Frage von mbi25, 91

Nötigung und Vorwuf des Betrugs in meinem Fall strafbar?

Hey :) ich habe mich eben nur angemeldet um hier vielleicht ein paar Auskünfte zu bekommen

Es geht um folgendes:

Ich habe auf einer Internetplattform etwas Privat verkauft. In meinem Inserat steht: "Privatkverkauf-keine Haftung". Als Versandart habe ich das Päckchen für 4,50€ ausgewählt!

Da die Käuferin nichts von einem Versicherten Versand erwähnt hat habe ich es Standard Mäßig als DHL Päckchen unversichert verschickt. 2 Wochen später schreibt sie mir, dass sie das "Paket" bis dato nicht erhalten hat. Jetzt verlangt sie eine Paketnummer die es aber bei einem unversichertem Päckchen nicht gibt ! Das habe ich ihr mehrmals versucht klar zu machen. Ich habe allerdings die typische Quittung der Post die ich ihr auch geschickt habe. Das ignoriert sie alles total und behauptet die Quittung sei hinfällig da sie nicht Aussagekräftig sei. Ich bin der Meinung das das nicht stimmt! Bei Privatkauf haftet der Käufer bei Verlust (unversichert) und die Quittung ist ein Beweis das ich es versendet habe. Die Quittung habe ich ihr gesendet!!! Ich habe sie auch darüber aufgeklärt, dass es ein Päckchen (unversichert-ohne Paketnummer o.ä.) war und kein Paket!

Nun schreibt sie: "Ich möchte die Paketnummer erfahren, sonst sehe ich mich gezwungen, Anzeige wegen Betrugs zu stellen."

Außerdem schrieb sie ein wenig später: "Ich fordere dich hiermit auf mir einen Beleg meines Paketes zu senden. Sollten Paket oder mein Geld nicht bis zum 1.7.16 bei mir sein, werde ich dich anzeigen."

&

"Ich fordere dich auf mein Geld in Höhe von 39,50€ bis spätestens 1.7.16 zurück zu zahlen, ansonsten werde ich Anzeige erstatten."

Ich habe ihr angeboten einen Nachforschungsantrag zu stellen, allerdings ist sie darauf nicht eingegangen!

Was denkt ihr ist hier im Recht?

Und muss sie mir nicht auch erstmal beweisen, dass das Päckchen nicht bei ihr angekommen ist?

Ist das eine Nötigung? Oder eine Drohung? Oder vielleicht Verleumdung? Ich hoffe ich könnt mir helfen. Ich bin total verzweifelt :(

Danke im Voraus!

Antwort
von RuedigerKaarst, 34

Hallo,
Käufer befindet sich im Recht.
Nicht der Käufer sondern der Versender muss den Versand und Emofang nachweisen.

Dies kannst Du jedoch nicht, da Du unversichert ohne Sendungsverfolgung gewählt hast.

Anders wäre es, wenn Du beide Versandarten anbietest und darauf hinweist, dass bei der Versandart Päckchen der Versand unversichert auf Gefahr des Käufers erfolgt.
Der Käufer übernimmt eigentlich die Versandkosten.

Wählt dieser den günstugen Versand, so hat dieser ein Problem, wenn die Ware nicht verloren geht.

In Deinem Fall sehe ich keine Nötigung und auch keine Drohung, aber eine Anzeige auf dich zukommen.

Kommentar von mbi25 ,

Was ist denn dann mit dem Gesetz Paragraph 447 Absatz 1 BGB ? Und wozu schreibe ich "Privatverkauf-keine Haftung " wenn das eh alles nichts bringt! Außerdem hat sie keinen Versicherten Versand gefordert also verschicke ich ganz normal.

Kommentar von RuedigerKaarst ,

und was besagt dieser?

Kommentar von mbi25 ,

Dass das Risiko auf den Käufer übergeht sobald man es zur Post gebracht hat. Und der Beleg beweist das!

Kommentar von RuedigerKaarst ,

Ich habe grade geschaut und lese was anderes. § 447 Gefahrübergang beim Versendungskauf (1) Versendet der Verkäufer auf Verlangen des Käufers die verkaufte Sache nach einem anderen Ort als dem Erfüllungsort, so geht die Gefahr auf den Käufer über, sobald der Verkäufer die Sache dem Spediteur, dem Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Anstalt ausgeliefert hat. Quelhttps://dejure.org/gesetze/BGB/447.html47.html Hat der Käufer woanders hin liefern lassen?

Kommentar von mbi25 ,

Ja aber genau das was ich meinte besagt das doch ! Naja sie hat verlangt das ich es zu ihr sende und das hab ich getan! Sie muss mir ja auch erstmal beweisen das es nicht bei ihr ankam. Ich habe jetzt schon so oft recherchiert und überall habe ich gelesen dass der Käufer bei Verlust haftet. 

Kommentar von mbi25 ,

Den Versand hat sie bezahlt nicht ich! Und sie war mit der Versandart einverstanden! Sonst hätte sie ja "nein" gesagt.. Hat sie aber nicht. Sie erwähnt nur laufend was von einem Paket obwohl davon nie die Rede war.

Kommentar von RuedigerKaarst ,

Dann lasse es auf sich beruhen, wundere dich aber nicht, wenn Du demnächst durch die Polizei eine Vorladung als Beschuldigter einer Straftat erhälst. Ich frage mich nur, wie Du jemals nachweisen willst, dass die Sendung aufgegeben wurde.

Kommentar von mbi25 ,

Anhand meiner Quittung! Von mir aus sollen sie die Überwachungskameras checken. Außerdem bin ich schon der Meinung das ich sie wegen Nötigung anzeigen kann. Und sie wirft mir Betrug vor! Das ist auch strafbar! 

Wie will sie denn beweisen dass sie es nicht erhalten hat? Laut dem was ich gelesen habe werden solche Fälle nach ein paar Monaten fallen gelassen. 

Antwort
von mbi25, 35

Und wer denkt ihr ist hier im Recht? Muss sie mir nicht auch beweisen dass sie das Päckchen nicht erhalten hat?

Antwort
von mbi25, 26

Stimmt das alles nicht?

:(

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