Frage von sportmensch, 183

Nochmals Lehrer anvertrauen :/?

Ich habe mich vor langer Zeit einem Lehrer anvertraut. Mit diesem ging ich auch zur Sozialarbeiterin. Diese hasst mich jedoch und behauptet Mist über mich und mobbt mich (meinen Eltern auch aufgefallen!!!). Aber auf jeden Fall mit diesem Lehrer habe ich keinen Kontakt mehr(Sozialarbeiterin meinte er soll abbrechen obwohl er zu mir meinte wir schreiben auch wenn er weg sei) seit dem Halbjahr weil er auch nicht an der schule ist. Und mit der sozialarbeiterin rede ich nicht weil ich sie zurückhasse. Dann ende März vertraute ich mich einem anderen Lehrer an, der dafür anfangs Verständnis zeigte und mir versuchte zu helfen, jedoch dank der sozialarbeiterin, die ihm erzählt hat ich würde ihn stalken so wie den Lehrer davor (??!?!?!?!?!? Stimmt nicht!!!!!!!!!)(er konnte anscheinend keine Verantwortung mehr tragen und ging zu ihr), sich wieder von mir abwand und ich wieder alleine gelassen wurde und mir nicht geglaubt wurde. Das ist jetzt auch schon fast einen Monat her. Der genannte Lehrer unterrichtet mich jetzt noch und vermutlich nächstes jahr auch noch, aber mittlerweile ist zwischen uns wieder ein normales Verhältnis(mehr oder weniger ). Ich bin langsam echt am verzweifeln an der Menschheit und das niemand dir glaubt oder helfen will. Nun denn...aufgrund meiner Depressionen, die schon ein Jahr andauern, von einem Lehrer und der Sozialarbeiterin hervorgerufenen Suizidversuch,selbstverletztendes verhalten(bin schon länger clean aber) besuch beim Jugendamt, Therapiebesuche, Tabletten, panikattacken und weiterem, wo mir eigentlich nichts mehr hilft anstatt mit jemanden zu reden, habe ich mich überlegt dem Lehrer anzuvertrauen, der mich, als ich ihn vor einem halben Jahr im noch Unterricht hatte, gefragt hat, was los sei (hab geweint-> hervorgerufen von sozialarbeiterin (...)). Ihm sagte ich aber nichts obwohl er angeboten hat zu reden... Ja ich habe Freunde mit denen ich teils darüber reden kann aber auch nur sehr gering. Mit meinen Eltern kann ich nicht wirklich reden(hat echt gründe!) (die wissen sowieso von allem -.-"). Nun weiß ich nicht...es wirkt irgendwie komisch wenn ich mich erneut jemandem anvertraue... Aber es würde mir denke ich helfen. Was soll ich tun :( Die habe das Gefühl die ganze Schule hasst mich. Niemand zeigt Verständnis und die meisten sind auch noch sauer, dass ich so bin wie ich bin (freunde,lehrer,andere schulmenschen sind auch genervt!). [Ich will mich nicht mehr umbringen übrigens]. Denkt ihr es ist gerechtfertigt wenn ich mich jemandem anvertraue? Und wird er es verstehen warum? Sorry für den ewig langen Text aber wäre echt nett wenn ihr antworten würdet!

Antwort
von maikaefer77, 48

Also es ist auf jeden Fall gerechtfertigt, dich nochmal jemand anderem anzuvertrauen. Hast du da schon jemand Bestimmten ins Auge gefasst? Es klingt so.

Niemand muss sich völlig verschließen und ohne Hilfe dastehen, nur weil er mit den bisherigen "Helfern" nicht klar kam.

Und auf jeden Fall bei deiner neuen Vertrauensperson klar machen, dass du dich mit dieser Sozialarbeiterin nicht verstehst und ihr ein sehr belastetes Verhältnis habt und sie sich nicht mit ihr in Verbindung setzen soll. So kann sie dir objektiver zuhören und gegebenenfalls eine andere Sozialarbeiterin finden, wenn es nötig ist. Du kannst deiner Vertrauensperson ruhig sagen, dass du extra nochmal mit jemand Neuem sprichst, weil die letzten Helfer deiner Meinung nach zu sehr negativ beeinflusst wurden.

Ich hoffe, du findest jemandem, bei dem du dich gehört und verstanden fühlst und der dir die richtigen Hilfsangebote vermitteln kann. Alles Gute!

Kommentar von sportmensch ,

also ich habe jemanden anonym angeschrieben und er meinte ich soll nur Namen sagen dann hilft er mir gerne...aber ich hab angst :(

Kommentar von maikaefer77 ,

Ist diese Person auch ein Lehrer? Jemand der die Sozialarbeiterin kennt? Dann ist es verständlich, dass du Angst hast. Vertraust du der Person? Dann riskier es und sag ihr auch ruhig, dass du dich kaum traust, es ihr zu erzählen. Ich meine, es scheint ja kaum schlimmer werden zu können...du kannst eigentlich nur gewinnen oder es ist genauso schlimm wie vorher, oder?

Kommentar von sportmensch ,

ja es ist der Lehrer von dem ich geschrieben habe im Text oben (der der gesehen hat dass ich geweint habe und richtig Verständnis hatte)... vermutlich kennt er die sozialarbeiterin. Das ist irgendwie meine letzte Hoffnung dieser Lehrer...naja ich wäre schon öfter fast von der schule gefolgen .-. wegen suizidgefährdung

Kommentar von maikaefer77 ,

Ok...verstehe...aber ich glaube, wenn er gesagt hat, dass er gern hilft, dann wird er dich auch anhören ohne deinen Rausschmiss zu fördern. Er hat ja im Unterricht schon gezeigt, dass ihm deine Traurigkeit nicht egal war. Wenn er deine letzte Hoffnung ist, dann rede mit ihm.

Antwort
von 2001Jojo, 33

Du solltest dich auf jeden Fall ihm anvertrauen. Sag ihm alles was dir auf dem Herzen liegt. Du tust mir so so leid!
Wenn du es wirklich nicht mehr mit der Sozialarbeiterin und der Schule aushalten kannst, dann wechsel die Schule. Sieh es als einen Neuanfang. Es stimmt Neuanfänge sind schwierig und können mit Schmerz verbunden sein, aber sieh das Ziel vor deinen Augen glücklich zz werden. Wenn man Depressionen hat braucht man ein Ziel. Und DU hast ein Ziel:Glücklich leben! Das wünschst du dir von ganzer Seele! Gib nicht auf ich glaub an dich! Du schaffst das! Ich bin fest überzeugt. Vertrau dich deinem Lehrer an, sag ihm alles, auch das die Sozialarbeiterin dich nicht mag. Es kann nicht sein, dass wegen einer Frau das Leben kaputt gemacht werden kann. Versuch dich aus eigener Kraft wieder aufzubauen. Du bist wunderbar! Schau in den Spiegel und zähl alle schönen Dinge auf, die du an der Person im Spiegel findest, auch die Charaktereigenschaften. Schreib sie dir auf, verzier sieh ubd häng sie dir üver das Bett, wenn du am Boden bust und denkst du kannst nicht mehr! Mach das was du am besten kannst. Z.B. Sport. Streng dich für die Schule an. Entwickle Ehrgeiz, für ein Ziel:Glückliches Leben, einen tollen Job, eine Familie!
Bitte verlier nicht das Vertrauen auf dich selbst du bist unschätzbar wertvoll für viele Menschen oder kannst es werden. Setz dur noch als Ziel, das was du nicht bekommen hast anderen zu geben. Bau auch andere wieder auf! Ich glaube an dich!
(Bitte halt mich auf dem Laufenden)

Kommentar von sportmensch ,

Können wir privat schreiben????? Wäre echt nett!

Kommentar von 2001Jojo ,

Ja, natürlich.

Kommentar von sportmensch ,

ich schreib dich an!

Antwort
von LilliSun, 42

Hello :)

also mit dem ewig langen Text hast du ja schon mal Recht "hehe" ;)

Vielleicht gehst du diesmal gleich zum Direktor und sprichst mit ihm/ihr. Denn die versuchen schnell eine Lösung zu finden weil sie keinen schlechten Ruf haben wollen (in den meisten Fällen zumindest). Wenn du der Meinung bist dich jemanden anvertrauen zu müssen dann tu das ! Ansonsten solltest du wirklich mal mit deine Eltern darüber sprechen, ich glaube kaum das die wollen das du gemobbt wirst.

Viel Glück, ich hoffe ich konnte helfen :) 

Kommentar von sportmensch ,

Meine Eltern wissen von dem Mobbing aber sie sagen sie können nichts machen außer dass ich Schule wechsel... und der Direktor steht auf ihrer Seite, weil meine Eltern schon öfters mit ihr und dem Direktor Gespräche hatten....:/

Kommentar von LilliSun ,

vielleicht solltest du die Schule wechseln und von vorne anfangen ? Oder ist das keine Option für dich ?

Kommentar von sportmensch ,

Doch... aber meine Schule ist eine der besten in meiner Stadt (großstadt)

Kommentar von LilliSun ,

Mach dir selber ein Bild von den anderen Schulen und dann entscheidest du. Wenn es dir hilft würde ich es tun :) Viel Glück :)

Kommentar von sportmensch ,

Danke!

Antwort
von AriZona04, 32

Die Länge Deines Textes ist O.K. Mir kam spontan der Gedanke: Hast Du schon mal mit Deinem Psychater darüber gesprochen? Du bekommst doch sicherlich Tabletten gegen die Depression, oder? Der Psychater wäre in meinen Augen jetzt der richtige Ansprechpartner und der muss Dir einfach zuhören und helfen, dein Leben in die Reihe zu bekommen. Vielleicht kann er Kontakt mit der Sozialarbeiterin aufnehmen. Das Verhalten von ihr geht ja gar nicht, die hat ihren Beruf verfehlt meiner Meinung nach. Gut, dass Du schon mit Freunden veruscht hast, zu reden und schade, dass Deine Eltern Dir nicht helfen können. Aber ich denke, der Psychater ist der einzige, der noch was bewirken könnte. Viel Glück!

Kommentar von sportmensch ,

ich werde morgen mal mit meiner Therapeutin reden..

Kommentar von AriZona04 ,

SUPER!! Es MUSS sich ja etwas positiv verändern. Sprich über alles, was Dir auf der Seele lastet! Bitte!

Kommentar von sportmensch ,

ja ok :/ versuche ich... sollte ich trotzdem mit dem einen Lehrer sprechen :/

Kommentar von AriZona04 ,

Das weiß ich nicht. Hast Du noch Kontaktdaten? Naja, einen Versuch wäre es wert. Solche Menschen möchten eigentlich helfen. Aber es ist schon so lange her. Versuch es einfach!

Kommentar von sportmensch ,

ja... das ist schon 5Monate her (habe ihn ja nicht mehr im Unterricht)

Antwort
von Yannie3, 19

Hey, ich finde es ist auf jeden Fall gerechtfertigt dich jemandem anzuvertrauen. Ich finde es echt schade, dass du von diesen ganzen Menschen enttäuscht worden bist. Das sollte wirklich keiner durchmachen, es sind nucht alle Menschen so. Lehrer sind normalerweise eine gute ansprechmöglichkeit, aber das was du da geschildert hast klingt wirklich einfach so, als seien sie mit der Situation überfordert gewesen. Jemand der noch nie so etwas wie Depression erlebt hat, kann es auch oft schwieriger verstehen. Ist dein Therapeut kein guter Ansprechpartner (wenn nicht solltest du ihn wechseln, weil das dann auch nicht so sinnvoll ist )? Sonst, hast du evtl noch andere verwandte, Großeltern Cousins? An die könntest du dich bestimmt auch wenden. Also in kurz es ist wichtig, dass man jemanden hat dem man sich anvertrauen kann und wenn man noch so oft enttäuscht wurde, sich zu schließen macht es nur noch schlimmer. Wenn du möchtest, können wir auch ein bisschen schreiben, über das oder auch einfach nur so zum ablenken. Viel Glück

Kommentar von sportmensch ,

Danke. Aber nein ich habe keine verwandte hier ...:/ Mein Therapeut geht einigermaßen.

Antwort
von Violetta41, 39

Du solltest dich unbedingt jemandem anvertrauen. Aber ob der Lehrer die richtige Wahl ist, wenn die Sozialarbeiterin so einen Einfluss auf die Lehrer hat....

Hast du vlt einen besonders guten Freund/ gute Freundin, von dem/ der du weißt, dass er/ sie dich unterstützen wird? Dann müsstest du das nicht allein durchstehen. 

Kommentar von sportmensch ,

Ja ich habe mich einer anvertraut aber sie sagt sie kann mir nicht helfen -.-"

Antwort
von KreativesKind, 18

Hey, Sportmensch.

Du sagtest, deine Freundin meint, sie kann dir nicht helfen (oder er).

Das kenne ich gut! Auch ich habe eine "beste Freundin", um die eigentlich nur ich mich kümmere. Ich habe meine eigenen Probleme.

Sie weiß aber auch gar nicht, wie das ist. Ich habe mich schon so oft bei ihr beklagt.

Sie kann sich eben keine Vorstellung davon machen, wie es ist, wenn sie es selbst nicht erlebt hat. Vielleicht interessiert sie es auch nicht. Oder sie ist egoistischer, als ich dachte.

Früher hat sie versucht, mir irgendwie zu helfen.

Aber stell dir mal vor, wie frustrierend es ist, jemandem helfen zu wollen, der sich entweder nicht helfen kassen will oder dem deine "Hilfe" nichts bringt! Ich war nicht begeistert, als sie mich deswegen angemotzt hat, dass ich "mir nicht helfen lassen will" und ich "aufhören soll, so herumzuschmollen".

Jetzt schaltet sie ab und ignoriert es oder schnauzt mich an, wenn es mir schlecht geht, weil: "Was guckst'n du wieder so?! Was is'n jetzt wieder?!! Meine Güte."

Ja, die arme.

Die wissen eben nichts und sind überfordert.

Irgendwann ist es "dein Problem".

Antwort
von May3rit, 15

Ja rede mit ihm, und gehe aber am besten nicht zu DER Sozialarbeiterin   Gehe liebe zu einer anderen die dich nicht hasst und sage deinem Lehrer das DIESE Sozialarbeiterin dich hasst und dir eins reinwürgen will und das du fast verzweifelst. Erzähle ihm einfach alles.

Kommentar von sportmensch ,

ich gehe seit Februar nicht zu der Sozialarbeiterin darum wundert es mich immer was się hat

Kommentar von May3rit ,

In manche Leute kann man nicht "rein sehen" die sind so wie sie sind und entweder sie mögen dich, die hassen dich, oder sie sind neutral:)
Ich vermute das diese Sozialarbeiterin durch dich an jemanden erinnert wird (vielleicht an dich selbst) und daher dich nicht leiden kann. Übrigens  ist das Gesetzes widrig  lügen über andere Menschen zu erzählen und das als Frau in dieser Position vielleicht könntest du ihr da noch ein Wagon anhängen ;) aber erst wenn du gar nichts anderes mehr weißt.  Geh auf keinen Fall noch mal zu ihr hin wenn es sich vermeiden lässt. Ich weiß ja nicht wo du wohnst aber dort gibt es  bestimmt noch andere Sozialarbeiterinnen. Die noch keine Vorurteile gegen dich haben. Erzähle das unbedingt deinem Lehrer wenn du ihn auf dein Problem ansprechen solltest.

Antwort
von JaniXfX, 12

Hallo!

Ich habe den ganzen Text über nicht verstanden, weshalb Du Dich dem Lehrer anvertrauen willst. Deshalb: Was wünschst Du Dir davon?

Kommentar von sportmensch ,

es geht um; Mobbing von der Sozialarbeiterin, Depressionen(mit zB selbstverletzung, suizidversuch) und wie es bei mir zuhause abgeht... ich muss mich einfach mal aussprechen :(

Kommentar von JaniXfX ,

Hallo Sportmensch,

Ich fürchte, diese Antwort wird Dir nicht sehr gefallen. Du hast hier eine Frage gestellt, die bei vielen erst einmal Mitleid erzeugt hat und Du hast dieses Mitleid auch recht dankbar entgegen genommen. Allerdings will ich in dieser gesamten Geschichte einiges gerade rücken.

Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, das Ganze zu sortieren. Vielleicht zunächst dort, wo alles angefangen hat: der Wunsch, sich Deinem ersten Lehrer mitzuteilen. Ein Lehrer ist eine Person, die dafür da ist, Euch Wissen zu vermitteln. Da im Schüleralter jedoch auch Aufsichtspflicht herrscht, ist er auch eine Ansprech- und Vertrauensperson. Sie sollte jedoch NICHT die Person sein, mit der Du Deine Probleme ausbreiten sollst. Stell Dir vor, das würde jeder Schüler machen. In erster Linie sollten das die Eltern sein, ggf. auch Freunde oder Bekannte. Wenn es im Leben problematisch wird, dann gibt es auch Psychotherapeuten, mit denen man an seinen Problemen arbeiten kann.

Dann ist folgendes passiert: Du hast den ersten Lehrer an eine Grenze gebracht. Das musst Du hinnehmen. Der hat sich von Dir bedrängt gefühlt. Daraufhin ist er zur Sozialarbeiterin gegangen, die das auch sehr schnell gesehen hat und ihm (aus meiner Perspektive heraus sehr richtig!!!) geraten hat, Distanz zu wahren. Ich würde noch weiter gehen und bei Dir sogar die Befürchtung haben, dass Du versuchen würdest, den Lehrer einzuwickeln und sexuell zu nähern. Dann brach der Kontakt auch tatsächlich ab. Ich fürchte, dass Du das Angebot mit dem 'wir können noch weiterschreiben' missverstanden hast. Dann kam der nächste Lehrer, den Du Dir auch gleich unter die Fittiche reißt. Auch dieser ist erneut überfordert und auch dieser wird von der Sozialarbeiterin gewarnt. So sehr, wie Du einen Hass auf sie hegst, klingt das schon beinahe nach Eifersucht. Dein Prinzip: Dadurch, dass Du stets Deine Probleme Anderen vorträgst, versuchst Du Nähe zu gewinnen und auch Zuneigung zu spüren. Passierte auch hier im Internet. Da bereits zwei Mal ein Lehrer sich überfordert fühlte und Rat bei der Sozialarbeiterin suchte, bin ich in Bezug auf Deine Geschichte sehr skeptisch geworden - schließlich kriegen wir nur Deine Perspektive erzählt... und an der Reaktion wird der Anderen wird etwas dran sein!

Zur Depression: Depressionserkrankte können NIE die Schuld bei jemand Anderem finden. Sie finden sich selbst schuldig und schlicht und ergreifend unwert für die Welt. Sie können im Grunde nicht über ihr eigenes Leid hinausschauen und somit auch niemand anderen als Verursacher ausmachen. Außerdem klingt die Diagnose selbst gestellt.

Dann ist da noch der Fall, dass Du schreibst, Therapiegespräche gehabt zu haben sowie Medikamente zu nehmen. Vermutlich gibt es beides nicht mehr - weder Medikation, noch eine Therapie. Klar, die Therapie ist schrecklich unangenehm. Mit 3 Gesprächen ist das nicht getan, das wird sich sicher über 1-2 Jahre hinziehen. Aber es ist für Dich wichtig, Dich aus dieser Abhängikeit von Lehrer, etc. herauszuentwickeln. Ich verstehe diesen starken Wunsch danach, Nähe und Zuneigung über Leidensdarstellung zu gewinnen, auch als eine große Belastung, weil es eben immer in Enttäuschung endet. Und stell Dir doch mal vor, Du könntest in 1-2 Jahren ganz von alleine Dich geliebt fühlen, OHNE dass Du so abhängig von jemand Anderem bist. Dafür musst Du jedoch etwas an Dir arbeiten. Und zwar nicht mit Selbstverletzung oder Suizid, sondern mit einer Therapie, die länger andauert.

Das ist keine böse Antwort, die ich hier gebe. Das ist eine sehr lieb gemeinte. Du hast das Thema mit "Psychologie" getaggt und deshalb sind unter all den Laien auch der ein oder andere Psychologe, die dann nicht nur mitgefühl ausschütten, sondern konkreten Rat geben wollen.

Kommentar von JaniXfX ,

Ich sehe gerade unter einer anderen Antwort, dass Du in Therapie bist. Das finde ich sehr gut! Bitte behalte das bei!

Antwort
von KreativesKind, 20

Du solltest wirklich mit jemandem reden.

Habt ihr keine Schulpsychologin oder ist das die "Sozialarbeiterin"?

Vertrauenslehrer, Schulpsychologe, Psychologe.

Zur Not langt auch der Lehrer.

Kommentar von sportmensch ,

Vertrauenslehrer mag ich nicht, schulpsychologe kenne ich nicht. Morgen werde ich mit meiner Therapeutin reden.

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