Nikolaus und Weihnachtsgeschenke für ein 15 Monate altes Kind?

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13 Antworten

Hallo,

zu Nikolaus bekommen unsere Kids nur eine Kleinigkeit (max. 10,-€). Die Schoki verkneifen wir uns, weil da das eine oder andere von den Großeltern kommt.

Mit den Kindern hatte ich dieses Jahr eine echte Dikussion, warum es "nur" den selbstgefüllten Adventskalender gibt (nur bissi Süsses, keine zusätzlichen Kleinigkeiten) und nicht, wie so viele Freunde, einen von Lego, Playmobil und Konsorten. Vom eigenen Taschengeld kaufen, wollten sie dann doch keinen.

Weihnachten ist unsere absolute Schmerzgrenze 100,- pro Kind, wir versuchen aber uns so bei 70,-/80,- einzupendeln.

In unserem Bekanntenkreis haben wir aber auch ein paar Kanditaten, bei denen schon Nikolaus zur Materialschlacht ausartet und zu einem riesen Event hochstilisiert wird.

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Kommentar von GTH2014
05.12.2015, 01:39

Leider habe ich auch solche Bekannte mit Kindern im Alter von meinen. Die Kinder kriegen sogar beim wöchentlichen Einkauf Geschenke im Wert von 50-100€. Absurd.

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Kommentar von Lycaa
05.12.2015, 23:30

Danke für den Stern :)

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Als du klein warst, als ich klein war, als unsere Väter und Großväter klein waren... Was zählt ist das Jetzt für euer Kind.

Unser Kind hat auch gestaunt als ich davon erzählte was in meiner Kindheit im Stiefel zu finden war (ein paar Nüsse, ein oder zwei Mandarinen, etwas Schokolade und vielleicht mal eine klitzekleine Kleinigkeit zum beschäftigen).

Euer Kind ist 15 Monate alt? Da hat es noch keinen Sinn für Traditionen oder Festlichkeiten oder Werte. Jetzt wird über die Deko und die vielen Lichter gestaunt, es will dies am liebsten mit möglichst vielen Sinnen erfahren. Das demnächst zufällig neues Spielzeug da steht, wird für euer Kind nicht verknüpft werden können mit "Nikolaus". Das kann ein Kind dieses Alters noch nicht in Bezug zueinander bringen.

Genauso das kommende Weihnachten. Die Lieder werden beiläufig wahrgenommen, die Gerüche aufgenommen, der Weihnachtsbaum (und vor allem der Weihnachtsbaumschmuck) wird bewundert und am liebsten auch taktil erfahren. Das es dann Geschenke gibt, das ist dann eben so. Auch dies kann das Kind noch nicht verknüpfen. Dies wird frühestens zum Weihnachten 2016 beginnen.

Grundsätzlich gebe ich dir aber recht. 2 Kisten Duplo sind fast noch zuviel. Andererseits könnt ihr ja vorerst eine der beiden Kisten beiseite packen. Mit dem Duplo wird sich euer Kind wohl noch bis weit nach dem dritten Lebensjahr beschäftigen. Wir hatten für unseren Nachwuchs in dem Alter übrigens Lego Primo. Mit Duplo ging es erst so um das zweite Lebensjahr herum los (und das war eigentlich schon früh).

Geschenkeplanungen bzw. allgemeine Anschaffungen für euer Kind (insbesondere Material das fördert) solltet ihr gemeinsam abklären im Vorfeld. Ja gut, es ist normal das dann doch mal einer von euch irgendwo etwas sieht und spontan mitbringt. Das ist normal. Wichtig ist jedenfalls das ihr miteinander redet, Vereinbarungen trefft und euch soweit daran haltet.

Du schriebst übrigens: " Wenn ich dran denke was sie alles zum Geburtstag bekommen hat, und wie lange sie damit gespielt hat...  "

Dein Kind war zu dem Zeitpunkt 12 Monate alt, du kannst in dem Alter noch keine extreme Ausdauer erwarten. Da wird kurz geschaut und vielleicht mal ein paar Minuten gespielt. Mit dem einen Spielzeug mal mehr, mit dem anderen mal weniger. Aber nie viele Minuten und viele Tage am Stück. Ein langanhaltendes Interesse am Spiel mit einem bestimmten Spielzeug wird erst im Laufe der nächsten Jahre nach und nach eintrudeln. Bei dem einen Kind früher, bei dem anderen Kind später. Selbst später im Kindergartenalter wird die Spielausdauer und das Interesse an einem bestimmten Gegenstand/ Spielzeug noch nicht sehr lange währen. Aber das heißt ja nicht das ein Spielzeug dadurch absolut uninteressant ist. Manchmal ists schon gut wenn die Eltern ein Auge darauf haben das das eine oder andere "aktuell uninteressante" auch mal fort geräumt wird auf den Dachboden - sozusagen für irgendwann mal.

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In dem Alter können Kinder mit Nikolaus und Weihnachten noch gar nicht viel anfangen. Die Bedeutung verstehen sie natürlich überhaupt nicht. Klar sollen sie deshalb nicht leer ausgehen, aber man muss sie nicht mit Geschenken überhäufen. 

Als mein Sohn so klein war, gabs zum Nikolaus halt auch nur einen Schokonikolaus. (Das lag aber eher daran, dass er 2 Tage vorher Geburtstag hat) Zu Weihnachten gabs natürlich Spielzeug und Schoki. Wir sind vorher immer durch die Stadt gebummelt und haben drauf geachtet, wofür er sich in der Spielzeugabteilung am meisten begeistert. Preislich blieb das unter 100 €. Es kommt die Zeit, da ist man dann froh, wenn man mit 100 € auskommen würde - die Wünsche werden dann größer :-)

Meine Mutter fand damals unsere Geschenke unterm Weihnachtsbaum etwas "ärmlich". Darüber war ich ziemlich entsetzt. Aber dafür kam bei uns immer der Weihnachtsmann im roten Mantel. Und den fand mein Sohn echt klasse!

 

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Kommentar von fhuebschmann
03.12.2015, 22:07

Ja das kommt ja noch dazu von den Großeltern bekommt sie ja auch Unmengen an Geschenken. Auch so zwischendurch mal ne Wippe oder so..

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Unsere 18 Monate alte Tochter wird zwei Mandarinen, einen Apfel und einen scholonikolaus bekommen. Nüsse kann sie noch nicht kauen. Äpfel isst sie mittlerweile im ganzen und von Mandarinen könnte sie ne ganze Kiste am Tag essen wenn ich sie nicht Bremse.
Geschenke gibt es bei uns zum Nikolaus keine. Wird es auch in Zukunft nicht geben!
Und das Problem mit den Großeltern ist auch gelöst, es wird UNS gefragt was die Kinder brauchen. Es gibt keine Geschenke für die Kinder, über die wir vorher nicht geredet haben! Weihnachtsgeschenke und Geburtstagsgeschenke werden "größer" ausfallen. Z.b einen Einkaufsladen. Da dürfen die Großeltern entweder Geld dazu geben oder ihn "bestücken", ein Fahrrad (auch hier wieder etwas dazu kaufen wie ein Schloss oder Helm, oder Geld dazu geben)
Aber bei uns werden keine 20 Geschenke aufgemacht, die das Spielzimmer überquellen lassen mit denen das Kind nichts an zu fangen weiß. 2 Bücher, 1 Puppe, 1 mal komstruktionsmaterial, 1 mal was zum bewegen, etwas zum gemeinsam spielen und etwas wo mit sich das Kind auch mal alleine im Zimmer beschäftigen kann reicht vollkommen aus bis das Kind 3 Jahre alt ist!
Kinder und ihre Zimmer sind nur noch überladen und schädlicher für Kinder als dass es sie fördert!

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Finde ich auch übertrieben. Nikolaus sehe ich wie du, der bringt Nüsse, Birnen, Äpfel, Lebkuchen, Mandarinen. Geschenke finde ich daneben, das ist nicht der Sinn vom Nikolaus und Weihnachten ist auch schon bald. Bei Geschenken mache ich mir weniger Gedanken um den Preis. Ein sinnvolles Geschenk wie ein Schaukelpferd kostet nun mal einiges mehr als andere Spielsachen hält aber oft mehrere Generationen. Besprecht doch zusammen was die Kleine bekommen soll. Ich glaube mein Mann hätte sich da nicht ausschliessen oder gar übergehen lassen.

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Teilweise hast du sicherlich recht. Vor allem was den Nikolaus angeht. Klar deine Frau, und mit Sicherheit auch du, ihr habt euer Kind sehr lieb. Und da will man ihm halt Gutes tun. es aber mit Geschenken zu überhäufen, das ist nicht so toll. Für Nikolaus genügt wirklich eine Kleinigkeit. Deine frau wird dabei auch viel an sich denken, denn schenken macht halt Spaß und es ist schön die Freude des Kindes zu sehen. Das freut sich über Kleinigkeiten aber noch genauso.

Wenn das in dem Stil weitergeht, wird die Kleine, was Geschenke angeht total verzogen. Was darf es dann in der Pubertät sein, wenn die Kinder eh immer fordender werden?

Ganz wichtig finde ich auch die Werte die du erwähnst: So wie deine Frau das aufzieht gehen die nämlich verloren.

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Dann freu Dich schon mal auf die Zeit, wenn die Kleine 15 ist.

Als mein Sohn etwas über ein Jahr war, also Oktober geboren und um die Nikolauszeit auch 14 Monate, hat er zu Nikolaus gar nichts bekommen. Er wußte doch nichts davon. Erst zu Weihnachten, da das Kind durch die Veränderung in der Wohnung - also Kerzen, Lichter, Plätzenbacken, ungewohnte Gerüche und zu guter Letzt den Weihnachtsbaum - merkt, daß da etwas Besonderes stattfindet. Aber all das hätte dem Kind auch ohne Geschenke gefallen.

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Das ist normal, dass man Kinder bewusst oder unbewusst eigentlich immer zu viel schenkt. 

Du und deine Frau, ihr müsst einen Konsens finden, denn dem Kind ist es herzlich egal, was es bei dir früher gab oder welche Werte weihnachten für dich darstellt.

Das Kind weiß nicht, warum es beschenkt wird, sondern es freut sich einfach, dass es was bekommt- den Umfang müsst ihr festlegen.

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ich hab mal eine frage an dich, aber bitte nicht böse sein, mir ist gerade was aufgefallen, als ich deine frage las.....kommst du aus den neuen bundesländern? ich sag dir gleich, warum ich das frage, ist nichts schlimmes ;)


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Kommentar von fhuebschmann
03.12.2015, 21:58

Ja aber lebe schon über 15 Jahre im kapitalistischen Ausland..

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Kommentar von lamarle
03.12.2015, 22:02

Was hat denn das mit der Frage zu tun?

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Kommentar von fhuebschmann
03.12.2015, 22:22

Und ich finde es schade das die Geschenke dann 2 Tage später in der Ecke liegen und kaum noch benutzt werden. Aber es ist halt das erste Kind/Enkelkind...

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Bei einem 15 Monate altem Kind würde ich es weder finanziell noch mit den sog. Werten übertreiben.

Im Grunde können die Kleinen sogar mit Geschenkpapier glücklich werden, weil das so schön bunt ist und beim Auspacken knistert.

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Kommentar von fhuebschmann
03.12.2015, 22:24

Ja und es in klitzekleine Fetzen zu reißen ist am tollsten..

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Also als ich klein war und auch eigentlich heute noch, gibt's kein so richtiges Limit an Weihnachten..ich bekomme aber eben nur so viel, sowie meine Eltern denken, es wäre ok..aber 100€ sind glaub ich schon drin :D auch als ich kleiner war..aber dann wars eben ein großes Puppenhaus und ein Spielwarenladen oder ähnliches..An Nikolaus bekam ich auch immer viele Süßigkeiten und was kleines zum Spielen..das ist bei uns so normal.. :D

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Bei Nikolaus finde ich es auch übertrieben. Wir haben nie was bekommen zu Nikolaus ausser Nüsschen und Mandarinen. Ich finde es auch unnötig, da kurze Zeit später ja auch Weihnachten ist.

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Mein Enkel ist 14 Monate bekommt noch gar keine Süßigkeiten - ihr glaubt das nicht, aber die fehlen ihm auch nicht.

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Kommentar von Georg63
03.12.2015, 22:12

Mit ungesundem Zeugs werden die Kinder noch früh genug vollgestopft. Auch "ausnahmsweise" ist keine gute Idee, denn wenn das Kind erst auf den Geschmack gekommen ist, verlangt es nach mehr.

Bis jetzt ist ne Leberwurststulle und frisches Obst sein Lieblingsfutter.

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Kommentar von fhuebschmann
03.12.2015, 22:12

Sie hat das komplette erste Jahr keinerlei süßes bekommen, außer Obst. Zum ersten Geburtstag hat sie etwas vom Kuchen und zur Feier des Tages ein Mini milk bekommen. Jetzt bekommt sie kaum bis garnicht süßes. Aber was hat der Kommentar jetzt gleich noch mit der Frage zu tun?

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