Frage von Konzulweyer, 35

Nimmt ein Fallschirmspringer in der Fallgeschwindigkeit stetig zu, oder bleibt die Fallgeschwindigkeit irgendwann konstant und wie hoch ist diese?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Infomercial, 23

Sie nimmt bis zu einem bestimmten Wert zu. Unter 5000m erreicht man Kopf voran ca. 310 - 340 km/h. Dann ist der Luftwiderstand so groß, daß die Beschleunigungskraft der Erde nicht mehr ausreicht, um die Fallgeschwindigkeit weiter zu erhöhen.

Wenn man sich flach ausbreitet ist man um die 170 bis gut 200 km/h schnell.

Wie schnell Felix Baumgartner war , müßtest du mal gogglen. Das war aufgrund des geringeren Luftwiderstands in der Höhe bestimmt um einiges schneller.

Kommentar von LaQuica ,

Felix Baumgartner durchbrach die Schallmauer bei seinem Sprung. Er war wenn ich mich nicht ganz irre 265km/h schneller als der Schall. Er hatte also rund eine Höchstgeschwindigkeit von 1342,8 km/h. Schallgeschwindigkeit + das war er drüber war. ^^ kann aber sein das ich mich gerade mit der Schallgeschwindigkeit irre wie hoch diese ist. 

Kommentar von Infomercial ,

Die Schallgeschwindigkeit nimmt mit der Dichte des Mediums ab. Man müßte zunächst mal schauen, wo hoch die Schallgeschwindigkeit in 10km Höhe ist. Oder wie hoch auch immer er abgesprungen ist.

Kommentar von LaQuica ,

Aufjedenfall war er aber über 1000km/h schnell, darauf können wir beide uns doch sicherlich einigen ^^ 

Kommentar von Infomercial ,

Glaub schon, keine Ahnung. Hab mich dahingehend nicht belesen.

Antwort
von Fredl94, 5

wurde von Infomercial schon ganz gut beantwortet.
falls dich interessiert Weltrekord liegt bei 600 km/h (aus 4000m Absprunghöhe) ;)

Antwort
von LaQuica, 15

Auf der Erde wirkt auf einen fallenden Körper außer dem Schwerefeld im Allgemeinen auch der Luftwiderstand. Dieser kann bei einfachen Fallexperimenten aufgrund der geringen Geschwindigkeiten und der kurzen Zeiten noch vernachlässigt werden, sodass eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung mit der Fallbeschleunigung von etwa g = 9,81 m/s2 festgestellt wird. Bei zunehmender Fallgeschwindigkeit verringert der Luftwiderstand die weitere Beschleunigung, bis eine konstante Grenzgeschwindigkeit erreicht ist. Die Grenzgeschwindigkeit ist abhängig von Masse und Form des fallenden Körpers, sie ist vergleichsweise hoch bei einer großen schweren Kugel (z. B. Regentropfen) und niedrig bei einem Körper, der klein ist (z. B. Staubkorn, Nebeltröpfchen) oder eine große Oberfläche hat (z. B. Laubblatt). 

Daraus lässt sich schließen das ein Fallschirmspringer nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit beschleunigt da ein Mensch sehr großen Luftwiderstand erzeugt. 

Im Weltall also der Schwerelosigkeit sieht das natürlich anders aus aber das war ja nicht deine Frage. Hoffe ich konnte dir soweit helfen. 

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