Frage von IchDu12345, 54

Nötigung durch Chef. Was tun?

Mein Chef verlangt von mir Aufkleber für seinen Notdienst an Türen fremder zu kleben. Habe aber gelesen das dass Sachbeschädigung sein soll. Des weiteren verlangt er, ich müsse im Notdienst mehrere Wochenden ohne Ausgleich hintereinander , sowie an Weihnachten und Silvester arbeiten. Die Arbeitszeiten wurden mir im Vorstellungsgespräch jedoch völlig anders dargelegt und von Arbeiten zu Weihnachten und Silvester war da nicht die Rede. Bin denke ich, wenn ich ihn darauf anspreche, das dass so nicht geht, wird er mich entlassen. Was soll ich tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Bahar222, 41

Hallo also erstmal schau dir mal deinen arbeitsvertrag an was da Drin steht, wegen den Arbeitszeiten, wenn im Arbeitsvertrag andere Vereinbarungen getroffen worden sind kann es schon sein das es wirksam ist was dein Chef sagt, 2. in was für einem Arbeitsverhältnis bist Ausbildung gelten zum Beispiel andere rechte und Pflichten wie bei einem normalen Arbeitsverhältnis,           Und wegen dem Aufkleben sag ich wollte es an einer Tür ankleben, jemand wollte die Polizei anrufen und mich beschimpft das es Sachbeschädigung sei, sag darauf hin das du im Internet geschaut hat und es tatsächlich so ist, so wird er sicher Einsicht haben,
Viel Glück

Kommentar von IchDu12345 ,

Ich bin noch in der Probezeit nicht in der Ausbildung, und in meinem Arbeitsvertrag steht nichts der Gleichen. Ich arbeite täglich 10 Std. 08:00 bis 18:00 dazu am Sa. von 12:00 bis 23:00 und So. 12:00 bis 20:00 , bekomme brutto 1700€. In meinem Arbeitsvertrag steht wöchentlich 40 Std. Habe ihn darauf angesprochen und er sagte das es momentan wegen eines fehlenden Montageautos nicht anders geht. Die Krönung war als er einfach bestimmte, dass ich Weihnachten und Silvester arbeiten soll. Ohne das er mal nachfragte ob ich was machen würde.

Antwort
von hanneshutmacher, 52

Bist du noch in der Probezeit? Wenn nicht, dann soll dein Chef mal fein auspassen, dass du nicht zum Anwalt gehst und seinen A*sch vor Gericht zerrst.

Kommentar von IchDu12345 ,

Ich bin noch in der Probezeit nicht in der Ausbildung, und in meinem Arbeitsvertrag steht nichts der Gleichen. Ich arbeite täglich 10 Std. 08:00 bis 18:00 dazu am Sa. von 12:00 bis 23:00 und So. 12:00 bis 20:00 , bekomme brutto 1700€. In meinem Arbeitsvertrag steht wöchentlich 40 Std. Habe ihn darauf angesprochen und er sagte das es momentan wegen eines fehlenden Montageautos nicht anders geht. Die Krönung war als er einfach bestimmte, dass ich Weihnachten und Silvester arbeiten soll. Ohne das er mal nachfragte ob ich was machen würde.

Kommentar von hanneshutmacher ,

Wir haben in Deutschland ein Arbeitszeitengesetz und daran muss sich auch dieser "feine" Herr halten. Natürlich arbeitest du nicht über 10 Stunden und jede Überstunde _muss_ bezahlt werden. Einen pauschalen Abgeltungsaufschlag für Überstunden auf den Lohn kann man zwar machen, aber da muss das Verhältnis stimmen. Schreibe dir alle Stunden auf bzw. mach täglich ein Foto von deiner Stempelkarte oder wo auch immer deine Stunden notiert sind. Falls es das alles nicht gibt, dann schreibst du dir das so eben auf und warte bis nach der Probezeit, wenn du ihn in die Pfanne haust. Würde mir das ganz einfach alles nicht bieten lassen. Schlechte Jobs gibt es überall ganz, ganz schnell. Da musst du nicht gerade DEN nehmen.

Kommentar von IchDu12345 ,

Leider kam es heute bezüglich meiner Arbeitszeiten zum Eklat.  Im Schwerpunkt auf die Arbeitszeit zu Silvester.  Ich habe ihm einen schriftlichen Vorschlag gemacht in den ich ihm mitteilte durchaus bereit zu sein am 24.12. u. 25.12. den Notdienst zu machen.  Zu Silvester sagte ich, das ich es nicht fair finde einfach dafür eingeteilt zu werden, ohne Rücksprache mit mir zu halten. Bereits im Vorstellungsgespräch teilte ich ihm mit, das ich für Januar 3 Wochen Urlaub gebucht habe. Seine Aussage war das dieses  kein Problem für ihn sei. Jetzt verhält es sich plötzlich so, das er ständig auf den Urlaub im Januar pocht und mir dieses vorhält. Auf meine Aussage hin, das ich ihm dieses gesagt habe und alles scheinbar kein Problem darstellt, wird er ausfallend und beleidigend. Nun ist es so, das er wohl meine Entlassung vorbereitet. Dieses habe ich durch einen Kollegen erfahren.

Kommentar von hanneshutmacher ,

Ganz ehrlich? Sei froh, dass du aus dem Laden raus kommst. Für SOWAS sollte man nicht arbeiten. Kannst du dir an 5 Fingern abzählen wie das alles weitergegangen wäre, wenn du länger da wärst. Solche Möchtegern-Chefs braucht niemand.

Kommentar von IchDu12345 ,

Leider bin ich nicht aus dem Laden rausgekommen wie erhofft. Ich werde jetzt in soweit schikaniert das ich den ganzen Tag in Büro sitzen darf ( 2. Filiale in der Totentanz ist) und "Däumchen drehe". "Allein kann man mich ja nicht los lassen" so seine Aussage. In das Hauptbüro darf Ich jetzt aus unerklärlichen Gründen nicht mehr allein rein.  Ich fragte ob er mir nicht mehr vertraut und warum er mich nicht kündigt, doch auf die Antwort warte ich bis heute. Ich werde mir dieses noch genau eine Woche anschauen sollte bis dahin keine Besserung abzusehen sein, werde ich mich bis auf Weiteres krank schreiben lassen.

Kommentar von hanneshutmacher ,

Genau so solltest du das auch machen. Schade, dass so ein Verhalten an den Tag gelegt wird.

Kommentar von IchDu12345 ,

Also so zur Info 

Habe mich jetzt definitiv krank schreiben lassen. (Psychosomatisch, Mobbing u.s.w.) alles schön auf den Krankenschein schreiben lassen. Die Reaktion meines Chefs kam natürlich prommt. Abgabe des  Firmenwagens der Werkzeuge sowie alle Schlüssel. Leider weigert er sich zu quitieren das er alles erhalten hat.  Ist mir aber egal,  denn schließlich habe ich für nichts unterschrieben. Des Weiteren habe ich bald zwei Vorstellungsgespräche und hoffe das Beste. 

Kommentar von hanneshutmacher ,

Richtig so! Viel Erfolg und alles Gute.

Antwort
von WERxxISTxxER, 48

Also an deiner stelle würde ich schon mit dem reden denn du liegst hir in den Fällen im recht LG und viel glück

Antwort
von IchBinWiederDa9, 54

Am besten zum Anwalt gehen und dem Chef nichts sagen, dass du zum Anwalt willst.

Antwort
von LustgurkeV2, 40

Man könnte vielleicht mal zu einer Öra gehen oder einen Anwalt befragen.

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