Frage von wesermensch, 44

Nur eine Wasseruhr im Haus (wird teilweise gewerblich genutzt)?

Ich habe eine Eigentumswohnung und das Wasser für das gesamte Haus wird über eine Uhr abgerechnet und nach qm Wohnfläche abgerechnet. Mir gehören fast 50 %, somit zahle ich auch fast die Hälfte des gesamten Wasser. Ist dies zulässig, weil 2 der insgesamt 4 Parteien gewerblich betrieben werden? Das eine ist eine Ferienwohnung und das andere ein Cafe?

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Antwort
von Matahleo, 33

Hallo,

soweit ich weiß ist es rechtlich haltbar wenn nach m² abgerechnet wird. Wenn ihr allerdings das Gefühl habt übervorteilt zu werden, dann lasst euch doch eine eigene Wasseruhr einbauen, das ist auch in Ordnung. Ab dann zahlt ihr nur das, was ihr tatsächlich verbraucht. Wendet euch an euren Versorger, der kann euch da weiterhelfen.

LG Mata

Kommentar von wesermensch ,

Der Versorger hat gesagt, dass auch eine eigene Wasseruhr durch die Hausgemeinschaft beschlossen werden muss. Ich kann mich nur nich vorstellen, dass es rechtens ist, dass ich knapp die Hälfte des gewerblich genutzten Wasser des Cafe zahlen muss.

Kommentar von Matahleo ,

Eine gesicherte rechtliche Auskunft kann und darf ich dir hier nicht geben.

Ich weiß aber, dass gerade bei älteren Häusern es übliche Praxis ist auf diese Art abzurechnen. Was sagt denn eure Verwaltung dazu?

Wenn  Du Eigentümer bist, bist du im Haus- und Grundbesitzer Verein? Ruf doch mal  an und frag, wann die Sprechstunde der Anwälte haben, die  können dir dann genaue Auskunft über die derzeit rechtliche Lage geben.

Oder du fragst bei jedem Fachanwalt für Eigentumsrecht, eine Erstberatung kostet in der Regel nicht allzuviel.

Sorry, dass ich dir da nicht besser helfen kann.

LG Mata

Kommentar von schleudermaxe ,

Es wird aber doch nicht abgerechnet, die Kosten und Lasten werden nur verteilt, sonst nichts.

Und dafür gibt es einen Beschluß und die ET stimmen eben zu oder lehnen ab. Alles eigentlich ganz einfach.

Und was ein ET bei einer drohenden bzw. "Niederlage" zu tun hat bzw. tun kann, weiß dieser natürlich. Warum wird dieser Weg nicht gegangen?

Antwort
von schleudermaxe, 8

Wasser und Abwasser sind ja keine gemeinschaftlichen Kosten und Lasten, so der BGH.

Die Mitglieder einer WEG können durch Beschluß die Verteilung der Kosten ordnen und somit ist alles rechtens, denn Deine Stimme zählt ja mit.

Ein Beschlußanfechtungsverfahren scheint nicht angedroht bzw. eingeleitet worden zu sein wegen grober Benachteiligung.

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