psychmote am 09.08.2009 um 18:49 Uhr
Bio ja, Marke nein. Quelle: http://www.codecheck.info/CommentPopup/external.pag?sp=l16780

Desto billiger desto schwieriger vom Gewinn etwas abzugeben.
Demetermilch (echtes BIO) oder so. Da sind nur ausgesuchte Bauern dabei, die eng im Kontakt mit der Firma stehen. Da wird es wohl kaum Ausbeutung geben!
und die haltungs-, fütterungs- und medikamentenrichtlinien sind extrem hoch angesetzt. ich finde, den unterschied schmeckt man auch, zudem ist diese milch noch KEINE esp milch. mittlerweile bekommt man kaum noch eine andere und wenn die mal schlecht wird, dann würgt es einen wirklich. nix mehr mit sauer und ausspucken oder klümpchenbildung, daß man es gleich sieht, sondern die wird bitter und muffig und schmeckt, als hätte man an ner alten kellerwand und chicoree gelckt.pfui deibel. :(

Wenn du die Milch beim Lidl oder Aldi kaufst: NEIN!!!!!!!!!!
Wenn du die Milch direkt beim Bauer kaufst: JA!!!

Die einzige Milch die gesund ist ist unsere Muttermilch - solange wir sie benötigen. Fremdmilch zu trinken ist unnatürlich! Milch ist stark eigenzuckerhaltig und macht dick. Sie "verschleimt" (verschlackt) nach TCM (traditioneller Chinesischer Medizin) den Körper. Einem Stier wird durch Menschenhand einer runtergeholt, der "entnommene" Samen wird der Kuh wieder durch Menschenhand hinten reingeschoben, sie bekommt ein Kalb, welches ihr weggenommen wird und geschlachtet oder zur Zucht verwendet und sie wird "angezapft". Das ist unnatürlich und pervers zu gleich. Deshalb sparsam mit Milch! http://www.youtube.com/watch?v=lfCzM8p45_o
Nicht direkt, aber es nützt den Bauern, wenn möglichst viel Milch getrunken wird. Im Moment bekommen die Bauern für einen Liter Milch 0.22 Euro. Davon können gerade mal/oder auch nicht die laufenden Kosten gedeckt werden. Vielleicht Vielleicht hilft es ja, wenn man beim Einkaufen an der Kasse Trinkgeld für die Bauern abgibt, die würden schon doof gucken. Aber die niedrigen Preise betreffen nicht nur die MIlch. Auch bei Fleisch und Obst/Gemüse hauen die niedrigen Preise im Moment voll rein. Die Preise werden einfach nicht an die Bauern weitergegeben. Brötchen werden aufgrund der hohen Getreidepreise immer teurer. Das Getreide kostet aber -im Vergleich zum letzten Jahr- nur noch die Hälfte. Die Brötchen sind deshalb aber noch nicht billiger geworden, oder??????
das ist nun eine riesige milchmädchenrechnung. nicht der zurückgehende konsum ist an den sinkenden preisen schuld, sondern die immer größer werdende überproduktion an milch und getreide. dummerweise wird diese überproduktion auch noch subventioniert. heißt, wer fleißig milch zum wegkippen produziert und damit den milchpreis in den keller treibt, der erhält höhere subventionen. leider ist es auf dem markt für landwirtschaftliche produkte mittlerweile alles andere als wirtschaftliches arbeiten. schonmal überlegt, wieso brot und brötchen teurer werden? scho9nmal was von steigenden erengiekosten gehört? die gestiegenen transportkosten (benzin) der gestiegene strom und gaspreis (backöfen kühlung,...) ist für diesen anstieg verantwortlich, nicht der preis des getreides. bis das mehl beim bäcker landet hat es unmengen an energie gefuttert, durch fahrten zur mühle, zur verpackung, zum bäcker, durch stromverbrauch beim mahlen, beim eintüten, und verladen,... meinst du, den preisanstieg trägt der bäcker und arbeitet umsonst?
Hohe Preise nützen auch dem Bauern, da von hohen Preisen ein grösserer Anteil an Gewinn übrig bleibt,der auch weitergereicht wird. Allerdings ist der weitergereicht Teil nur ein Teil und es geht nicht 1:1 weiter. Indirekt stützt man damit aber trotzdem die Bauern, da sie einen wettbewerbsfähigen Anbieter haben der nicht Pleite geht. (Dies ist z.B. z.Zt. in BW der Fall)
Wenn du direkt beim Bauern die Milch kaufst, dann nutzt es ihm etwas, wenn du einen guten Preis bezahlst. Alles andere - nutzte die Angebote - ist ja nicht deine Schuld das die Preise sinken. Wenn alles teurer wird hat keiner - weder Hersteller ond Lieferant bzw Verkäufer, ein schlechtes Gewissen weil er dir mehr Kohle abknöpft. Denke mal ans Jahr 2008: Protestaktionen - plötzlich stiegen die preise auf breiter Front, egal ob Milch, Butter, Joghurt, Käse - die Preise sind fast explodiert. Da hat keiner Rücksicht auf die gesunkenen Einkommen der Verbraucher genommen. Und letztenendes sind die Landwirte selber schuld, denn es besteht ein massives Überangebot an Milch und Milchprodukten. Es wird immer mehr produziert - die Kühe immer mehr gedopt damit sie noch mehr Milch geben, und dann landen sie - wenns ausgezehrt sind, beim Schlachter. In der Schwiez gibt es beispielsweise Landwirte, die ihre Tiere auf der Weide halten, tortz der Probleme beim Melken und des damit verbundenen Mehraufwands. Die verkaufen ihre Milch aber direkt, und bekommen fast 2 Euo pro Liter. Die Tiere fressen auf der Weide, geben natürlich maximal nur 15-20 Liter, also die Hälfte der Turbo-Stallkühe unserer bauern. Unsere setzen halt auf Quantität und wundern sich das bei sinkender Bevölkerungszahl immer weniger umgesetzt wird. Trotz der bereits stark gesunkenen Preise wird mengenmäßig über 6% weniger an Milch und Milchprodukten verkauft. Das haben sich die Landwirte auch selbst zuzuschreiben, denn als die Milch in 2008 knapp und teuer wurde, haben sich die Verbraucher umorientiert und sind dabei geblieben. So kann man halt mit seinen Kunden nicht umgehen - oder muss die Folgen tragen. Und außerdem: Die Landwirtschaft wird seht stark subventioniert, also mit unseren Steuergeldern gefördert. ich staunte nicht schlecht als ich im Internet nachforschte, wieviel unsere 4 Landwirte im Ort an Zuschüssen kassiert haben. Das sind emhr als 150 000 Euro für 4 Höfe. Da müßten wir die Lebensmittel eigentlich umsonst bekommen, da wir die mit den Steuergeldern bereits bezahlt haben. Die Landwirtschaft in der heutigen Form ist in 10 Jahren Vergangenheit...

Nein. Nur wenn Du die Bauernmilch zum Beispiel beim Lidl kaufst.
albundysohn am 9. August 2009 18:50 Grad Lidl sind die größten Preisdrücker
regideur am 9. August 2009 18:54 Stimmt aber bei der Bauernmilch unterstützen sie bzw. die Kunden die Bauern.