Nun Integrationskind?

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8 Antworten

Du gehst erstmal zum Elterngespräch und hörst dir so an, was die dir sagen.
Es muss ja auch nicht unbedingt darum gehen, dass sie die den I-Kindergarten empfehlen. Ein Elterngespräch sollte mindestens zweimal jährlich stattfinden und un die Entwicklung des Kindes allgemein gehen.
Keine Angst, die Erzieher sind doch keine Monster !
Und so schlimm ist ein Integrationskindergarten nicht. Im Gegenteil, die Gruppe ist kleiner und die Kita wird von versch. Therapeuten besucht, die mit den Kindern arbeiten können.
Letztendlich ist es aber deine Entscheidung , wo sie hin geht. Was sagt denn der Kinderarzt?

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Kommentar von HCEC611
12.10.2016, 10:42

die KA meinte darmals mit 3 jahren, dass sie halt langsamer ist als die anderen, was aber nicht schlimm ist. alles wäre bei ihr sonst in ordnung. sie sagte auch das ich bis 4 abwarten soll. 

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Mach dir mal nicht zu große Sorgen.
Ich würde aber Angebote wie Logopädie und weiter Integrations Angebote annehmen.  
Wenns nicht hilft, schadet es auch nicht.

Unsere Grosse hatte eine stark verzögerte Sprachentwicklung.  Sie konnte nur selten so richtig erzählen was im Kindergarten gemacht wurde.  Wenn sie eine Geschichte oder Fernsehsendung nach erzählen sollte, erzählte sie Kreuz und quer und das ganze ergab keinen Sinn.  
So richtig eine Konversation führen, welche mehr als drei aufeinander folgende Sätze hatte, ging bei ihr erst mit etwa 7 Jahren.
Bis auf die Sprache entwickelte sie sich normal, brachte sich mit 6 das lesen selber bei und hatte auch keine Probleme mit Mathe.

Jetzt ist sie 14 und seit die etwa 9 oder 10 war, war sie auf dem sprachlich gleichen Level wie die anderen Kinder.

Geduld und Förderung empfehle ich dir.  

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Kommentar von HCEC611
12.10.2016, 10:49

o man danke an allen. bin schon etwas erleichtert. nur hatte ich auch letzte zeit viel schräges über intergrationsgruppe gehört. man würde die entscheidungen über das eigene kind verlieren. also ich könnte später nicht entscheiden ob das kind nun in eine normale schule kommt usw. wie war es denn bei dir über die entscheidungen?

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Kommentar von MelHan
12.10.2016, 11:20

Also, ich weiß nicht wie es in Deutschland läuft, kann sie nur von meiner Erfahrung in der Schweiz erzählen.

Während dem Kindergarten (bei uns die zwei Jahre vor Schuleintritt) kam 2 mal die Woche eine Heilpädagogin und arbeitete mit einer kleine Gruppe von Kindern.
Wir gingen mit ihr 1x mal die Woche  zur Logopädie.
Die Kindergarten Lehrerin wollte sie in die Einführungsklasse schicken, wo der Stoff der ersten Klasse in 2 Jahren vermittelt wird, danach kommen die Kinder dann in die 2. Regelklasse.
Dieses wollten wir aber nicht und nach Sitzung beim Schulamt, wurde sie, provisorisch, in der Regelklasse eingeschult.  Wir gingen mit ihr 2x mal pro Woche zur Logopädie und 1x zur Psychomotorik.  Innerhalb des Unterrichts war sie noch in die DAZ (deutsch als zweitsprache) Gruppe eingeteilt.
Das klappte gut und nach sechs Wochen Schule, wurde das Provisorium aufgehoben.
Das ganze ging während der 1. und 2. klasse so.
Ab der 3. ging die nur noch 1x in die Logopädie und war in der DAZ Gruppe.
Ab der 4. bekam sie keine spezielle Förderung mehr.

Ich würde an deiner Stelle mal einen Integrations Kindergarten anschauen, damit du dir ein besseres Bild machen kannst, habe keine Ahnung wie die so sind.

Wichtig ist dass du das ganze gut verkaufst, damit deine Tochter es als etwas tolles wahrnimmt und nicht das Gefühl bekommt dass mit ihr etwas nicht stumme.

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Hat denn Dein Kind Logopädie erhalten indem Jahr, wo Du abwarten wolltest?

Der Vorteil eines I-Kindergarten ist, das die Gruppen kleiner sind, die Logopädin ist (war in unserem Fall) vor Ort zu den Kindern gekommen und sollte sie motorische Schwierigkeiten haben, kann ein I-Kindergarten sich eher auf sie konzentrieren und unterstützen, zumal sie nicht das einzige Kind dort ist. Vor Ort ist auch eine Physiotherapeutin/Krankengymnastin gekommen.

Ich weiß, das ein I-Kind-Status immer meist negativ gesehen wird, ich kann aber aus meiner Erfahrung heraus sagen, das es für mein Kind das beste war. Es geht ja auch nicht um mich, sondern es wurde ihr geholfen.
Sie war still auf Grund ihrer Sprachstörungen, sie konnte aber auf Grund der kleinen Gruppe schneller Freunde finden.

Noch ist aber gar nichts entschieden, lass Dich auf das Gespräch ein und höre offen zu. Sperre Dich nicht und lass die Argumente wirken.
Der Kindergarten kann nur eine Empfehlung geben, das Gesundheitsamt urteilt / untersucht das auch noch mal.
Du kannst ja in der Zwischenzeit mal in einem Kindergarten mit Integration hospitieren.

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Du brauchst dir keine Sorgen zu machen, weder um den Zustand deines Kindes, noch um einen I-Status. Das ist nichts Schlimmes, sondern eröffnet eher Möglichkeiten.

Sprachkompetenzen kannst du aber auch zu Hause sehr gut fördern: Zeit nehmen, für ruhige Gespräche (und in ruhiger Umgebung) zu zweit. Möglichst kein Fernsehen, dafür eher mal ein Hörspiel und vor allem viele Bilderbücher vorlesen und zusammen anschauen!

Solche Aufmerksamkeitsprozesse fördern das aktive Zuhören und schulen die Sprachentwicklung ungemein. Alles, was Aufmerksamkeit zerstreut, wie Fernsehen mit schnell wechsenden Bildern und Dialogen immer wieder verschiedener Figuren, ständige Hintergrundmusik in der Wohnung und Durcheinandersprechen oder Abendessen vor dem TV wäre in diesem Fall schädlich.

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Für die Plattfüße gibt es sicherlich passende Einlagen. Vielleicht auch mit dem Kinderarzt über Ergotherapie und/oder Krankengymnastik reden. Wegen der Sprache: vielleicht mal Logopädie ansprechen? Es gibt auch schon Frühförderungen hierfür.

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Ich würde beim Arzt mal Thema IQ-Test ansprechen. Sehr schnelles Reden und auch Phantasie deuten eigentlich auf einen hohen IQ hin.
Was ihre sprachliche Entwicklung angeht hätte ich schon viel früher was gemacht. Mit fünf Jahren hat sich der größte Teil da schon gefestigt.
Kinder lügen, das ist nunmal so. Du musst ihr immer wieder klar machen, dass man nicht lügen darf.
Ansonsten warte erstmal die Gespräche ab. Hier kennt das Kind ja niemand und die Erzieher können da natürlich viel besser was vorschlagen.

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Die Schwierigkeiten, die du siehst bestehen allein auf Grund einer angenommenen sprachverzögerten Entwicklung?

Was meinst du mit geistigen Zustand? Weil sie sich eine imaginäre Freundin zum spielen holt? Ich empfinde dies als gesund. Was die Wahrnehmung und Wiedergabe von Realität angeht, so sind Kinder in diesem Alter oftmals noch auf einen anderen Planeten, Wunsch und Wirklichkeit vermischen sich dabei, ohne dass sie Lügen. Sie können es noch nicht trennen. Gerade wenn sie sich so tief in eine Wunschwelt begibt, in der Spielkameraden sind, die andere nicht sehen können ... bestimmt spürt deine Tochter auch deine Sorge und Wünsche.

Wenn in dem Kindergarten keiner in der Lage ist, dein Kind mit den anderen Kindern zusammen zu bringen, Solidarität wird doch nicht nur in Integrationsgruppen vermittelt, dann ist das traurig. Hat dort noch keiner dir angeraten extern einen Logopäden aufzusuchen, um sich deine Tochter mal anzusehen?

Und worin besteht deine Angst ... Sorge vor Integrationsgruppen? Was hast du für eine Vorstellung von diesen?

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also plattfüsse sind nun kein problem.

das kind wird einlagen kriegen und gut ist! ja, du übertreibst!

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Kommentar von HCEC611
12.10.2016, 10:39

einlagen braucht sie auch nicht dringend laut KA. davon hat sie abgeraten, weil sie noch im wachstum ist und sich von allein bessern kann. gut zu hören das ich übertreibe :)

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