Ich schaue nur höchst selten bei SAT 1 "Nur die Liebe zählt". Mein Ältester schaut es oft und ich ab und an mal mit. Was mir auffällt: es sind immer nur Geschichten mit Liebenden, wo einer weit weg ist. Ausländer. Nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Ausländer. Aber sind unsere deutschen Liebesgeschichten fürs Fernsehen nicht mehr interessant genug? Muß es immer weit weg sein und viel kosten um die Leute happy zu machen?

Naja das Drehbuch sollte ja eine gewisse "Dramaturgie" haben, damit bei den Leuten ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt werden kann!
Da ist eben das Motto je ungewöhnlicher, umso besser - das Publikum will keine Dokumentationen sondern Abenteuer- und Actionfilme sehen!

Sicher nicht! Früher gehörte diese Sendung zu einem meiner Pflicht-Programme im abendlichen Fernsehn. Mittlerweile finde ich es sogar ziemlich öd. Kann dem nichts mehr abgewinnen und ziehe eine heisse Badewanne vor! Gruss

Na, wenn man sich das Geld für teure Flüge sparen will, schreibt man halt ans Fernsehen. Ist doch ein sehr ökonomisches Prinzip.
Die Sendung ist Quatsch alles nur gestellt , ich hab auch mal hingeschrieben warte heute noch auf Antwort . Es geht halt nur um Einschaltquoten und nicht um´s ware Leben

Liebe Agnes10, leider trifft deine Feststellung nicht nur auf diese Sendung zu.
Also ich selber liebe einen Ausländer, er lebt in Italien. Gestern hab ich mir auch die Sendung angeschaut und meine große Sehnsucht nach ihm darin wiedergefunden. Diese Stories sind halt späktakulärer und es ist eben ein Zeichen von großer Liebe, wenn man sich über eine große Entfernung so liebt und zueinader steht!- Es ist das Band der Liebe, was alles zusammenhält und vollkommen macht......
Das du dich im Selben Satz etwas fragst und sofort entschuldigst zeigt die Antwort schon indirekt. Schliesslich könnte man sonst in Verruf bekommen würde man nur einheimische Geschichten bringen. Und eine Botschaft hat das sicher; wir bekommen so bilder Jahr für jahr einprojeziert welche wir dann als Wahrheit und SOLL Zustand glauben (müssen, weil alternative Medien heute schon fehlen), so dass die Frage aufkommt: Cui bono? Wem nützt es?