Frage von martinunfall, 84

Oberschenkelhalsbruch - was nun?

Liebe Leidensgenossen

nun hat es mich auch erwischt: mit knapp 51 Jahren ein Bruch des Oberschenkels vor dem Oberschenkelhals, aber nicht zu weit davor (Trochanter major). Mir wurde ein 20 cm langer Marknagel mit einer Verriegelungsschraube eingebracht und ein saftiges Durchgangssyndrom von der Narkose gab es gratis dazu. Mahlzeit. Kurz gesagt, ich komme morgen aus der Klinik in die Zwischenpflege vor der REHA. Mir fällt folgendes auf: Die Ärzte inclusive Prof. sind eher subjektiv und reden alles schön, die leitende Physiotherapeutin ist da schon ehrlicher und sagt, dass es sicher ein Jahr dauert, bis man einigermassen beschwerdefrei gehen kann. Was ist da besser als der Erfahrungsaustausch. Möchten einige von Euch mitmachen? Wenn wir uns gegenseitig helfen oder Mut zusprec hen, aber auch die Wahrheit sagen, kommen wir vielleicht besser damit zurecht. Sagte jedenfalls die Psychologin hier. Macht Ihr mit? Berichte aller Art über Heilungsverläufe und eigentlich jedweder Tio wären super klasse. Ich versuche, in meinem Gebiet zu helfen, wenn und wo ich Zeit dafür habe. Kann man damit rechnen, dass man bei einem durchschnittlichen Heilungsverlauf wieder einigermassen in die Lage kommt, den Alltag zu meistern? Musste Euer Marknagel wieder raus? Habt Ihr ihn drin gelassen? Wie war die REHA? Hat alles geklappt oder seid Ihr gehbehindert, gar gehunfähig geworden? Vielleicht wird dieses posting unbeabsichtigt zu einer Art ANlaufstelle für alle Betroffenen? Gebt Euch einen Ruck und macht mit! Liebe Grüße, Martin

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von nasenbaer067, 48

Hallo Martin, heute am Dienstag,genau vor 3 Wochen,erlitt ich einen Oberschenkelhalsbruch. Sofort OP und habe jetzt "Dynamische Schrauben" die wohl auch drin bleiben sollen. Wenn der Hüftknochen nicht wieder anwächst, oder sich verlkeinert oder vertrocknet,dann ist erneut eine OP fällig und ich bekäme ein kunstliches Hüftgelenk, aber soweit sind wir noch nicht und der Arzt sagt,man sieht das erst nach 5 Wochen. Laufe an zwei "Krücken", Schmerzen habe ich mal mehr, mal weniger, mache jeden zweiten Tag Kranken "Gumminastik" Nehme auch fast jeden Tag und Nacht Schmerzmittel. Richtig schlafen geht im Moment gar nicht. 8 bis 10 Wochen soll der der "Spass" dauern, oder auch vielleicht länger.Versuche am Tag kleine sachen zu erledigen, aber an Arbeit ist noch lange nicht zu denken. Bin zwar schon 49 Lenze jung, aber versuche schnell wieder auf die Beine zu kommen, vor allem wir stehen ca. 3 Monate vor dem Fest. Dir weiterhin alles gute und wenn du oder jemand anderes noch Fragen habt...fragt mich einfach. LG der Peter

Antwort
von Nordseefan, 59

Sowohl meine Opa als auch meine Großtante hatten ebenfalls einen Oberschenkelhalsbruch, allerdings einen "echten"

Während mein eh körperlich nicht so fitter (weil auch recht kompakt) Opa immer Schwierigkeiten hatte und nicht mehr so recht laufen konnte ( er war allerdings schon fast 80 und auch vorher nicht ganz so fit) kam meine Großtante mit auch immerhin knapp über 70 Jahren doch relativ schnell wieder auf die Beine. Die ersten Wochen und Monate waren hart, aber nach so einem halben Jahr war sie wieder fast die Alte

Kommentar von martinunfall ,

Hurrah, der erste! Lieben Dank. Ich meine, es kommt angeblich entscheidend auch darauf an., ob gleich eine neue Hüfte rein kommt (Sofortbelastung) oder, wie bein mir, nicht (Nagelung) ... wer weiß schon mehr? :)

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