Notfallsanitäter besser als Rettungsassistent?

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8 Antworten

Was hast du alles gehört, was die alles dürfen? Notfallsanitäter werden zwar schon ausgebildet, aber das Problem ist, dass bis jetzt noch nicht klar ist, was dieser alles genau zu lernen hat und was dieser dann ganz konkret alles darf.

Da die Ausbildung zum Notfallsanitäter 3 Jahre und die zum Rettungsassistent nur 2 Jahre braucht, wird der Notfallsanitäter in seiner Ausbildung auch ein bisschen mehr lernen ... er wird dann auch mehr dürfen. (Nur was genau, ist die Frage.)

Dass ein frischer Notfallsanitäter besser ist, als ein Rettungsassistent mir jahrelanger Erfahrung, wage ich mal zu bezweifeln, aber ein frischer NS wird vermutlich besser ausgebildet sein als ein frischer RA.

Aber nachdem der RA eh durch den NS ersetzt wird und alle RAs eine Ergänzungsprüfung zum NS machen müssen, erübrigt sich die Entscheidung, was man machen soll.

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Ja, der Notfallsanitäter ist höher gestellt als der Rettungssanitäter. Das ist erst seit ein paar Jahren ein neuer Ausbildungsberuf.

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Die Kompetenzen eines NotSans kommen immer auf das jeweilige Gebiet an, wo der Ärztliche-Leiter-Rettungsdienst die Regelungen festlegt. Desweiteren ist die NotSan ausbildung anders Strukturiert, soll aber auf lange Sicht den RA ersetzen. Die Ausbildung zum RA wird nicht mehr angeboten, also musst du dich garnicht entscheiden. 
Viele RA's besuchen jetzt eine Fortbildung, sodass sie danach auch Notfallsanitäter sind. 
Die Ausbildungsstellen für NotSans sind jedoch heiß begehrt und schwer zu bekommen. Vielleicht machst du erstmal den RS? Dann hast du bei einem Verein schonmal den Fuß in der Tür und ein bisschen Erfahrung :)

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Kommentar von marnoso28
28.07.2016, 20:11

Danke, würdest du eine private Schule empfehlen oder eher eine, die dafür ein Ausbildungsgehalt zahlt wie DRK?

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Kommentar von freddchen1231
28.07.2016, 21:28

Den NotSan musst du ja eh über eine Organisation machen, den kann man nicht selbst bezahlen. Den RS kannste natürlich noch selbst zahlen.

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Ich empfehle dir über ein FSJ/BFD einzusteigen. Um momentan einen Platz als NotSan zu bekommen empfiehlt es sich auf jeden Fall schon eine Qualifikation im RD zu haben, welche du im FSJ/BFD bekommst ( Rettungssanitäter ). Außerdem nehmen viele Organisationen momentan eher Wachen interne Leute und mit dem Freiwilligen Dienst haste schon mal einen super Bezug, aber das muss natürlich nicht heißen dass man als Externer keine Chance hat. Die Ausbildung ist nunmal noch ganz frisch und ist nicht ausgereift, aber wenn du dann in einem Jahr dein FSJ/BFD hinter dir hast wird das alles eh schon etwas klarer sein nehme ich an. Da sind die ersten Azubis schon durch mit der Prüfung. Ich bin selbst NotSan-Azubi und kann die Ausbildung nur weiter empfehlen :) Zwar oft noch chaotisch aber auf jeden Fall wert!

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Ja, sie müssen ja alles ihnen Mögliche tun, um das Leben des Menschen zu retten und den Zustand stabil zu halten, bis der Notarzt eintrifft. Außerdem delegieren Ärzte grundsätzlich solche Aufgaben an Sanitäter, Krankenpfleger...

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Der Notfallsanitäter wurde am 01.01.2014 durch das Notfallsanitätergesetz (NotSanG) eingeführt und wird den bisherigen Rettungsassisten als höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst ablösen. 

Das Rettungsassistengesetz (RettAssG) und damit die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Rettungsassisten ist bereits am 31.12.2014 außer Kraft getreten, der Neubeginn einer Ausbildung zum RettAss ist seither nicht mehr möglich. Rettungsassisten müssen während der gesetzlich vorgeschriebenen Übergangszeit bis zum 31.12.2020 eine Fortbildung absolvieren und eine staatliche Ergänzungsprüfung zum Notfallsanitäter bestehen. Nach Ende der Übergangszeit, dürfen nur noch Notfallsanitäter als verantwortlicher Transportführer auf Rettungswagen zum Einsatz kommen.

Was die Ausbildung angeht ist es so, das die Ausbildung zum Notfallsanitäter insgesamt 3 Jahre (4600 Stunden) dauert und somit ein Jahr länger ist als die Ausbildung zum Rettungsassisten, diese dauerte insgesamt 2 Jahre (2800 Stunden). Auch die Struktur der Ausbildung ist eine andere, so dauerte etwa die schulische Ausbildung beim Rettungsassisten 780 Stunden und beim Notfallsanitäter 1920 Stunden, also mehr als doppelt so lange wie vorher. 

Was die medizinischen Kompetenzen des Notfallsanitäters betrifft, soll dieser nach Paragraph 4c des Notfallsanitätergesetzes bis zum Eintreffen des Notarztes oder dem Beginn einer weiteren ärztlichen Versorgung auch während der Ausbildung erlernte und sicher beherrschte invasive medizinische Maßnahmen durchführen dürfen, wenn ein lebensbedrohlicher Zustand vorliegt oder wesentliche Folgeschäden zu erwarten sind. Allerdings gilt weiterhin der Arztvorbehalt zur Ausübung der Heilkunde, auch beim Notfallsanitäter müssen die Maßnahmen und Medikamente also durch den zuständigen Ärztlichen Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) freigegeben werden, es wird also bezüglich der medizinischen Kompetenzen auch weiterhin Unterschiede zwischen den einzelnen Rettungsdienstbereichen geben. Ohne Freigabe durch den zuständigen ÄLRD, kann auch der Notfallsanitäter wie früher der Rettungsassistent nur im Rahmen des rechtfertigenden Notsandes (Paragraph 34 StGB) invasive Maßnahmen durchführen und Medikamente geben. 

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Hallo, 

erst mal geht es um den Patienten.

Und nicht darum, was Du machen darfst oder nicht.

Du kannst Dich über die entsprechenden Ausbildungen bei den entsprechenden Organisationen (Rotes Kreuz/Malteser/Johanniter/Arbeiter-Samariter-Bund) informieren. 

Ob Du dafür geeignet bist, mit Menschen in Ausnahmesituationen umzugehen, wird sich zeigen. 

Überlege genau, warum Du das machen willst!

Giwalato

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Ob man zum NotSan raten würde ist nicht die Frage. Es gibt schlicht nicht die Alternative zum RA.

Was wer darf und kann kann ist das große Problem. Es kann sein das RA mehr könne und dürfen weil NotSan zwar mehr Ausbildung haben man manche Eingriffe aber erst machen kann wenn mann entsprechend viele Ausbildungen zu dem Thema hat. Das ist beim NotSan ab und an nicht gegeben. Der RA kann die Berechtigung aber haben.

Klingt komisch ist aber so.

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