Melonencola am 27.10.2009 um 14:25 Uhr
Stimmt es , dass wenn man z.B. ein quietschendes Bett ölen will und es aus Holz und nicht Metall ist, das es das Quietschen nur verstärkt?
Mit Kerzenwachs einreiben, dann ist es zwar rutschiger, aber es gibt keine Geräusche. Bestimmt ist es eh das Lattenrost, welches quischt. Betten knarren eher. An Verbindungen wist du das Knarren nicht beseitigen können, es sei denn es wird verleimt. Die Bettverbinder erlauben dem Holz ein wenig Spiel, also kann es knarren. Meins knarrt auch, bei mir ist es eine Metallstrebe unter dem Bett.
Öl ist schlecht. Besser hilft es Zeitungspapier an den gegeneinander reibenden Stellen dazwischen zu packen. Also etas aufschrauen, eine Seite Zeitungspapier dazwischen stecken, fest zusammenschrauben und dann überstehendes Papier abschneiden. Oder ein neues Bett bei uns bestellen :-) www.bohnen-matratzen.de
Kommt aufs Öl drauf an. Wenn es ein richtiges Möbelhartöl ist, dann härtet das Öl auch aus und es könnte bei Reibung noch ein paar Töne mehr geben.
Z.B. beinhaltet so ein Möbelhartöl auch Kolophonium - das ist das gleiche Material mit dem man Geigensaiten einstreicht damit sie besser auf die Reibung mit dem Geigenbogen ansprechen - es also schneller einen satten Ton gibt.
Aber man streicht doch den Bogen und nicht die Saiten damit ein. Klugscheißermoduns aus
Sorry, also etwas genauer: Die Haare des Geigenbogens werden mit Kolophonium bestrichen, damit sie eine bessere Reibung auf den Saiten der Geige erzeugen.
Kolophonium ist Baumharz. In den Hartölen wird das auch verwendet. Das Wort "Hartöl" sagt schon, was geschieht: Das Öl härtet aus und wenn so ein Öl in der Holzverbindung eingebracht ist, dann wird es tatsächlich noch mehr knarzen.
Richtiger ist ein Trennmittel. Z.B. der Tipp von Varese ist gut: Kerzenwachs

kann ich mir nicht vorstellen... Holz zieht doch das Öl dann ein, von daher dürfte es eigentlich keine Auswirkungen haben... einfach mal versuchen... Haarspray soll aber helfen...