, die wegen dem hohen Rohstoffpreis die Atomkraft unterstützten, nun öffentlich Ihre Meinung korrigieren und wieder den vorhandenen Relegungen und Vereinbarungen zustimmen? Wie kann man die Medien dazu bringen, bei diesem Thema mächtig nachzubohren?


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emjay
beantwortet von emjay am 7. August 2008 15:10
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Wie naiv bist du denn? Nur weil der Ölpreis kurzfristig etwas sinkt, wird kein Politiker seine Meinung bezüglich der AKW ändern. Tatsache ist, daß der Ölpreis in absehbarer Zeit so durch die Decke gehen wird, daß wir dann wahrscheinlich alle froh sein werden die alten AKW noch zu haben.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:31

Wie kommst Du darauf, dass der Ölpreis durch die Decke gehen wird? (Und wessen Decke?)
Eher werden noch mehr Menschen hungern, die Gegenmaßnahmen sind ja bereits eingeleitet.
Gerade nähert sich der Ölpreis einem Stand von vor 8 Monaten.
Die Spekulanten setzen auf sinkende Ölpreise und Du erzählst ganz was anderes.
Woher hast Du Deine Infos?
Woher hast Du dise Informationen?
Bricht jetzt alles zusammen?
Ist die Menscheit am Ende?

Kommentar von E7dce13339e161ee50a3badb7e1756ecsmallemjay am 7. August 2008 16:34

Ich denke es macht wenig Sinn darüber zu spekulieren. Ich bleibe aber bei meiner Meinung, daß du recht naiv an die Sache gehst. Der Ölpreis wird mit Sicherheit wieder steigen. So viel steht fest.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:49

Na ja, so ne Naivität macht das Leben auch gleich viel netter.
Bin ich froh dass Du mir das gesagt hast.
Wie heißt Du eigentlich richtig und schickste mir mal Deine HN?

Kommentar von E7dce13339e161ee50a3badb7e1756ecsmallemjay am 7. August 2008 17:02

Das sollte kein Angriff sein. Es ist aber allgemein bekannt, daß die Ölreserven nur noch für 3 oder 4 Jahrzehnte reichen werden. Jeder kann sich selbst ausmalen, was in absehbarer Zeit passieren wird.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 8. August 2008 08:54

Soweit ich weiß, gibt es gerade KEINE zuverlässigen Daten zum Rohölvorkommen.
Ich würde mich freuen, wenn Du eine Quellenangabe für Deine Angaben hättest.
Tatsächlich scheint es so, dass mit steigendem Rohölpreis auch wieder Vorkommen "reaktiviert" werden, derren Abschöpfung bsiher zu teuer war.
Gleizeitig sind Technologien entwickelt worden bzw. werde entwickelt, die es ermöglichen Öl oder ölähnliche Energieträger aus anderen Ressourcen zu erzeugen. Die ersten Anlage(n) zur industriellen Erzeugung sind gerade im Aufbau.
Natürlich wird der Preis für Öl steigen, schon aufgrund der Inflation und des Verfalls des Wertes des Dollars.
Aber es wird ebenso ein "natürliches" Niveau des Rohstoffpreise entstehen, der seinem wirtschaftlichen Wert gegenüber steht. Ist der Preis zu hoch, sinkt der Verbrauch/Bedarf bzw. der Druck zur Suche nach Alternativen steigt und gleichermaßen sinkt der Preis. Andererseits: sinkt der Preis zu sehr, sinkt der Druck für die Schaffung alternativer Energiequellen.
Das sind die ganz normalen, marktwirtschaftlichen Regulatorien.
Das heute in unseren Breitengraden Häuser gebaut werden, die ohne jede klassische Zuführung von Heizungsenergie, Wohn- und/oder Arbeitsraum bieten, ist nur eines von vielen Beispielen, die zeigen, dass diese Regulatorien funktionieren. Schon bei der bisherigen Preistseigerung des Rohöls (die den Energiekonzernen so große Gewinne brachte, wie nie zuvor in der Geschichte, auch infaltionsbereinigt) sank der Verbrauch in der Bundesrepublik recht zeitnah.
Besonders bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die Amrikaner, die rund 22% der weltweit erzeugten Energie verbrauchen, viel drastischer von den Preisanstiegen betroffen sind als wir Europäer bzw. Deutsche. Und deshalb deren Druck zu Reduzierung dieses Kostenfaktors wesentlich höher ist.
Aber wie auch immer, die Begründung der Verlängerung der Nutzungzeit vorhandener (alter)Atomkraftwerke mit einem hohen Ölpreis ist im wesentlichen manipulativ. Auch wird die verlängerte Nutzung alter Atomkraftwerke den Ölpreis nicht senken oder dessen Anstieg nicht aufhalten. DAS zu glauben wäre naiv.
Und trotzdem wurde/wird diese Argumentationskette aufgebaut, um uns von der Notwendigkeit von "mehr Atomkraft" zu überzeugen.
Diese Vorgehensweise in den Medien transparent zu machen und diesbezüglich bei jenen nachzufragen, die die Atomkraftflagge hoch halten, wäre mein Anliegen.
Und darauf bezog sich meine Frage bzw. zogen sich meine Fragen.
(Übrigens ist der tatsächliche Preis für Atomkraft wesentlich höher, als wir mit der Stromrechung suggeriert bekommen. Atomkraft ist eine unglaublich subventionierte Energieform derren Kosten wir halt über die Steuer bezahlen. Interessanterweise ist das Preismodell sogar so, dass ein Teil der Kosten auf unsere zukünftigen Generationen verlagert wurde. Wer sich also Gednaken über steiegnde Energiepreise beim Öl macht, sollte sich bewusst machen, dass er mit Atomkraft sich selbst und seinen Nachkommen eine Teil seiner Kaufkraft vernichtet, die er eigentlich für Öl gut gebrauchen könnte, aber das ist ein ganz anderes Thema.)


Smash
beantwortet von Smash am 7. August 2008 15:11
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Die Ölpreise werden nicht weiter wesentlich sinken. Dafür ist der Bedarf durch China,Indien und andere Länder zu sehr angestiegen. Freue Dich mal nicht zu früh über sinkende Energiepreise, wir steuern jetzt wahrscheinlich in eine furchtbare Konjunkturkrise. Schöner wäre es, wir könnten die vermeiden, mit hohen Energiepreise, daß wäre besser als Millionen von zusätzliche Arbeitslosen. Im Übrigen ist die Technologie der Atomkraft gerade in Deutschland so weit gestiegen, daß sie als sicher bezeichnet werden kann. Um die Atomkraft kommst Du nicht umhin, da wären mit AKW mit deutscher Technik schon lieber, als daß wir die Energie von ausländischen Kraftwerken importieren, und das tun wir ja.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:59

"Eine furchtbare Konjunturkrise", nur weil sich das Wachstum verringert? Naja, wenn Du meinst.
Aber woher kommt das bzw. wo sind den Parameter im Zusammenhang mit wirtschaftlicher Stagnation:
Steigt dann der Energiebedarf? Nein, eher sinkt er.
Lassen sich in so einer Situation höhere Preise durchsetzen? Nein, eher sinken die Preise.
Übrigens müssen auch Länder wie China und Indien Energie bezahlen, den "Energie" wird dorthin verkauft, wo am besten bezahlt wird. Und insbesondere China hat derzeit massive wirtschaftliche Probleme, die in absehbarer Zeit eher größer als kleiner werden.
Was bezeichnest Du als "sicher" im Zusammenhang mit einer Technologie, die bei einem einzigen Fehler eine riesige Region in die Steinzeit führen kann. Inwiefern sit die Endlagerproblematik als "sicher" zu bezeichnen.
Möglicherweise ist Deutsche Technologie sicherer als andere, aber sicher?
Aber das ist ohnehin nicht notwendig, den es gibt ja ein Ausstiegszenario und das ist von Politik und Wirtschaft abgesegnet worden. Somit ist das Thema ob notwenidg ode rnicht, offensichtlich durch.
Es ging ja nur darum dass der Eindruck erzeugt wurde, dass der Energiepreis sinken würde, wenn wir mehr Atomkraft hätten. Nun ist der Ölpreis stark gesunken und von daher könnte man sich doch darauf einstimmen, dass es deshalb nun doch nicht noch mehr Atomkraft brauche.
Das sollten meiner Meinung nach die Medien hinterfragen und entsprechend Druck machen um das Thema zu pushen.

Kommentar von 0ac83aa6d84ea2de88d4eebf22364d12smallSmash am 7. August 2008 20:15

Du stellst Fragen und beantwortest diese gleich selber. So jemand nennt man „Klugscheisser“, da kann ich nicht mit diskutieren.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 8. August 2008 12:38

Wenn Du "Klugscheisser" besser findest als "oohpss"
Bitte schön.
Deshlab "Smash" für Niederschmettern, zerstören, demolieren (lt. http://dict.leo.org/). Na, mit jemadem der sich so nennt, kann man dann viel qualifizierter diskutieren.
Am meisten Freude bereitet, wenn jemand die Fragen nicht liest, die er beantwortet, oder?
Was solls meine Fragen waren jedenfalls:
Wo oder wie kann man nun erreichen, dass diese Leute, die wegen dem hohen Rohstoffpreis die Atomkraft unterstützten, nun öffentlich Ihre Meinung korrigieren und wieder den vorhandenen Relegungen und Vereinbarungen zustimmen? Wie kann man die Medien dazu bringen, bei diesem Thema mächtig nachzubohren?"

Deine Hinweise waren diesbezüglich ausßergewöhnlich fundierte und qualifizierte Aussagen, die das tiefe Verständis für den Fragesteller und sein Anliegen zum Ausdruck bringen.
Dafür ein dreifaches DH!

Kommentar von 0ac83aa6d84ea2de88d4eebf22364d12smallSmash am 8. August 2008 21:14

Vielleicht ziehst Du auch mal in Betracht, daß Deine Meinung nicht richtig ist, und daß Atomkraft eine vernünftige Quelle der Energiegewinnung ist?

Übrigens: Smash ist ein Begriff aus dem Sport. Es ist ein "Schmetterschlag" bei Tennis. Ein gutes Beispiele dafür, daß das was man in Lexika und in der Literatur findet, nicht immer der Wahrheit entspricht.


andreas48
beantwortet von andreas48 am 7. August 2008 14:59
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mal ehrlich..wovon träumst du nachts....?? ist nicht böse gemeint..aber nur wegen dem sinkenden Ölpreis werden doch keine AKW abgeschaltet..wir verheizen ja das Öl nicht nur...

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:00

Die Überschrift ist plakativ.
Die Details stehen im Text zur Frage.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:17

Du bist schon weitergezogen, bei Deiner Lesegeschwindigkeit, oder?

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 7. August 2008 15:19

nö noch da...

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:27

Und hast Du nun, wenn Du den ganzen langen Text unter der Überschrift liest, auch einen Tip oder Rat?
Weil, Dein bisheriger Beitrag geht ja nicht wirklich auf die eigentliche Frage ein, sondern auf die Überschrift.

Kommentar von F4a3034a2625b30d6857a5e93c1c8892smallandreas48 am 7. August 2008 15:41

ein sehr sensibles Thema, auch ich bin der Meinung, dass es im Moment keine bezahlbare Alternative zur Atomkraft gibtz..was völlig offen ist und das Problem muss gepackt werden..ist die Frage der Entsorgung..

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:14

Danke, so sehe ich das auch.
Aber eigentlich war das Thema, dass wir MEHR Atomkraft benötigen würden und wie man Medien dazu bringt dies zu hinterfragen.


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 7. August 2008 14:59
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Natürlich nicht. Abgesehen davon, daß es zur Folge haben würde, das der Ölpreis wieder steigen wird, ist Erdöl nur begrenzt vorrätig und die Kraftwerke sind auch nicht die Umweltfreundlichsten. Man muß wie gehabt von jeder Kraftwerkart etwas haben und es im gleichgewicht halten.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:01

Die Überschrift ist plakativ.

Die Details stehen im Text zur Frage.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:17

Du bist schon weitergezogen, bei Deiner Lesegeschwindigkeit, oder?


Mietnormade
beantwortet von Mietnormade am 7. August 2008 14:59
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Warte mal erstmal ab was der Preis im nächsten Jahr sagt. Sonst müßen wir ja ständig neue AKWs bauen. Pro 10 Euro über 150 Euro/Barrel ein AKW und DU kannst in ein paar Jahren vor lauter AKWs nicht mehr aus Deutschland raus schauen.




Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:04

Es geht um die politischen Äusserungen um die Stimmung zu manipulieren.
Tatsächlich sind sind die Unternehmen, die AKWs bauen können, für einen ziemlich langen Zeitraum ausgebucht.
Letzte Jahr sind WELTWEIT nur 2 oder 3 neue AKWs angeschaltet worden.
Aber unsere Politiker taten so, als hätten Sie mit mehr Atomkraft die Energiepreise senken können.
Und das sollte in den Medien mehr publik gemacht werden.
Es geht ja nicht um uns, sondern um die Interessen der Konzerne.

Kommentar von Simple_avatar4smallMietnormade am 7. August 2008 15:07

Die Laufzeitverlängerung kannst Du noch bis zur übernächsten Wahl machen. Wenn der Sprit hier mal richtig teuer wird und die ersten Leute den Strom "ernsthaft" nicht mehr zahlen können. Dann wirst Du sehen geht das plötzlich ganz schnell mit wir bauen noch ein AKW. Aber nicht so kurz bevor das Wahlvieh zur Schlachtbank rennen muß.


RBMannheim
beantwortet von RBMannheim am 7. August 2008 14:59
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Warum sollte man seine Meinung korrigieren? Glaubst Du ernsthaft, dass der Ölpreis dauerhaft gesunken ist? Das wäre geradezu kindlich naiv! Das ist mehr so, wie mit dem Anlauf nehmen: Zwei, drei Schritte zurück, damit man dann mit Schwung und volle Pulle viiiiel weiter kommt!
Derzeit gibt es für mich keine Alternative zur Atomenergie!

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:06

Die Diskussion entbrannte als der Ölpreis hoch war.
Kein AKW der Welt senkt den Ölpreis auch nur um einen Cent. Weder in Dollarland noch in Euroland.
Deshalb ist die gesamte Diskussion, so wie sie auf politischer Seite geführt wurde, manipulativ.
Und das sollte nun, nachdem der Ölpreis gesunken ist, in den Medien auch publik gemacht werden.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 7. August 2008 15:12

Der Ölpreis wird aber nicht dauerhaft auf diesem Niveau bleiben, sodass so eine Diskussion mehr als überflüssig wäre! Was ist das uberhaupt: "kein AKW der Welt senkt den Ölpreis"? Das Öl wird nicht von Atomkraftwerken gefördert und verkauft! Insofern ist dieser ganze konstruierte Zusammenhang quatsch! Und die Gründe um den hohen Ölpreis haben viel weitreichendere Gründe! Berufspendler z.B.! Und das hat rein gar nichts mit AKWs zu tun!

Kommentar von Simple_avatar4smallMietnormade am 7. August 2008 15:20

Also ganz unabhängig ist der Preis nicht. Der Gaspreis hängt am Oelpreis und das Gas benötigen unser Kraftwerke um Strom zu produzieren. Somit entsteht schon ein zusammenhang zwischen Oelpreis und Strompreis weil der Strompreis aus einem Kraftwerksmix erstellt wird. Wird nun ein Kraftwerk extrem teuer und ein billiges rausgenommen liegt eine gewisse Steigerung schon mittelbar am Oelpreis.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 7. August 2008 15:38

Natürlich! Und weil die Vorstände der Atomkraftwerke große Autus mit hohem Verbrauch fahren, wird der Zusammenhang immer greifbarer!
Das sind in meine Augen alles Gedankenkonstrukte der Kernkraftgegner, die sehr weit an der Realität vorbeigehen!

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:41

Energiemix Strom Deutschland (Stand 2005):

  • Öl: 2 Prozent
  • Gas: 11 Prozent
  • AKW: 25 Prozent
    Es hätte eigentlich keiner Strompreiserhöhung bedurft, da zwischenzeitlich durch abgeschriebene AKWs und auf Steuern ausgelagerte Risiken (Endlager, Entsorgung) der Gewinn gegenüber den Kosten, bezüglich des AKW-Anteils, nicht unerheblich gestiegen ist.
    Aufwendungen in Forschung und Entwicklung sind da eher Marginal.

Der Zusammenhang zwischen Öl-/Gaspreis und Strompreis beiom Kunden ist tatsächlich zu vernachläössigen und dieses Argument habe ich noch nirgendwo ernsthaft gehört bzw. gelesen.

Kommentar von Simple_avatar4smallMietnormade am 7. August 2008 15:52

Also Deine Energiemixformel ist falsch: Mineraloel 36%

Gas 22,7%

Erneuerbare Energie 4,6%

Braunkohle 11,2%

Steinkohle 12,9%

Kernenergie 12,5%

Somit sind über 50% unmittelbar am Oelpreis

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:07

Energiemix STROM!
Es ging um die Notwendigkeit mehr Atomkraft zu haben, weil der Energiepreis so gewaltig gestiegen war. Wegen des hohen Ölpreises.
AKWs macht aber Strom, die machen kein Öl.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:26

Genau. Das hat nicht miteinander zu tun.
Trotzdem wurden habe hohe Ölpreise genutzt um politisch mehr Atomkraft durchzusetzen.
Das transparent zu machen wäre Aufgabe der Medien.
Und das sollte eigentlich nun, wo der Rohölpreis bereits um rund 20 Prozent gesunken ist, doch möglich sein.
(Übrigens war der Preis für 1 Liter Super bei uns bei rund 1,60 Euro. Davon 20 % ab wären heute 1,32 Euro. Ich bezhale aber immer noch 1,47 Euro. Wer kassiert da wohl wieder ab?)

Kommentar von Simple_avatar4smallMietnormade am 7. August 2008 15:31

Du vergißt in Deiner Argumentation das die BRD als Ersatz für die AKWs sicher keine Kohlekraftwerke (Co2) bauen wird. Somit benötigen wir für die 11 oder 12 AKWs noch zusätzlich etwa die doppelte Anzahl von Gaskraftwerken(Bei gleichbleibenden Verbrauch). Und nun die Bonusfrage welcher Preis beeinflußt den Einkaufspreis vom Gas ganz maßgeblich? Richtig die völlig schwachsinnige Oel Gaspreiskopplung.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:22

Es gibt ein Energiekonzept der Bundesregierung. Siehe dort für Fakten.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 7. August 2008 15:34

Die Rechnung ist schon mal vollkommen falsch, da in den 1,60 mehr als ein Euro Steuern enthalten sind! Also würde der Preis um höchstens 0,20 Euro sinken.
Falsch ist einfach deine Sichtweise! Der Ölpreis wurde nicht erhöht, damit man hier die Atomkraft durchsetzen kann. Das interessiert die Ölscheichs nicht die Bohne! Die Atomkraft wurde ins Spiel gebracht, um eine günstige Alternative zum teuren Öl zu bieten und damit Druck auf die Preispolitik auszuüben! Wenn das Öl von Atomkraft abgelöst werden würde, würde der Preis von ganz alleine sinken!

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:30

Bis eben dachte ich noch die Steuer wäre ein prozentualer Aufschlag. Und dementsprechend verringert sich der Steueranteil direkt proportional. Aber möglicherweise sind die Abgaben ja jetzt ein Festbetrag pro Liter oder in der Prozentrechnung gibt es neue Erkentnisse. Man weiß ja nie.
??? Atomkraft ersetzt Öl ??? Ich glaube Du bist auf die Argumentation der Atom-Lobby hereingefallen. Da sind viele hier schon einen Schritt weiter.

Kommentar von Simple_avatar4smallMietnormade am 7. August 2008 17:18

Die Mineralölsteuer ist laut Energiesteuergesetz 66,98 ct je Liter. Dazu kommt der Bevorratungszuschlag von 0,5 ct/Liter bei etwa 50ct Grundpreis(Oelkosten Lagerung Gewinn etc.). Und auf diesem Gesamttarif gibt es 19% Mehrwertsteuer. Also nur ein sehr kleiner % Anteil.

Kommentar von 3ee281e9a55f2ec6395e48414c4a660fsmallRBMannheim am 7. August 2008 18:46

Gerade kürzlich habe ich einen Bericht gelesen, wonach bei einem Benzinpreis von 1,35 der Anteil an Steuern und Abgaben 0,98 beträgt! Das war bei Yahoo oder derart! Also steigt der Anteil bei einem Preis von 1,60 entsprechend! Da frage ich mich, wo da der sehr kleine Prozentanteil sein soll! Dieser ist das, was nicht Steuern oder Abgaben sind!

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 8. August 2008 12:29

Das stimmt - bis Sommer vorletzen Jahres.
Seit 01.08.2006 gibt es in Deutschland das Mineralölsteuergesetz nicht mehr. Nun haben wir Sommer 2008.


FordPrefect
beantwortet von FordPrefect am 7. August 2008 15:04
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Da der Strompreis mit den Rohölkosten so gut wie keinen Zusammenhang hat, gar nicht. Die Frage lautet, mit welchen Methoden man kostengünstig Energie produziert - und zwar in umweltschonender Weise. AKWs erbringen nun mal einen wesentlichen Anteil des Strombedarfs - alle anderen Produktionsmethoden sind entweder überproportional teuer (Solarstrom) oder extrem landschaftsverbrauchend (Windparks oder Wasserkraft). Der ach so beliebte Ökostrom rechnet sich nur, weil die Subventionierung dieser Stromerzeugungsmethoden so hoch ist (und selbige durch den Steuerzahler beglichen werden darf).

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:08

Danke für Deinen Beitrag. Aber mir geht es nicht darum eine Diskussion herbeizuführen, welcher Energieträger besser ist.
Mir geht es darum zu erfahren, wie man die Medien dazu bringen kann, die eigenartigen politischen Äusserungen zu hinterfragen, die den hohen Ölpreis zum Anlass nahmen um mehr Atomkraft zu fordern.


anonym
beantwortet von Frank5000 am 7. August 2008 15:05
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Eigentlich hat sich an der Einstellung der verschiedenen Seiten nichts geändert. Nur sind mit der Ölpreissteigerung die Stimmen lauter geworden die die Atomenergie befürworten.

Die Rohölpreise sind zudem zwar mal etwas gesunken aber trotzdem deutlich höher als noch zu Jahresbeginn. Auch deutet nicht, aber auch garnichts darauf hin das sie weiter sinken werden.

Insgesamt geht jeder von weiteren Erhöhungen aus. Wie auch immer die in welchem Zeitraum anfallen.

AKWs sind meiner Meinung nach schon ein unkalkulierbares Risiko. Jedoch muss man sich fragen was passiert wenn wir diese abstellen: Der Strom wird dann über AKWs im Ausland eingekauft. Diese entsprechen aber sehr oft nicht den deutschen Standarts. Man schaue nur mal nach Slowenien.

Dann ist mir der deutsche AKW Strom doch lieber.

Alternative Energien sind momentan noch keine wirkliche Alternative für den breiten Massenmarkt. Zu viele Industriezweige sind von günstigen Strom abhängig um wettbewerbsfähig zu bleiben. Das müssten dann andere Länder ebenso mitspielen.

Ich bin für Förderung der alternativen Energien da ich hier in Zukunft auch grosses Marktpotential sehe. SO lange andere Formen als AKWs konkurenzfähig sind noch ausreichend sein können sind mir die deutschen AKWs lieber als Ausländische.

Schliesslich macht die KOnterminierung nicht an den Grenzen halt :-)

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:16

Bezüglich gesunkene Ölpreise: Ich spreche hier von Rohölpreisen (nicht die Tankstellen) und dort ist der Preis von 143,73 am 03.07.08 auf heute 114,02 gesunken. Das sind bereits knapp 30 Dollar innerhalb von 5 Wochen. Der Preis zu Jahresanfang war rund 100 Dollar. zum Jahresanfang gingen alle noch von einem deutlichen Weltweiten Wirtschaftwachstum aus. Nun bewegen wir uns am Rande eines Nullwachstums.
Und im übrigen möchte ich nur erfragen, wie man Medien anregen könnte, das diese die "billige" Argumentation der Lobbyisten und Politiker hinterfragen und publik machen.
Es geht mir nicht um ein Pro oder Kontra Atomkraft oder Atomkraftwerke.
Insofern ist die Überschrift auch nur plakativ.

Kommentar von Frank5000 am 7. August 2008 15:29

Ja, aber deine Äusserung ist eindeutig gegen Atomkraft. Und dafür suchst du mit dem Beitrag nach Unterstützung. Das ist ja sehr offensichtlich. Und daher habe ich meine Argumentation angeführt.

Kommentar von Frank5000 am 7. August 2008 15:32

Ich meine übrigens schon die Rohölpreise.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:12

Du lebst in einer anderen Matrix als ich.

Kommentar von Frank5000 am 7. August 2008 16:31

Oje meine Matrix zerläuft wenn ich mir so manche Worte anschaue die man kaum noch entziffern kann. Aber Atomstoms und Strokosten ... ich glaub das geht bei dir auch los.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:51

Nein, angefangen hat es vor ein paar Jahren.
Aber bald muss ich hier raus ....
(Weil die private Krankenversicherung nämlich nicht mehr zahlen will.)

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:21

Auch FALSCH.
Man mag es kaum galuben, aber ich bin für Atomkraft, da es derzeit keine Alternative gibt.
Aber ich bin dagegen, soweit es Alternativen gibt. Und erst recht bin ich dafür, dass die Kosten des Atomstoms auch auf die Strokosten geschlagen werden und nicht durch Steuergelder subvensinoiert werden. Und shcon garnicht bin ich dafür, dass die Bevölkerung mit einer fadenschenigen Argumentation davon überzeugt werden soll, die Gewinne von Kozernen zu maximieren (wenigstens nicht solange ich nicht wesentliche Aktienpakete an disen Kozernen habe und noch Nachwuchs habe).


oarhellger
beantwortet von oarhellger am 7. August 2008 15:07
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Hier geht es doch um langfristige Betrachtungsräume.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 15:46

Du meinst die Endlagerbehälter, die nach Angaben des Herstellers nach 10.000 Jahren durchrosten und erst dann die Radioaktivität freigeben?
Oder meinst Du die oberirdischen Zwischenlager, die solange sicher sind, wei kein Terrorist auf die Idee kommt mit einem Flieger darauf zu stürzen?
oder meinst Du die nächste Regierungsperiode?
Oder doch die Zeit die die derzeitgen Vorstände der Energiekonzerne auf Ihrem Sessel bleiben möchten?
Du wirst es wissen.


Moltobene
beantwortet von Moltobene am 7. August 2008 15:23
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der Ölpreis ist immer noch 1,5 mal so hoch wie im Januar 2008 und er wird auch wieder steigen.

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 7. August 2008 16:02

Der Rohölpreis liegt jetzt bei 114,02 Dollar und lag Anfang des Jahres bei rund 100 Dollar.
Der Pries von Heizöl und an der tanstelle enthält schon eine Gewinnmaximierungskomponente für Konzerne.
Die Angabe der Ölpreis "der Ölpreis ist immer noch 1,5 mal so hoch wie im Januar 2008" ist nachweisbar falsch.

Kommentar von Ostkurve am 31. August 2008 22:15

abwarten, wird schon noch...

Kommentar von 6d37b037b2184af7bf00ec4a8dd64e05smalloohpss am 22. Oktober 2008 08:38

Ja, Ölpreis Stand heute: 73,25 $ für BRENT CRUDE OIL SPOT


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