Frage von lernender01, 14

Niederlassungerlaubnis für Absolventen?

Nach dem Gesetz kann sich derjenige, der an einer Universität in Deutschland studiert und 24 Monate Pflichtbeiträge bezahlt hat, um die Niederlassungserlaubnis zu bewerben. Voraussetzungen dazu: angemessenen Arbeitzplatz haben, Abschluss im Deutschland erwerben, Pflichtbeiträge (24 M;onate).

Während des Studiums und nach dem Studium habe ich in Deutschland 40 Monate gearbeitet und die Beiträge zur Rentenversicherung eingezahlt. Derzeit arbeite ich und habe den ungekündigten Arbeitsvertrag in der Hand.

Kann ich noch die Niederlassungserlaubnis bekommen, falls ich den Arbeitsvertrag vor dem Termin bei der Ausländerbehörde für die Niederlassungserlaubnis kündige? Wäre ich am Ende der 24 Monate bei der Ausländerbehörde gewesen, hätte ich die Niederlassungserlaibnis schon bekommen. Damit wäre es möglich, den aktuellen Arbeitsvertrag anschließend zu kündigen, nachdem ich die Niederlassungserlaubnis bekommen habe.

Ich würde gerne wissen, ob ich die Niederlassungserlaubnis erwerben kann, nachdem ich meinen aktuellen Arbeitsvertrag gekündigt habe.

Danke im Voraus

Antwort
von fcschalke, 9

Dies könnte schwierig werden. Die Niederlassungserlaubnis, die du anstrebst, würde nach § 18b AufenthG erteilt werden. Dort wird in Abs. 4 vorausgesetzt, dass "die Voraussetzungen des § 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 und 4 bis 9 verliegen; § 9 Absatz 2 Satz 2 bis 6 gilt entsprechend".

§ 9 Absatz 2 Satz 1 Nummer 2 besagt, dass "sein Lebensunterhalt gesichert ist". Würdest du den Vertrag vorher kündigen, wäre diese Voraussetzung nicht mehr gegeben und die Erteilung der Niederlassungserlaubnis würde versagt werden.

Bei Rückfragen, einfach fragen!

Grüße

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