Ich bin in der Stufe 13 und hab heut erfahren, dass meine Endnote in Mathe 6 sein soll, bei mind. 7 Mitschülern auch (macht insgesamt 10% der ges. Stufe aus). Dass wir damit nicht zum Abi zugelassen werden können, ist der Lehrerin egal, sie hätte uns zum Halbjahreswechsel gewarnt (das war Anfang Januar und sie sagte, dass "die, die weniger sagen" sich mehr Mühe geben sollen; Namen wurden bis heute keine genannt). Ich bin eine Niete in Mathe, weiß ich. Aber bisher hat es für mindestens 5- gereicht. Und allein, dass ich in den Stunden anwesend bin, mitschreibe und meine Hausaufgaben versuche zu lösen, ist doch schon besser zu bewerten als eine 6, oder? Beim Rest ist es auch, wenn nicht besser

Erlaubt wirde es schon sein. Aber besonders nett ist es nicht von der Lehrerin. Vielleicht könnt ihr nochmal eine Arbeit nachschreiben.

Na ja - wenn Ihr alle wirklich soooo schlecht seid dürfte die "6" wohl gerechtfertigt sein. Es geht ja wohl nicht, dass aus Rücksicht gegenüber was auch immer Leistungen geschönt werden. Das Leben ist nun einmal so - wenn Du erst einmal im Berufsleben stehst, dann nimmt auch keiner mehr Rücksicht und Du wirst nur an deinen tatsächlichen Leistungen gemessen...
RolfHoegemann am 7. März 2008 16:09 Nachtrag: ich weiss, wovon ich rede, ich habe auf dem Gymnasium in Französisch mein erstes Diktat mit 98 1/2 Fehlern geschrieben und habe mich im Laufe eines Schuljahrs auf 45 Fehler heruntergearbeitet - aber beide Ergebnisse ergaben nunmal eine "6"...
Ich verlange keine Rücksicht von der Frau... aber eine 6 steht doch eigentlich für "ist nie da und verweigert die Mitarbeit". Und das hat bis jetzt niemand von uns gebracht.
RolfHoegemann am 7. März 2008 16:13 Korrektur für Dich: Note "6" heisst, dass die Leistungen in dem entsprechenden Fach "ungenügend" sind und steht nicht für: "ist nie da und verweigert die Mitarbeit".
"Die Note "ungenügend" soll erteilt werden, wenn die Leistung den Anforderungen nicht entspricht und selbst die Grundkenntnisse so lückenhaft sind, dass die Mängel in absehbarer Zeit nicht behoben werden können." So § 48 Abs.3 Punkt 6 SchulG NRW. In anderen Bundesländern dürfte eine ähnliche Formulierung vorliegen. Mit der im Januar ausgesprochenen Warnung wäre es an der Zeit gewesen, Mängel zu beheben.
Ich erspare mir eine Antwort und sage noch Folgendes: 1. Die Warnung der Lehrperson im Januar, gestützt durch das Halbjahreszeugnis, war eindeutig. Es wäre Eure Pflicht gewesen, selbst nachzufragen. Das Nennen von Namen hättet Ihr möglicherweise als "Bloßstellen" oder "mobbing" seitens der Lehrperson verstanden und ihr vorgeworfen. 2. In der Sek 2 habt Ihr eine "Bringpflicht" und die Möglichkeit, Euer Lernen selbst zu organisieren. Ihr hättet Euch zusammensetzen und Lerndefizite aufarbeiten können. Schließlich seid Ihr mit Sicherheit "volljährig" und keine Sextaner mehr! Die Lehrperson hätte Euch mit Sicherheit Hilfen zum Lernen gegeben. 3. Wer im Unterricht "nichts sagt", muss dann mindestens in den Klausuren schriftliche Nachweise des gelernten Unterrichtsstoffs bringen. 4. Es macht k e i n e r Lehrperson Spaß, Ende 13 Schüler(inne)n eine Sechs zu erteilen, die übrigens ja auch überprüfbar sein muss.

Erlaubt ist das schon, besonders, wenn es gerechtfertigt ist.
Aber ich kann nicht beurteilen, ob es gerechtfertigt ist oder nicht. Ich glaube dir, dass du im Unterricht sitzt und mitschreibst und versuchst deine Hausaufgaben zu lösen. Aber wenn als Ergebnis etwas unbrauchbares rauskommt, dann ist eine 6 gerechtfertigt.
Noch eine Frage: In welcher 13. Klasse wird denn noch nach diesem Anno-Schnee-Prinzip beurteilt?
Schön, am Montag frag ich meinen Chef ob er mir den Lohn, oder zumindest nen Teil, wegen Anwesenheit auszahlt. Danke, ... das ich da nicht selber drauf gekommen bin.Tztztz!
sorry, aber klar geht das. Was wäre denn gewesen wenn ihr schon mal vorher mit dem Lehrer ein Gespräch gesucht hättet? Die Eltern eingebunden hättet? Nachhilfe in Anspruch genommen hättet? So viele Fragen, keine im Präsens. Jetzt is'es vorbei. Ein Abi zu haben bedeutet schon eine gewisse Leistung erbracht zu haben und nicht 12/13 Jahre zwangsläufig die Schulbank gedrückt zu haben.

dumm gelaufen, setzt euch mit dem direx und der lehrkraft zusammen!
es ist eine sauerei, wenn dir dadurch die teilnahme am abi verbaut wird, denn, dass du mit mathe nichts beruflich machen wirst, ist ja wohl klar!
(wir konnten mathe nach der zwölf noch abwählen...)
Wieso ne Sauerei, sie hatten doch ne Möglichkeit. In der 13. sollte man schon erwarten dürfen, so halbwegs ne Übersicht zum Notestand zu haben. Das haben sie sich selber verbaut, durch Anwesenheit.
DrLove am 7. März 2008 16:51 natürlich ist das ne sauerei, wegen eines faches, dass man in der form nie wieder braucht, die weitere zukunft verbaut zu bekommen!
du hast es doch selber schon gesagt, ne 5 geht immer. und wer mit 17 auto fahren möchte oder mit 16 zur wahl der sollte seine chancen halt einfach richtig auslooten.

Ich frage mich, was soll das Abi wert sein, wenn nicht mal eine 5 im Buche steht. Tolle Aussichten. Ich weiß zwar nichts - aber das mit Abitur !!!
DrLove am 7. März 2008 16:23 was wenn sie sonst ne gute schülerin ist und ihr die 6 in mathe alles versaut?
mathe ist kein fach, dass man durch lernen begreift, vielen fehlt die fähigkeit zur abstraktion, mit buchstaben rechnen zu müssen und graphen von funktionen zu zeichnen!
ich hab den mist gott sei dank noch abwählen können!
sie wird mathe in dieser form nie brauchen, aber wird deswegen nicht zum abi zugelassen - ohne rücksicht auf ihre anderen talente!
das ist wirklich nicht fair!
Samml am 7. März 2008 18:08 Ich denke ein Mindestmaß an Wissen muss schon vorhanden sein. Ein Abitur sollte schon einen bestimmten Wissensstand entsprechen und bitte Note 6 in Mathe bringt bestimmt noch einige andere Schwachstellen hervor.Ich möchte nicht von jemanden z.B. beraten werden, der nichtmal Grundkenntnisse in der Mathematik hat. Nicht wegen einem Ausrutscher bei einer Klausur - aber Vornote 6... also bitte, nicht nur der Schuster sollte bei seinen Leisten bleiben. Ich hatte Sinnigerweise in Nadelarbeit eine 4 - wollte aber auch nie Schneider werden. Wenn mir dann aber ein Klavierstimmer sagt er kann die Note nicht lesen da er in Musik eine 6 hatte , möchte ich dem auch kein Geld bezahlen, nur weil er in der Musikstunde dabei war.Es gibt auch genug Berufe ohne Abitur und das ein Auto z.B. 4 Räder und ein Reserverad hat - versteht dann auch Jemand der nicht am Gym war.Mir fällt da nur ein Witz für ehem.Volkspolizisten ein, wo der Vater sagt : "mein Sohn geht jetzt zur Hilfsschule" und der Polizeikollege sagt."Na wenn er das Zeug dazu hat." Möcht natürlich niemanden zu Nahe treten, aber das differenzierte Schulsystem hat meist eine Berechtigung.

was wenn sie sonst ne gute schülerin ist und ihr die 6 in mathe alles versaut? mathe ist kein fach, dass man durch lernen begreift, vielen fehlt die fähigkeit zur abstraktion, mit buchstaben rechnen zu müssen und graphen von funktionen zu zeichnen! ich hab den mist gott sei dank noch abwählen können! sie wird mathe in dieser form nie brauchen, aber wird deswegen nicht zum abi zugelassen - ohne rücksicht auf ihre anderen talente! das ist wirklich nicht fair!

Vertrauenslehrer, Elternsprecher und Direx zur Klärung mit auffordern, denn so geht es ja nun nicht ganz...
RolfHoegemann am 7. März 2008 16:07 Wieso geht das nicht - wenn die wirklich so schlecht sind?????
wenn es nicht gerechtfertigt ist, dann redet, wie schon von anderen vorgeschlagen, mit dem Vertrauenslehrer oder Direktor. Wenn gerechtfertigt, dann könnt ihr höchstens versuchen, nochmal sachlich mit der Lehrerin zu sprechen und zu fragen, ob es nicht noch eine Möglichkeit gäbe, auf eine 5 zu kommen (z.B. durch Referat oder so). Dafür müsst ihr euch aber dann halt natürlich wirklich dahinter klemmen, damit sie dann auch sieht, dass ihr es ernst meint und damit dann auch eine bessere Note gerechtfertigt ist.
Raimund1 am 7. März 2008 16:21 Dahinter klemmen, ja genau - und eben nicht nur "versuchen" die Hausarbeit zu machen. Ich versuch grad 6 Eichtige im Lotto zu haben, aber ich hab keine Lust, den Schein abzugeben. Hey, das klappt einfach nicht!
Ich beschwer mich jetzt bei der Lottozentrale

Mal ganz einfach ausgedrückt: 3+3=7 ist falsch und gibt 0 Punkte! Auch nicht 1/2 weil man es versucht hat oder 1/4 weil man überhaupt was gemacht hat!
Wenn ihr wirklich so schlecht seit, hättet ihr alle Möglichkeiten ergreifen sollen, das zu verbessern (also z.B. auch Nachhilfe, usw.). Das habt ihr aber offensichtlich auch nicht gemacht! Wenn da also wirklich nichts Besseres als eine 6 rauskommt, habt ihr auch kein Abi verdient! Und mit Nettigkeiten hat das alles gar nichts zu tun!