Hallo Leute, meine Freundin schreibt gerade ihre Diplomarbeit. Teil davon ist, Anregungen zu Nutzungskonzepten für einen Altbau vorzustellen. Thema laut meiner Freundin: Es geht um ein Haus 1906/1907 im Jugendstil erbaut. Dieses Haus hat sowohl eine ehemalige Hausmeister-/Dienstbotenwohnung im Kellergeschoss, ein Hochpaterregeschoss, 2 Obergeschosse und ein halb ausgebautes Dachgeschoss (wahrscheinlich zu DDR-Zeiten ausgebaut). Das Haus muss von Grund auf instandgesetzt werden. Zum einen gibt es einen Schwammbefall am Dachtragwerk bzw. auch Trockenfäule was wahrscheinlich dazu führt, dass dieses abgenommen und neu aufgebaut werden muss (fortgeschrittener Befall). Ansonsten sind die Fenster (Doppelkastenfenster) mal wieder in Ordnung zu bringen. Dann größtenteils nur die Dielung mal wieder chic machen, Fassade in Ordnung bringen. Das Haus steht unter Denkmalschutz. Die Wohnungen sind ca. 150 m² groß 5 Zimmerwohnung, Küche mit Terrazzo, 3,30m hohe Räume (Dachgeschoss 75m²). Ich muss sagen, echt schöne Wohnung. Aber halt sehr groß. Die oberen Geschosse haben einen Balkon zum Garten raus. Im Hinterhof befindet sich ein riesiges Gartenareal was über den Keller bzw. über die Wohnung im Erdgeschoss zugänglich ist. Was kann man mit einem solchen Haus machen um die Mieten anzuheben und die Instandset

Hi, was studiert denn die Freundin? Architektur oder Innenarchitektur, gar Facility Management? Für mich kommt immer dann Leben in die Bude, wenn man nicht komplett getrennte Wohnungen hat, sondern eine gemeinsame Idee. Also so Sachen wie ein Wiedereinsteiger-Haus, Frauenhaus, Studentenbude, Lebenszentrum z.B. einer christlichen Gemeinschaft... Super wäre auch ein Haus für Jugendliche oder junge Erwachsene, die es zuhause nicht aushalten und hier gemeinsam etwas auf die Beine stellen müssen: ihr Leben, ihre Finanzen. Halbwegs betreut durch Leute, die das schon selbst durchgemacht haben. Grundgedanke bei all diesen Sachen: Jeder hat eine eigene Bleibe (die großen Räume sind für WGs super, man kann in einem hohen Zimmer gut die Nutzungen "stapeln": in 2m Höhe das Bett, darunter das Büro, dann Wohnbereich etc... Wichtig ist dann ein guter Gemeinschaftsbereich - und der Garten (Richtung selbstorganisierter Biergarten denkbar)
Seltsam, Frage war vollständig als ich sie abgeschickt hatte. Der Vollständigkeit halber ging der letzte Satz wie folgt aus:
Was kann man mit einem solchen Haus machen um die Mieten anzuheben und die Instandsetzungskosten über die Miete mit der Zeit wieder rauszubekommen? Vielen Dank im Voraus!

Nutzungskonzepte für Altbauten in der ehemaligen DDR? Das geht schief. Denn nach der Instandsetzung und den sich daraus resultierenden Mieten, wird niemand mehr die Wohnungen mieten können.