Frage von Grart, 560

Obdachlos alles verloren, gibt es noch eine Chance?

Hallo, ich bin 27 durch ein Fehlschlag meiner Selbständigkeit arbeitslos und habe keine Familie oder Verwandte. Ersparnisse habe ich fast gar nicht mehr und mit dem Rest versuche ich hier und da durchzukommen wie Zb. grade im Internet Café. Ich bin zwar Arbeitslos angemeldet gewesen für eine kurze Zeit, doch es gab ein Fehler irgendwo, daher ist es im Stillstand und ich bekomme auch kein Geld. Ehrlich gesagt möchte ich das auch nicht. Ich lebe seit einigen Tagen draußen schlafe hier und da für paar Minuten und laufe stetig weiter um warm zu bleiben. Seit ich in so einer "Unterkunft" von einem Alkoholiker überfallen wurde, gehe ich an solchen Orten nie wieder hin. Leider habe ich absolut keine Erfahrung mit Obdachlosigkeit allgemein und / oder ob Chancen bestehen wieder Fuß zu fassen. Ich würde alles tun um wieder Fuß fassen zu können, habe aber keine Idee bzw. keinen Ausweg gefunden. Ich möchte ungern auf der Straße für immer enden, da ich auch alleine bin und niemanden kenne bzw. vertrauen könnte. Falls irgendwelche Menschen hier Erfahrung haben und mir Empfehlungen / Schritte geben könnten wäre ich dankbar. Ich weiß, jeder Mensch ist anders und es gibt auch viele die seit Jahren auf der Straße leben, ich habe sie persönlich kennengelernt. Ich persönlich war jedoch nie von irgend etwas abhängig und hatte klare Ziele, die ich wie wahrscheinlich viele eben gesinnte nicht erreichen konnte. Ich jedoch würde wohl eher den Freitod wählen, als mit solch einem Schicksal fortzuführen. Jeder sieht den Sinn dahinter wohl anders.

Antwort
von AutorMJE, 560

Boa ey...!

Hallo erstmal...:)

Es gibt in Deutschland ein Gesetz das sagt dass niemand hier in Deutschland ohne Geld (sprich unterste Grenze) leben darf. Es ist sogar in unserem Grundgesetz verankert. Warum Du nun obdachlos bist, steht leider nicht genau hier von dir. Sicher gibt es Fehler. Wo aber der Fehler bestand oder besteht, ist ja auch nicht ganz geklärt. Ich würde all deinen Krimskrams zusammen nehmen und dort unbedingt vorsprechen. Sicher hast Du auch eine vorläufige Ablehnung des Amtes bekommen...? Es muss keine eindeutige Ablehnung sein. Mit der gehst Du auf das Sozialamt. Schilderst den Leuten dort was dir widerfahren war oder ist. Du solltest aber auf jeden Fall ehrlich sein. Und alle Vorweise erbringen, die man von dir verlangt, aber nur die die Du tatsächlich hast...

Gehe notfalls auch mal auf die Bahnhofsmission. Dort gibt es hilfreiches Personal. In der Not musst Du wohl in ein Asylheim gehen, dich dort wenigstens anmelden, damit Du eine Adresse hast, wo du die Anschreiben des Amtes (HARTZ VI - Arbeitsamt oder auch das Sozialamt) entweder per Brief bekommst oder Du dir die Anschreiben an Dich dort am Pförtner-Stand abholen kannst. Sollte es Probleme dabei geben, gehe unbedingt auf das Sozialgericht, bzw. zu einem Anwalt deiner Wahl, der dir dann notfalls schnell zur Seite steht um dir ebenso flink aus der Patsche zu helfen. Aber Du brauchst eine Adresse, wohin diese Schreiben vom Amt hingeschickt werden sollen. Ohne Aufenthaltsort / -Adresse (Meldeadresse) bist Du aufgeschmissen...!!! Bitte beachte das unbedingt...!

Das Du nun ohne Obdach bist, liegt sicher auch an bestimmten Dingen, die wir als Selbstständige damals nicht gesehen haben oder wir niemals eine Info über gesetzliche Änderungen bekamen. So geschehen auch bei mir. Ich hatte jedoch das Glück, mich schnell zu fangen. Was die Gelder von Arbeitsamt etc. und die Rücklagen für Arbeitslosigkeit, Krankenkasse etc. angeht. Mir hat man ein halbes Jahr verweigert, mir das HARTZ-VII zu zahlen. Nein, nicht weil ich einen Fehler gemacht habe. Sondern eher aus Bosheit... Ja, das gibt es tatsächlich. Ich wurde dafür bestraft dass ich rund 7 Jahre fein brav dem Staat Steuern in den Rachen schob, was aber auch durch Fehler seitens des Amtes bedingt dann nicht mehr ging und ich mich aus der Selbstständigkeit befreit habe. Ich musste erst gegen das Amt eine Klage einreichen. Die habe ich dann zurück genommen als das Amt dann doch einlenkte. Ich hatte Glück...:)

Obdachlos war ich auch schon. Ich kenne deine Probleme. Aber daraus so schnell zu kommen, entwickelte sich als Märchen. Man ist erstmal frustriert. Wenn man sich aber immer das Ziel vor Augen führt das man verfolgt, man sich selbst in den Allerwertesten tritt, kommt man aus dieser Gosse auch wieder heraus. Du bist jung, so jung wie ich damals...aber ich war damals ein Kämpfertier...:) Das solltest Du auch sein. Niemals aufgeben, immer in alle Richtungen sehen. Nach vorn in die Zukunft blicken. Umseitig sein. Und hey:

Ich wünsche Dir so verdammt viel Glück...! Oh, Du schaffst das...bitte...

Gruß MJE

Antwort
von implying, 478

in deutschland muss niemand obdachlos sein und auf der straße leben. wenn du absolut kein geld mehr hast kannst du auf dem amt mittellosigkeit anmelden und musst sofort bargeld erhalten. auch hast du das recht auf eine wohnung. wenn du bereits keine mehr hast ist das ein notfall und dadurch sollte so ein antrag auf unterstützung auch beschleunigt werden. soetwas muss wirklich nicht sein.

und BITTE sei nicht zu stolz dafür hilfe/geld vom staat anzunehmen. soetwas finde ich immer unheimlich dumm. ich verstehe wenn leute ideale haben und nicht abhängig sein wollen, aber diese institutionen sind nunmal genau für fälle wie deinen gedacht! genau in solchen situationen muss unsere sozialhilfe greifen und dich vor einem leben auf der straße bewahren. du hast dies viel mehr verdient als so viele andere, die aus bequemlichkeit hartz 4 beziehen. stell dich nicht selbst mit denen auf eine stufe, denn das bist du nicht. also hör auf dir einzureden das geld vom staat nicht zu wollen, geh wieder dorthin, mach einen termin und rede mit denen über deine situation. es gibt keinen grund sich zu schämen. und lass dich auch nicht abspeisen. mach denen klar dass du mittellos und obdachlos bist, die können und dürfen dich dann nicht einfach wieder weg schicken. ansonsten hast du ebenfalls das recht auf einen kostenlosen rechtsbeistand! ich weiß nicht was es sonst noch für anlaufstellen gibt, aber es gibt unzählige. googel einfach ein bischen und suche dir hilfe, gib dich nicht auf!

nur indem du wieder eine basis hast (wohnung, geld) kannst du kraft sammeln dein leben wieder neu anzupacken. du bist noch jung, alles ist möglich. aber du darfst nicht zulassen, dass du in diesen sumpf abrutschst, selbst zum alkoholiker wirst und sämtlichen willen verlierst.

Antwort
von Turbomann, 260

@ Grart

Du hast schon Antworten bekommen, bitte gehe zum Amt und hake nach, was das vorher für ein Fehler war, vielleicht können die den dort zu deinen Gunsten geraderücken (?).

Du hast halt Pech gehabt und das geht sicher noch mehr Menschen so, aber deshalb soltest du nicht aufgeben. Du kannst hndertmal hinfallen und dann wieder hundertmal aufstehen. Nur wenn du liegen bleibst, dann sieht das anders aus.

Du kannst das wieder schaffen und so wie du das beschreibst, sollte das machbar sein. Wird zwar langsam gehen, aber Hauptsache ist doch, dass du was bewegen kannst.

Gehe zum Amt, es ist für dich eine Möglichkeit wieder auf die Beine zu kommen.

Es gibt so viele Leute hier bei uns - bitte nicht falsch verstehen - die leben gerne vom Amt, es gibt Hartz - IV und es gibt Hartz-IV Menschen. Viele davon schämen sich doch auch nicht, Geld vom Staat zu nehmen.

Dann musst du dich - auch wenn du mit deiner Selbständigkeit gescheitert bist -  nicht schämen, für solche Fälle sind diese Stellen da.

Beim nächsten Berufsstart weist du , wie es besser laufen kann. Wenn man keine Fehler macht, dann weis man nicht wie es richtig gehen kann.

Also nimm die Ratschäge der anderen User hier mit und setze sie noch vor Weihnachten in die Tat um.

Ich drücke dir auch die Daumen

Antwort
von Windlicht2015, 212

Deine Situation ist sehr schlimm! Es ist Winter und wenn ich mir vorstelle draußen schlafen zu müssen, dann packt mich das Grauen!
Schau mal da rein, vielleicht hilft es dir weiter! Und gib nicht auf!
Alles Gute!

Antwort
von angy2001, 261

Es ist nötig, dass du Vertrauen zu mindestens einem Menschen fassen kannst. Wo auch immer du lebst, es gibt Anlaufstellen für Obdachlose. Finde den Weg dahin und nimm Hilfe an - auch wenn es schwer fällt. Alles Gute für dich.

Antwort
von DolceLaVita, 332

Wenn ich mir den text so durchlese... ich denke sie sind kein mensch, der so eine situation lange durchleben muss. Sie sind ein fleißiger mensch!! Ud fleißigen menschen geht es immer gut.Jedoch akzeptieren sie ihre derzeitige lebenslage noch nicht so ganz. Gehen sie am montag zum amt und klären sie das! Es ist überhaupt nichts schlimmes dran, unterstützung anzunehmen, wenn man sie braucht. Das ist der erste schritt, den sie gehen müssen und am ende wird alles gut. Ich wünsche ihnen vom herzen viel glück.❤

Antwort
von howelljenkins, 109

wer keine arbeit hat, sollte in jedem fall alle notwendigen behoerdengaenge machen und das ohne verzoegerung. wenn etwas schief gelaufen ist, muss das geklaert werden. obdachlosigkeit sollte man nicht "einreissen lassen", weil es wenn du laenger obdachlos bist, wesentlich schwieriger wird, wieder fuss zu fassen.

wieso hast du ueberhaupt so schnell die wohnung verloren? such dir schnellstens wenigstens wieder ein zimmer, damit du eine meldeadresse hast. klaere das mit dem arbeitsamt. auch wenn dir das nicht passt, auf ALG angewiesen zu sein, ist das deine ueberbrueckung. ist ja keine schande, arbeitslos zu sein, ist den meisten schon mal irgendwann passiert.

Kommentar von aurata ,

@Grart

Hier kannst du nach günstigen Unterkünften/ WG-Zimmer suchen - für vorübergehend oder für länger:

http://www.zwischenmiete.de/angebote\_lesen.php

Antwort
von MarliesMarina12, 329

Hallo, ich finde Dich klasse und dass Du das hier fragst. Das Leben und die Menschen sind hart und ungerecht. Und vielen geht es auch miserabel , Du bist also nicht alleine. Viele denen es gut geht sind kalte Egoisten und können nicht verstehen wie es anderen schlecht geht. Auf der Straße leben ist sehr schlimm besonders natürlich im Winter aber immer denn es macht einen seelisch und körperlich krank und kaputt, man braucht ein zuhause um gut leben zu können wo man essen, sich waschen und warm schlafen kann. Diese Unterkünfte sind besser als draußen wenn die dort nett wären doch offenbar gibt es da viele süchtige die klauen müssen. Wenn die Unterkunft aber sauber und sicher ist kann man da leben und auch mit wem reden. Hier sollte eigentlich niemand obdachlos sein denn es gibt immer soziale Hilfen und Geld vom Amt und auch Sozialwohungen. Versuch da raus zu kommen und wo unterzukommen oder richte dir ein gemütliches und sicheres Lager ein mit jemand zum reden und verusch dich zu versorgen mit günstigem essen zb Tafel und zur weihnachtszeit gibt es mehr Hilfen.

Antwort
von Ontario, 116

Fehlschläge passieren immer. Eine Selbständigkeit kann auch mal schiefgehen, das ist kein Beinbruch. Du bist noch jung und hast dennoch alle Chancen dein Leben in den Griff zu bekommen. Lass dich beraten. Z. B. von einem Sozialarbeiter. Nimm dir die Zeit und bewirb dich via Internet bei Firmen die für dich infrage kommen könnten. Letztendlich wäre auch die ARGE eine zusätzliche Anlaufstelle, die dir einen Job vermitteln. Lass keine Zeit verstreichen, nimm dein Leben in die Hand und tue es sofort. Nicht mutlos werden. Auch wenn du nicht sofort die passende Arbeit findest, wäre das ein Neuanfang auf den du aufbauen kannst.

Dafür wünsche ich dir viel Glück.

Antwort
von Fairy21, 104

Es gibt doch viele Stellen , an die man sich wenden kann: Diakonie, Caritas ; DRK, Johanniter, Malteser, Arbeiter- Samariter -Bund(ASB), die Heilsarmee,  die Bahnhofsmission.

Antwort
von ghasib, 175

Puh schwere Kost für die Uhrzeit. Aber es gibt immer einen Weg wenn man will und du willst ja. Ich würde mich bei einer Zeitarbeitsfirma melden die brauchen immer jemand. Wirklich gar niemand bei dem du unterkommen könntest. Dann aufs Amt du brauchst ne Wohnung und ne Postadresse. Keiner geht gern zum Amt aber du brauchst eine Wohnung geht nicht anders. Dann hast du mal Geld und ne Wohnung aber bist weg von der Strasse. Ich weiß ja nicht was du früher gemacht hast aber du kannst in der Branche vielleicht wieder Fuß fassen. Du willst da raus und dann schaffst du das. Je schneller desto besser. Hast du keine Freunde bei denen du ein paar Wochen schlafen könntest und nicht in der Kälte rummarschierst du mußt ja mal schlafe, Alles Gute und viel Glück

Kommentar von biggie55 ,

. >Ich würde mich bei einer Zeitarbeitsfirma melden die brauchen immer jemand<.

Du weißt aber schon,ohne Wohnsitz keine Arbeit??

Antwort
von zippo1970, 339

Hallo!

Du fragst ob es noch eine Chance für dich gibt? Die Antwort ist ein klares Ja....und wenn es sein muss gibt es auch mehr....

Du hast hier schon einige Antworten bekommen....mehr oder weniger hilfreich... Theorie und Praxis im Sozialrecht gehen bei Obdachlosen weit auseinander....

In einer Unterkunft warst du schon... Die Unterbringung von Obdachlosen ist eine kommunale Aufgabe...die Möglichkeiten sind sehr unterschiedlich...

Was du brauchst ist professioneller Rat von einem Profi. Wende dich an eine Beratungsstelle für Obdachlose und sprich mit einem Sozialarbeiter. 

Hier ein Link für dich: http://ohnewohnung-wasnun.de/

Hier findest du fast alle Beratungsstellen, Übernachtungen, stationäre Einrichtungen für Obdachlose in Deutschland.

Noch ein Tipp.... Hilfsmöglichkeiten für Obdachlose sind von Region zu Region unterschiedlich. Es gibt Städte mit guten Hilfsangeboten und Städte/Kreise mit "unterirdischen" Hilfsangeboten. Wenn du allein bist, würde sich vielleicht ein Wechsel der Stadt/Region anbieten. Besprich das mit einem Sozialarbeiter.

Steck den Kopf nicht in den Sand. Gerade wenn du noch nicht lange auf der "Straße" lebst, hast du die Besten Chancen wieder ein normales Leben zu führen. Du bist jung. Alles liegt noch vor dir. Aus den schlimmsten Niederlagen, lernt man am Meisten.

Such dir eine professionelle Beratung.... Es gibt auch bessere Unterbringungsmöglichkeiten, als die, die du kennen gelernt hast.

Gib nicht auf. Nur wer mal ganz unten war, kann sein Leben komplett ändern. Sieh es als Chance. Dann wirst du stärker daraus hervor kommen, als du jemals warst.....

Alles Gute!!!

LG :-)

Antwort
von Mignon2, 237

Ich bin zwar Arbeitslos angemeldet gewesen für eine kurze Zeit, doch es gab ein Fehler irgendwo, daher ist es im Stillstand und ich bekomme auch kein Geld.

Leider schreibst du nicht, was schiefgelaufen ist. Normalerweise hast du Anspruch auf Hartz4. Du mußt die Angelegenheit mit dem Arbeitsamt klären. Schildere dort deine Situation. Möglicherweise kann man dir sogar eine Unterkunft nachweisen. Es ist auch wichtig, dass du krankenversichert bist, was im Augenblick vermutlich auch nicht der Fall ist. 

Natürlich hast du Chancen, wieder Fuß zu fassen. Ich drücke dir die Daumen, dass sich alles zum Guten wendet! Denke immer daran, dass nach Regen auch wieder Sonnenschein in dein Leben treten wird.

Kommentar von Sakura1985 ,

Vileicht hat er keine meldeadresse mehr deswegen haben sie es stillgelegt  oder ?

Antwort
von Sonja66, 140

Geh' zum Rathaus, die geben dir ein Zimmer im Obdachlosenheim. Oder warst du da schon? Und von da aus kannst du alles weitere unternehmen .....

Weiter bieten Kirchen, die Caritas und das Rote Kreuz, die Diakonie gute Hilfe an. Einfach hingehen.

Nichts währt ewig.
Das ist jetzt eine besondere Herausforderung. Du hast das nötige Geschick, alles zu meistern. Mach' Schritt für Schritt und gut. Das ändert sich alles wieder. Lerne was daraus und schon geht es wieder anders weiter.


Antwort
von Schnittfurz, 326

Geh doch am Besten zu einer Beratungsstelle in deiner Umgebung (die sind kostenlos), informiere dich vor Ort, hol' dir Hilfe was die Unterlagen für das Amt angeht und tatkräftige Unterstütztung. Gibt nicht umsonst SozialarbeiterInnen. Es ist schwierig, selbst wenn du wollen würdest, Leistungen vom Amt zu beziehen, wenn du keinen festen Wohnsitz hast, daher wäre ein Gang zu einem Sozialarbeiter/einer Sozialarbeiterin unbedingt notwendig.

Antwort
von Einhornpflaster, 175

Du schaffst das schon. Mit solch einem starken Willen wie deinem, kann man vieles erreichen und du bist auch nicht für immer verloren.

Ich würde dir raten, dich als erstes um eine Wohnung zu kümmern, dafür brauchst du allerdings Geld. Um an Geld zu gelangen würde ich ersteinmal das dafür zuständige Amt aufsuchen, denn es ist dein Recht Unterstützung vom Staat zu bekommen. Wenn du damit nun erfolgreich warst, kannst du dich um eine günstige Wohnung kümmern, da man bekanntlich keinen festen Job bekommt, ohne festen Wohnungssitz (oder irre ich mich da).Ps. Möbel wie Bett bekommst du günstig von Flohmärkten oder Speermüll, einfach frische Bettwäsche drauf machen.

Wenn du auch das geschafft hast, solltest du dich um einen Job kümmern, der dir erstmal ein sicheres Einkommen, für eine bestimmte Zeit sichert.

So kannst du dich hocharbeiten, erst Job, dann sparen, und dann kannst du dich mal etwas kritischer nach einem Job umschauen der dir Spaß macht, solange dein Lebensunterhalt gesichert ist.

Hoffe konnte helfen unf habe hoffentlich nichts falsch eingeschätzt. Wenn du fragen hast oder ich nicht gut erklärt habe, frag einfach nochmal und falls andere noch Kritik zu meiner Antwort haben, könnt ihr sie auch gerne schreiben.

Antwort
von nutellaloeffel, 92

Hallihallo :) 

auf deine Frage gibt es nur eine richtige Antwort und die wäre ein klares "JA!". Es ist so gut wie alles möglich wenn du es wirklich willst und du vermittelst mir den Eindruck das du unbedingt aus der Arbeitslosigkeit, Obdachlosigkeit herrausfinden willst. Du schaffst das, mit deinem starken Willen den du uns hier vermittels auf alle Fälle, ohne jeglichen Zweifel.

Es gibt in Deutschland Gesetze die vorschreiben das niemand ohne Hilfe leben muss wenn er welche benötigt... auch im Grundgesetzt et cetera. Das wurde hier allerding eh schon erwähnt. Außerdem empfehle ich dir es in der "Zwischenzeit" zur Überbrückung, bis wieder mehr Geld und ein festes Dach über deinem Kopf in Sicht sind, es nochmal mit einer Obdachlosenunterkunft, Asylhäusern oder des gleichen zu versuchen auch wenn du in solchen Einrichtungen schon schlechte Erfahrungen gemacht hast. Jede Unterkunft ist anders. Es wird jetzt immer kälter drausen und ein einigermaßen gutes Bett und eine warme, genießbare Mahlzeit sind da nicht schlecht. 

Lass dich beim Amt beraten, es wird Hilfe für dich geben, glaub mir.

Meine Antwort ist jetzt wahrscheinlich weniger hilfreich aber ich möchte dir nur etwas Mut und Zuversicht zusprechen und ich hoffe du freust dich darüber.

Viele Grüße, ganz viel Kraft und Zuversicht und eine dicke Umarmung, nutellaloeffel :-)

Antwort
von FooBar1, 181

Tja. Alleine, ohne vertrauen und ohne Erfahrung auf der Straße hast du im Winter wohl den freitod gewählt. Ich würde dir vorschlagen dich bei den vielen Beratungsstellen zu melden und dir helfen zu lassen. Wenn du einmal selbstständig warst bekommst du das wieder hin. Gibt genug gute Ideen die jemand mit viel Arbeit und Willen erfolgreich besetzen kann.

Antwort
von guinan, 149

Huhu,

aus der Obdachlosigkeit wirst du aber nur rauskommen, WENN du mit den Behörden und Hilfestellen zusammenarbeitest.

Meist gibt es von Caritas oder Diakonie eine Obdachlosenhilfe. Dort kann man sich ein Postfach einrichten lassen, sodass man eine Adresse angeben kann, wenn man einen Hartz4- Antrag stellt. Hartz4 würde dann täglich abgeholt werden.

Weiterhin wichtig dort sind die Sozialarbeiter. Sie haben alle nötigen Adressen, vonNotunterkunft überWaschsalon, Kleiderkammer, Kältebus  bis medizinische Hilfe im Krankheitsfall. Und sie haben ein offenes Ohr. Oft das allerwichtigste, um nicht aufzugeben.

Geh diesen Weg!!!

Antwort
von cristelmettigel, 197

dein problem klingt schon sehr schwerwiegend. es gibt beratungsstellen für obdachlose. hier zb: http://www.wohnungslos-berlin.de/ das ist in berlin. aber sowas gibt es auch in anderen städten.

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