Notar-Gebühren für die Lastenfreistellung richten sich nach dem Verkaufspreis der Immobilie oder nach der tatsächlich eingetragenen Hypothek.Wer weiß es?

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2 Antworten

Ich habe eine Immobilie verkauft. Es war noch eine Hypothek, etwa die Hälfte des Verkaufspreises , für die Bank eingetragen, lange schon getilgt.Ich muß Lastenfrei übergeben. Der Notar will mir dafür die Gebühren vom Verkaufspreis berechnen. Ist das korrekt?

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Kommentar von kabbes69
21.07.2016, 20:27

Jetzt wird es schwierig, ohne den kompletten Vertrag zu kennen. Tendenz Nein. Theoretisch hättest du mit der Bewilligung von der Bank schon letztes  Jahr zum Notar gehen können. Dann hätte er keinen Verkaufspreis. Nur dagegen anzugehen,eher erfolglos, verhandeln und nachfragen, wieso die Löschung vor Beurkundung für dich günstiger gewesen wäre.  Ich nehme an, dass die Beurkundungskosten vom Käufer zu tragen sind.

 Bist jetzt hatte ich nur Grundschulden, ob eine Hypothek evtl anders zu bewerten ist, weiß ich nicht. 

https://www.grundbuch.de/grundbuchrechner.html

Gibt noch einen Notarkostenrechner.com, der kommt zum mehr oder weniger gleichen Ergebnis. 

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Geht's etwas genauer? Mal grob, wenn du die Löschungsbewilligung deiner Bank für die getilgte Grundschuld über Notar den Notar im Grundbuch zur Löschung beantragst, gilt der Wert der Grundschuld. (21201 GNotKG) 

Kaufst du ein Haus und die Löschung einer Grundschuld des Vorbesitzers muss ebenfalls beantragt werden, richtet sich der Hauptwert nach dem Kaufpreis (21100 GNotKG) jeweils Anlage 1 und ohne Gewähr ;-)

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Kommentar von kabbes69
21.07.2016, 19:23

Minus einen Notar :-)

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