Nun .....habe ich es geschafft meinen Sohn eine Nacht beim Vater übernachten zu lassen. Erst wollte er nicht dann hat er geweint,kam zurück,mit viel Einfühlu?

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7 Antworten

Der Vater hat Umgangsrecht, daran ist nicht zu rütteln. Und ja, dem Kind ist es zuzumuten, beim Vater  zu übernachten. Man muss es deswegen auch nicht zu  sehr bedauern. Oder die Tatsache feiern.

Ansonsten aber solltest du klare Linie fahren. Also kein Familienausflug, kein gemeinsames Essen und keine gemeinsame Feier. Es sei denn, es sind viele Verwandte dabei.

Wenn der Vater es nicht einsehen will, dann solltest du die  Übergabe des Kindes und seinen Empfang, wenn es wieder da ist, nicht selbst machen, sondern eine Freundin oder Verwandte bitten. Du musst/solltest auch den Vater nicht in die Wohnung lassen.

Es ist nicht deine Angelegenheit, ob der die Trennung versteht oder nicht. Du ziehst sie durch - bei Wahrung des Umgangsrechts durch den Vater.

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Ich möchte Dir vorschlagen, mal bei Dir vor Ort und bei ihm vor Ort zu erkunden, ob und wann die kath. Kirche Elternseminare anbietet. 

Nein. Lese erst mal weiter. 

Es handelt sich hier um die tatsächlich besten Seminare für erwachsene Menschen. Werbung für diese Glaubensrichtung wird dort nicht gemacht. 

ABER

In solchen Seminaren lernen die Menschen das Gegenüber wahr zu nehmen. Und die Wünsche des Gegenübers zu respektieren. 

Womit Du dann an Deinem eigentlichen Ziel ankommen kannst: 

Dass er begreift, dass für Dich diese Beziehung beendet ist. 

Weiter wird er dort lernen, dass es eine Form von Missbrauch ist, Was er da mit Eurem Kind betreibt. 

Es mag auch, viel vereinzelter, Mediation geben. Nach meiner Kenntnis kostet die aber. 

Dein Ziel ist es, von ihm wahrgenommen zu werden. Du möchtest von ihm respektiert werden. Deine Grenzen. Du möchtest den Missbrauch, welchen er mit Eurem Kind betreibt, beenden. 

Leider handelt es sich um eine Art von Missbrauch, der in unserer Gesellschaft in dieser Form keine Folgen hat. Jedenfalls habe ich dazu noch kein Urteil gelesen. 

Denke ernsthaft darüber nach. 

Weiter führe Tagebuch über seine Aktivitäten. Auch darüber, wie es dem Kind damit geht. 

Das Kind wird älter. Es wird sich mit der Zeit seine eigene Meinung bilden. 

Wesentlich auf lange Sicht ist also, dem Vater gravierende Erziehungsmängel abzugewöhnen. Erziehungsmängel, die er selbst ganz offensichtlich erlebt hat. 

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Nimm dir einen Anwalt. Bitte. Das Kind leidet, wenn es schon den Mund hält wegen dem Geburtstag, und ich weiß auch nicht,wieso der Kleine unbedingt bei seinem Vater übernachten sollte...

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Mir scheint, dein Ex-Mann hat (noch immer?) eine Menge Macht über dich. Er beschneidet deine Freiheit auf eine eigene Wohnung und er stellt die Bedingungen in Sachen Umgangszeiten.

All das steht ihm nicht zu. Der Umstand, dass er Umgangsrecht mit seinem Sohn hat, bedeutet nicht, dass dein Ex euer Leben bestimmt.

Heißt: Du benötigst Hilfe dabei, Grenzen zu ziehen und dafür zu sorgen, dass diese Grenzen auch gewahrt werden. Das Jugendamt ist verpflichtet, dir zu helfen, demzufolge würde ich den Herrschaften dort noch einmal auf die Füße treten. Du brauchst die Unterstützung des Jugendamtes, um in deiner schwierigen Situation eine tragfähige Umgangsregelung zu treffen und die Sicherheit zu haben, dass dein Ex sich auch daran hält.

Jedes Wochenende und alle Ferien sind hier eine völlig unrealistische Forderung, zumal ihr 100km voneinander entfernt wohnt. Das Kind hat neben dem Umgangsrecht mit seinem Vater auch ein Recht darauf, in sein heimatliches Umfeld eingebunden zu sein - und dazu gehört auch, Wochenend- und Ferienzeiten zuhause verbringen zu können.

Das Umgangsrecht schließt auch nicht automatisch ein, dass das Kind beim Vater übernachtet. Es geht immer um das WOHL DES KINDES - nicht um die Wünsche von Vater oder Mutter. Wenn dein Kind nicht bei seinem Vater übernachten will, muss es das nicht. Man kann so etwas vorsichtig anbahnen, aber niemals erzwingen.

Wenn das Jugendamt weiterhin auf stur schaltet, nimm dir einen Anwalt. Wenn du kein Geld hast, gibt es Möglichkeiten, die Kosten dafür erstattet zu bekommen (Stichwort: Verfahrenskostenhilfe). 

Dir selbst würde ich an Herz legen, dir therapeutische Unterstützung zu suchen, um dich aus dem Machtgebaren deines Ex befreien zu können.

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Da musst du wohl mal ein klares Wirt sprechen. Vor Allem sollte der Sohn nicht jedes Wochenende zu ihm und schon gar nicht wenn er eine Einladung zu einem Kindergeburtstag hat.

Dein Mann ist sehr egoistisch. Er muss deinem Sohn die Möglichkeit geben selbst zu entscheiden. Es muss ein Plan her oder ähnliches, wo genau bestimmt wird, wann er den Sohn bekommt. Ansonsten bleibt die Tür zu.

Und wenn er die Übernachtung feiern will, sag ihm, dass kann er gern allein für sich feiern.

So bekommt er dich sicher nicht zurück.

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Du zwingst deinen Sohn (er ist vermutlich noch sehr klein), bei seinem Vater zu übernachten, obwohl er das nicht will? Der Junge heult die ganze Nacht? Was bist du denn für eine erbärmliche Mutter? Bei diesem Text fass ich mich an den Kopf und frage mich ernsthaft, ob einer von euch beiden (Vater und Mutter) überhaupt mal an das Kindeswohl denkt oder seid ihr nur Egoisten? 

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Kommentar von misssixty68
25.08.2016, 13:18

Mein Sohn ist 6,Der Vater wollte ihn das erste Mal diese Woche ab Montag,er hat geweint,er kam zurück,ich sagte der Opa den er lieb hat kommt mit,er versuchte es nocheinmal,jetzt hat es funktioniert.

Ich hab die GANZE Nacht nicht geschlafen,dass kannst du mir glauben.

Aber Umgangsrecht hat der Vater.

Es geht jetzt hier nur das er keine Regeln beachtet...

mir geht's nicht gut!

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