Frage von bertkowalski, 96

Notvorrat anlegen- nur wer es sich leisten kann?

Letzte Woche wurde ja über den Notvorrat debattiert, den jeder Deutsche sich anlegen soll, im Falle des Notfalls. Nun gibt es in Deutschland aber Menschen, die so schon kaum über die Runden kommen, wo das Geld kaum bis zum Monatsende reicht. Wie sollen diese Menschen es da noch schaffen, sich einen Extra- Berg Essen anzulegen? Gibt es von der Bundesregierung für solche Menschen Unterstützung oder hat sie sich anderweitig zu der Frage geäußert? Bin gespannt...

Antwort
von Paguangare, 40

Nein, für die Anlegung eines Notvorrates wird es keine gesonderte staatliche Unterstützung geben.

Sofern man genug Platz hat, sollte es kein großartiges Problem darstellen, sich zumindest einige Kisten Mineralwasser (2 l je Person und Tag für 5 Tage ausreichend) hinzustellen. Das ist eine Investition von ca. 5 € pro Person. Man kann ja das Mineralwasser langsam im Routinebetrieb verbrauchen, und einmal pro Jahr eine Kiste nachkaufen, damit es nicht jahrzehntelang dasteht.

Bei Speisevorräten gibt es 800 ml-Konservendosen mit Eintöpfen oder Ravioli für 85 Cent. Wenn man sich davon pro Person 10 Stück hinstellt, ist ein Kapital von 8,50 € gebunden. Das ist auch noch verträglich. Alle paar Wochen oder Monate verwendet man eine von diesen Dosen und kauft eine neue nach.

Ebenso könnte man sich einen ständigen Vorrat von Mehl, Zucker, Speiseöl, H-Milch, Knäckebrot etc. halten. Sich diesen Vorrat anzulegen kostet einmalig vielleicht 20 oder 30 Euro.

Also sehe ich hier auch für Leute mit niedrigem Einkommen kein grundsätzliches Problem.

Kommentar von Ursusmaritimus ,

Vor allem da ja der Vorrat (bei geschicktem Anlegen) rotiert und es sich nur um einmalige zeitlich verschiebbare Aufwendungen handelt.

Antwort
von ArchEnema, 14

Mal abgesehen von deinen Überlegungen gebe ich zu bedenken, dass die meisten Deutschen ihren "Extra-Berg Essen" sowieso schon mit sich rumtragen: Sind zu fett. Ganz so schnell verhungert es sich dann nicht.

Nötiger wäre ein Wasservorrat (paar Extrakisten Mineralwasser tun's schon), denn 3 Tage ohne Wasser sind dann doch schon weniger lustig.

Antwort
von Ursusmaritimus, 34

Nein, es gibt (zum Glück) keine Extraunterstützung, sonst würde diese verbraucht werden und nachgefordert.....

Wenn die solventen Teilnehmer der Gesellschaft ein wenig Vorsorge betreiben ist zwangsläufig (wegen geringerem Bedarf) die Versorgung der Schwachen in der Gesellschaft gesichert. Also greift auch hier das Soldarprinzip.......

Antwort
von sirahHD, 59

Das soll ja nicht von heute auf morgen geschehen. Also bisher ist mir keine Regelung bzw. Unterstützung bekannt.

Man kann ja Woche für Woche was zurücklegen und nicht hunderte Euro auf einmal investieren.

Kommentar von bertkowalski ,

Wer sagt, das der Notstand noch lange auf sich warten lässt, vielleicht stehen 1, 5 Mrd Chinesen schon in ihren Startlöcher? Wenn die losmarschieren dann Gut Nacht^^

Kommentar von tryanswer ,

Da die Sache mit dem Notvorrat bereits seit Jahrzehnten geforderrt wird, sollten eigentlich alle bereits auf die Chinesen vorbereitet sein.

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