Frage von Kyliehook, 65

Noch einen zweiten Racker?

Meine kleine Pudeldame "Sissi" ist 18 Monate alt und sehr, sehr, wirklich sehr verwöhnt😅Aber mann muss auch dazu sagen, dass sie verdammt brav ist. Ich bin 14 und habe sehr lange um einen Hund kämpfen müssen. Genauer gesagt 3 Jahre. Letztendlich habe ich sie bekommen und wir lieben sie alle. Da ich die längere Zeit in der Schule sitze, ist letztendlich meine Mutter die Bezugsperson. Nun zum wesentlichen: Wir wollen uns einen zweiten Racker holen. Sissi versteht sich mit anderen Hunden sehr gut, aber wenn meine Mutter oder ich nur einmal einen anderen streicheln, hüpft sie sofort auf uns und wird voll eifersüchtig. Trotzdem mag sie andere Hunde gerne und die wird auch nicht grob. Aber ich mache mir große Sorgen, dass es nicht klappen wird und Sissi sich negativ verändert. Ist es etwa keine gute Idee?

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 24

Zu einem 18 Monate alten Hund würde ich mir noch keinen Zweithund ins Haus holen. Ist sicherlich Geschmackssache, aber ich würde warten, bis der Ersthund charakterlich ausgereift ist. Also mit ca. 3 Jahren.

Dass der Hund "eifersüchtig" wird und die Ressource Mensch/ Aufmerksamkeit verteidigt, kann allerdings zu einem ordentlichen Problem werden. Daran solltet Ihr ganz dringend mit einem Trainer arbeiten, bevor Ihr Euch einen zweiten Hund holt. Gerade Hündinnen lassen sich nicht die Butter vom Brot nehmen und wenn Ihr einen Zweithund ins Haus holt, der ähnlich tickt (z.B. eine selbstbewusste Hündin), kann das Ganze unschön enden.

Bedenkt bitte auch, dass ein Zweithund etwas komplett anderes ist als Kontakt zu Fremdhunden, auch wenn sich die Hunde lange kennen und regelmäßig sehen. Kaum ein Ersthund ist sofort begeistert, wenn man ihm einen zweiten vor die Nase setzt. Es braucht u.U. viel Geduld und Management, bis aus zwei Hunden ein Team wird.

Kommentar von Bitterkraut ,

Es braucht u.U. viel Geduld und Management, bis aus zwei Hunden ein Team wird.

Ja, un ddazu braucht es Wissen und Erfahrung und nicht einen "sehr, sehr verwöhnten" Ersthund.

Kommentar von Naninja ,

Ja, das stimmt!

Expertenantwort
von Isildur, Community-Experte für Hund, 25

Hallo,

bevor ein Zweithund einzieht, sollte im Bestfall der erste Hund wirklich gut erzogen sein und "aus dem gröbsten raus" sein. Dazu gehört auch, dass er gelernt hat, dass seine Bezugspersonen andere Hunde bespaßen könne wie sie lustig sind. Ein zweiter Hund macht meistens mehr als doppelt soviel Arbeit ;-)

Antwort
von selinskii, 36

Wenn einer deiner Freunde einen Hund hat, könntet ihr euch doch oft treffen. Viele haben nur einen Hund, ich würde es auch so bleiben lassen und zwei Hunde können auch teuer werden..

Kommentar von brandon ,

Gute Idee so habe ich das mit 14 Jahren auch gemacht.

 Erst hatte ich eine Freundin die nie Lust dazu hatte mit dem Hund rauszugehen aber ich habe eine andere Freundin mit Hund gefunden und zu zweit macht es mehr Spass etwas mit den Hunden zu unternehmen.

Irgendwann waren wir sogar zu viert. 😉

LG

Antwort
von Bitterkraut, 15

Unter "sehr verwöhnt" verstehe ich "schecht erzogen".  Ansonsten weiß ich gar nicht, was das mit der Fragestellung zu tun hat.

Zu einem so jungen Hund, der noch gar nicht "fertig" ist, weder körperlich nch psychisch ausgereift, würdé ich keinen 2. Hund dazuholen.

Antwort
von kom3shi, 28

Ausprobieren..^^' wenn du dir einen Hund aus dem tierheim holst, hast du sowieso eine zeit lang "probezeit" quasi. Wenn sissi mit dem anderen Hund zusammen lebt ist das vermutlich was ganz anderes, als wenn ihr einen Hund streichelt den sie kaum kennt.

Kommentar von Bitterkraut ,

Klar, dann kommt der Testhund wieder zurück ins Heim, wnen er nicht paßt und der nächste wird ausprobiert. Ziemlich herzlos, diese Ausprobiererei.

Hunde sind soziale, fühlende Wesen und keine Spielzeuge, die man ausprobiert.

Kommentar von kom3shi ,

Das kommt vom tierheim selber. Und wenn der Hund dort sich zB nicht mit dem schon vorhandenen Hund versteht, wird er dort wohl kaum annähernd mehr Freude als im tierheim haben.

Kommentar von Bitterkraut ,

Du verstehst die Sachlage nicht. Für einen Hund ist quälerisch, wenn er dauernd in neue Rudel/Sozialverbände gebracht wird. Nach dem 3.4. Versuch ist er nicht merh vermittelbar, weil völlig verstört. Tierheime,die solche Praktiken befürworten, sind bei mir unten durch. Wie bei allen echten Hundeliebhabern.

Unser Tierheim gibt deshalb keine Hunde auf Probe. Die erlauben nicht, daß zig Leute an den Hunden rumzerren und rumerziehen, bis es mal wo paßt.

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