Frage von NaruSakuForever, 63

Ob das wirklich eine Depression ist?

Naja, es ist halt schwer zu sagen. Ich führe mich jeden Tag wie 'ne schwerst Depressive auf. Sprich: Liege den ganzen Tag nur im Bett, in nem pechschwarzem Zimmer, meckere herum wie scheiße dieses Leben und diese Welt ist und dass ich mich umbringen will. Und gleichzeitig lehne ich jede mögliche Hilfe ab.

Wann auch immer, ich wen einweihe und der mir seine Hilfe anbietet, tue ich ihn stur abweisen im Sinne von: "Ich nehme keine Hilfe an, mir kann doch eh keiner helfen" Zudem will ich auch irgendwie gar nicht gesund werden beziehungsweise glücklich sein. Weil es mir irgendwie lieber ist, dass mein Leben auf diese Art und Weise am kürzesten ausfallen kann und ich dieses Leben unter keinen Umständen weiterführen möchte. Trotzdem habe ich viel zu große Angst vor Schmerzen wegen sich selber umbringen, obwohl ein Sprung von der Brücke oder ein Sprung vor den nächsten Zug vielleicht nur ein Bruchteil der Sekunde schmerzen würde und dann sei alles vorbei.

Meistens gehts mir immer am Abend total scheiße, dass ich dann immer Leuten von meinen Sorgen und meinen Gedanken berichte und wie gesagt, wann auch immer mir wer sagt: "Du musst dir einfach helfen lassen!" "Ich bin für dich da!" "Du schaffst das!" "Im Leben gibt es auch Positives" tue ich alles verneinen und ablehnen.

Als mir dann die Sozialarbeiterin von meiner Schule sagte, dass mein Verhalten unfair und unlogisch erscheine, dass ich jeden von meinen Gedanken und Problemen erzähle, ihnen Sorgen bereite und trotzdem jede Hilfe einfach ablehne, habe ich mir so Gedanken gemacht, ob ich das nicht alles für Aufmerksamkeit mache? Gleichzeitig hasse ich Aufmerksamkeit und suche aber trotzdem nach ihr.

Ich weiß nicht wie ich das alles noch handhaben soll, weil ich mir ja eigentlich nicht helfen lassen möchte.

Antwort
von voayager, 19

Das alles richt und "schmeckt" nach einem Leidensstolz, der empört um sich schaut und der auch ein wenig rachsüchtig gegenüber den anderen ist, die einem auch mal den Buckel runter rutschen sollen und die man doch gleichzeitig braucht. Das ist bekanntlich eine Zwickmühle, die einem durchaus gefangenhalten kann. Der Ausweg? Ich schlage zur Abwechslung mal keine psychologische Hilfe vor, wie all das jene tun, die dies aus einer Hilflosigkeit eher tun. Ich schlage vielmehr vor, dass du irgendwo in einer Gruppe einsteigst, egal welche das auch immer ist. Du wirst schon die richtige finden, wenn du dir mal nen Ruck gibst und aus deinem eingeschliffenen Regelkreis heraustrittst.

Kommentar von NaruSakuForever ,

Naja ich fühle mich schon seit 3 Jahren so, nur dass es immer schlimmer wurde.

Allerdings habe ich auch nicht wirklich die Kraft mit irgendwelchen Leuten draußen zu interagieren, weil ich auch nicht gerade sehr gesprächig bin...

Kommentar von voayager ,

Mach ggf. Yoga oder Meditiation oder lass dich mal mehrmals massieren, das könnt vielleicht helfen.

Antwort
von exggs, 35

Du solltest mit deinen Eltern darüber reden und eventuell über eine psychologische Beratung nachdenken. Zwar bringt eine Therapie nur dann etwas, wenn man es wirklich will, aber es kann helfen und es ist gut, dass du selber gemerkt hast, es stimmt etwas nicht.

Antwort
von epicbam123, 26

mal zum Psychologen gehen und raus finden lassen was los ist!!!
und woran das liegt!

Antwort
von FlyingCarpet, 14

Such einen Psychologen auf, das ist keine Depression.

Antwort
von LovelyShiba, 19

Geh bitte zu einem Psychologen.

Nachher verschlimmert sich alles & man landet wie ich in der Klapse. Hab mich aber schnell rausgeredet, sodass ich entlassen wurde. Aber Panikattacken & Heulkrämpfe gab es reichlich.

Lass dir helfen & warte nicht, wie ich es tat, erlitt dann auch noch ne' Psychose -> Halluzinationen. Hab mich vor jemandem bedroht gefühlt, der nicht mal da war.

Hab auch immer gejammert, dass mir sowieso keiner helfen kann, dass das Leben eh Doof genug ist, auch inkl. Selbstmordgedanken...

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