"Ökoland" Fleisch - Erfahrungen?
Nachdem ja nun die Sendung über die Bioprodukte gelaufen ist, stellt sich mir wieder die Frage: Welches Fleisch kann ich noch mit einem einigermaßen guten Gewissen essen? Ich habe ein Jahr vegetarisch gelebt und nun vor wenigen Wochen begonnen, ein wenig Fleisch (Ökoland) zu essen, bzw. auch ab und an vom Metzger (bei meinen Eltern, die schlachten noch selbst und beziehen die Tiere von Höfen in der Umgebung). Primär geht es mir darum, dass ich kein antibiotikaverseuchtes Fleisch konsumieren möchte, bei dem die Tiere monatelang gequält gehalten wurden. Als Alternative - wenn mich der Hunger auf Fleisch packt - gehe ich nun zum Metzger bei meinen Eltern, oder eben hier in der Stadt in den Bioladen. Wir haben hier Denn`s und Basic. Meist führen beide das Fleisch von "Ökoland", was ich recht angenehm finde im Geschmack. Nun weiß ich aber nicht, ob dieses Fleisch auch meinen Kriterien entspricht, da mich die Sendung neulich natürlich auch wieder aufmerksam gemacht hat.
Hat jemand von euch Erfahrung mit dem Fleisch von Ökoland, bzw. kennt eine neutrale Quelle, auf der man Bilder findet, Videos etc. die mir dokumentieren können, wie die Tiere dort gehalten werden?
Vielen Dank!!!
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Bioland und Demeter sind ok. Am besten Du schaust Dir die Richtlinien der jeweiligen Anbauverbände an, um Dir selbst ein Bild zu machen.
http://suite101.de/article/was-unterscheidet-bio-standard-von-bio-premium-a71374
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Kein Tier wird totgestreichelt.
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Fleisch ist und bleibt in unsere heutigen Zeit ungesund, zumindest in der Menge die wir zu uns nehmen. Bioland und Demeter unterliegen den Verbänden und sind somit geprüft und ohne Antibiotika und der gleichen Kontaminiert
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Wirklich sicher kannst du dir nie sein. An Fleisch gibt es auch nichts was gesund ist.
Mehr als 1-2 mal Fleisch mit Monat ist gesundheitsschädlich.
Kommentar von KatrinNKSKatrinNKS 06.09.2012Ach ja? Sagt wer? Davon mal abgesehen, habe ich nicht vor, mich ausschließlich von Fleisch zu ernähren. Trotzdem glaube ich nicht, dass es wissenschaftlich erwiesen ist, dass ein Fleischverzehr von mehr als 2x monatlich sich negativ auf die Gesundheit auswirkt. Wenn du dafür Belege hast, immer her damit ;)
Kommentar von deepend99deepend99 06.09.2012Kommentar von KatrinNKSKatrinNKS 06.09.2012Sorry, aber eine Seite, die Erdnuss-info.de heißt, eine asiatische Ernährungspyramide zeigt und keine Quellangaben liefert, halte ich für wenig seriös ;)
Kommentar von deepend99deepend99 06.09.2012Ich halte dich für wenig seriös wenn du nicht selbst Google bemühen kannst.
Ich finde nicht in 1 Minute alles wieder was ich mal darüber gelesen habe.
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Welches Fleisch kann ich noch mit einem einigermaßen guten Gewissen essen? Primär geht es mir darum, dass ich kein antibiotikaverseuchtes Fleisch konsumieren möchte, bei dem die Tiere monatelang gequält gehalten wurden.
sämtliches fleisch,was im handel ist,könntest du guten gewissens essen! warum du dann den 2.satz schreibst und damit tierhalter allgemein diffamierst,obwohl du offensichtlich wenig wissen über fleischproduktion hast,erschliesst sich mir nicht.
Kommentar von KatrinNKSKatrinNKS 08.09.2012Du scheinst eher wenig Ahnung über die heutige "Fleischproduktion" zu haben. Dass es bei der heutigen Nachfrage an Fleisch keine Kühe und Schweine auf Weiden geben kann, ist sicherlich jedem bewusst. Die Frage ist nur, wann hat sich diese "Geiz ist geil" - Mentalität in Bezug auf Lebewesen in unseren Köpfen manifestiert? Niemand muss täglich Fleisch essen und ihm sollte bewusst sein, dass bei einem Huhn im Laden für 2,-nochwas sicherlich kein gesundes "Produkt" dahinterstecken KANN, wenn alle Beteiligten noch daran verdienen wollen. Und ich "diffamiere" ja eben NICHT ALLE Tierbesitzer (nennen wir sie besser Erzeuger), da ich ja gerade nach denen frage, die eine andere Vorstellung von Tierhaltung haben, als die kommerziellen Produzierer.Sicherlich gibt es auf beiden Seiten schwarze Schafe, jedoch ist klar, dass kommerzielle Tiermast sicherlich kein lebenswertes Leben für die Tiere darstellt!
Kommentar von ganshgansh 08.09.2012Du scheinst eher wenig Ahnung über die heutige "Fleischproduktion" zu haben.
ich komme aus der praxis,habe selbst schweine und treffe ja dauernd leute,die "über den dingen stehen" und selbstbewusst verkünden,was alles falsch läuft---mit "geiz ist geil" hast du allerdings recht.
Kommentar von KatrinNKSKatrinNKS 08.09.2012Dann entschuldige ich mich an dieser Stelle ;) Mir geht es wirklich nicht darum, jemanden zu verteufeln. Ich möchte einfach nur nicht, dass man für 2-3,-€ ein Hühnchen kauft und denkt, dass es "gute Ware" ist. Dass man als Landwirt vielen Problemen gegenübertreten muss, ist natürlich auch klar. Krankheiten, Abverkauf des Fleisches etc. Aber ich finde, da muss der Verbraucher zum Umdenken angeregt werden, damit Höfe nicht gezwungen werden, möglichst viele Tiere zu halten und diese schnell zu mästen, um preistechnisch mit anderen mithalten zu können. Wieso gibt es nicht mehr den Sonntagsbraten, den man genießen kann, der aber eben auch seinen Preis hat?! Wenn Lebewesen im Spiel sind, sollte es keinen Sparkurs geben! Da ich als Verbraucher nicht unterscheiden kann, welche Landwirte gute Haltungsbedingungen aufweisen, muss ich mich auf die Öko/Biolabel verlassen, die aber ebenso schlechte Bedingungen haben können. Irgendwie fehlt es total an Aufklärung :/
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Geh zu Basic und lass dich beraten.
Kommentar von KatrinNKSKatrinNKS 06.09.2012Die wollen mir vor allem das Fleisch frisch aus der Theke verkaufen ;) Jedenfalls die eine Dame, die neulich dort war. Deswegen wollte ich hier einmal nachfragen. Via Internet habe ich auch nicht viel gefunden, was mir weiterhilft :(
Kommentar von eddigruen 07.09.2012Diese Woche kam ein aufschlussreicher Bericht über das Thema. Kann man denn nun wirklich noch sicher sein, das Tiere aus Biobetrieben auch besser leben? Vielleicht ein paar Infos: http://www.bio-bauernhof.de/
Kommentar von KatrinNKSKatrinNKS 08.09.2012Hi eddi, den Bericht habe ich gesehen. Dass Bio nicht gleich Bio ist, war mir schon lange bewusst. Bei Nudeln und Co kann ich auch im "Ungewissen" leben. Bei der Fleischerzeugung und der damit einhergehenden Haltung von Lebewesen eben nicht. Sicherlich ist es am einfachsten, gänzlich auf Fleisch zu verzichten. Ich hatte meinen Fleischkonsum auf Null reduziert, möchte aber nun wenigstens 2x im Monat mit Genuss Fleisch essen können, wenn ich das möchte. Ich wäre dafür, wenn es schärfere Kontrolle und einheitliche Siegel geben würde. Leider steht eben eine starke Lobby dahinter, die es NICHT so wollen :(
Dessen bin ich mir sehr bewusst. Aber ich möchte keine Produzenten unterstützen, die ihre Tiere in Massen und krank halten, dazu noch lange Anfahrtswege zum Schlachter hinzufügen und die Tiere anschließend z.T. nicht mal richtig töten können. Mir geht es darum, dass die Tiere gesund gehalten werden, bis sie letztendlich - möglichst nahe - geschlachtet werden. Dass an jedem Bratwürstchen und Frikadelle Blut klebt, sollte mittlerweile wirklich jedem klar sein.