Mal ne Frage, wenn ein Spieler drauf und drann ist ein Tor zu schiessen und der andere dicht hinter ihm ist, dann liest man ja oft; ja es blieb ihm nichts anderes als die Notbremse.
Das resultiert dann in Roter Karte und Elfmeter.
Jetzt frag ich mich (als nicht-Fussballer), wenn die Gefahr groß ist dass da einer ein Tor macht, obs nicht viel vernünftiger wäre ihn durchzulassen. Weil dann macht er das Tor, aber man steht immerhin noch zu 11. auf dem Platz und die Chance das wieder rein zu machen sind ja dann höher.
Oder ist das einfach nur was psychologisches wo die Handlungskontrolle abschaltet?

Wenn du so einen Kommentar hörst, dann ist es wahrscheinlich eher eine Notbremse, ohne dass der Spieler der letzte Mann war: Gelbe Karte. Außerdem ist es wahrscheinlich außerhalb vom 16er, sodass es nur Feistoß gibt.
Alles andere wäre dumm und das hast du auch richtig erkannt. Das passiert aber natürlich trotzdem oft und zwar aufgrund des agierenden Spielers und nicht weil es die bessere Taktik ist.
Es gibt ja sowas wie taktische Fouls. Ein Elfmeter und ne rote Karte sind taktisch aber eher nicht so pralle.;)
Es gibt auch Schiedrichter, die eine Armbinde mit den drei schwarzen Punkten tragen. Sie erkennen oder wollen das nicht erkennen

Der Spieler, der das Foul begeht, hofft ja dass der Schiedsrichter
a) gerade die hübsche Blondine in der ersten Sitzplatzreihe lüstern abmustert
b) gerade mit Nasepopeln beschäftigt ist
c) noch mal gnädig ist und das Foul übersieht(Was aber sehr selten passiert)
...
oder er hofft dass seine Manschaft das Spiel auch ohne ihn noch gut über die Bühne schaukelt
meistens denken die aber gar nicht lange an die Folgen, sondern entscheiden eben für diesen Moment. Was danach kommt, das fällt denen dann erst ein, wenn es zu spät ist.
Das "Problem" ist der Faktor Mensch... also Psychologisch
okay cool, danke für die antworten an alle :-)