Frage von Anka47, 33

NIcht zugestimmte Ratenvereinbarung wurde mit einer Ratenvereinbarungsgebühr von 130 € zusätzlich tituliert. ist das erlaubt?

ich konnte aus gesundheitlichen Gründen ein Stadtwerke Nachzahlung nicht leisten. Diese ging dann zur Sirius Inkasso und dann an RAE Wagner Kalb und Pauls. Obwohl ich alles offen gelegt habe und ab November durch auslaufen einer anderen Sache Raten zahlen wollte, wurde tituliert. Außerdem konnte ich keine Rate von 65 € minimun zahlen. Eine Pfändung folgte. Also P-Konto als letzter Ausweg, Man bot mir an erst 6 Monate 30 € zu zahlen und danach 106€. Allerdings wurde nicht die komplette Summe und Zahldauer erwähnt. Ich habe abgelehnt, da ich keine 106 € zahlen kann. Und noch mal auf die Situation hingewiesen und dass ich mit der Schuldnerberatung im Kontakt stehe. Heute kriege ich wieder ein Brief. In der gewünschten Kostenaufstellung sind 471€ aufgeführt (Ursprung waren 345 €. Der Titel war über 571 €. jetzt gucke ich gerade in die Schufa online und mit dem Schreiben wurde mal eben der Titel um 130 € erhöht, obwohl ich nie zugesagt habe, dass ich die Raten so zahlen kann. Es wurde zwar gesagt, dass man eine Gebühr erheben kann und es auch tut, aber nicht die Summe. Wie kann ich mich wehren. Es geht nicht darum, dass ich die Hauptforderung nicht zahlen will, aber in Raten, die mein Existenzminimum ermöglichen und auch nicht 80 % gebühren. Wie kann ich mich wehren`?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von mepeisen, 33

jetzt gucke ich gerade in die Schufa online und mit dem Schreiben wurde mal eben der Titel um 130 € erhöht

nein. Was in der Schufa für einen Betrag steht, ist zweitrangig.  Der Titel wird dadurch nicht verändert oder erhöht oder dergleichen.

Wie kann ich mich wehren

Das Inkasso überdeutlich auffordern, diese Gebühren zu streichen und den Betrag in der Schufa zu korrigieren. Macht das Inkasso das nicht, muss man dem ggf. per Anwalt und Gericht nachhelfen. Einen anderen Weg gibt es nicht.

Antwort
von Georg63, 24

Zahlen musst du nur, was im Titel steht zzg. laufende Zinsen (einige Cent pro Monat). Bei der Titulierung hast du dich vermutlich schon dumm angestellt, so dass da unnötige Inkassokosten mit rein kamen.

Darum denkt die Inkassofirma, dir nun weitere sinnlose Kosten aufbrummen zu können.

Ich verstehe jetzt zwar nicht, was das für eine Kostenaufstellung ist - die 100 Euro unter der Titelsumme liegt, aber zahlen musst du letztlich nur, was im Titel steht zzgl. anfallende Kosten des Gerichtsvollziehers.

Es ist völlig richtig, erstmal nicht auf irgendwelche Ratenzahlungen einzugehen, da du dafü immer weitere Zusatzgebühren "feiwillig" akzeptierst. Das bringt dir keinen Vorteil, zumal deine Schufa ja eh im Ar... ist.

Ich würde der Kanzlei - nicht der Inkassobude - schreiben, dass ich derzeit zahlungsunfähig bin, dieser Zustand sich voraussichtlich (Monat ...) ändern und ich ab dann soviel zahle wie ich kann. Und dass ich keine zusätzlichen Inkassogebühren akzeptieren werde.

Was die dann noch jaulen ist irrelevant - Titel haben sie - bleibt maximal der GV für die Abnahme der Vermögensauskunft. Wenn der kommt, machste mit dem eine Ratenzahlung klar - ohne Gebühren.

Antwort
von grubenschmalz, 27

ich konnte aus gesundheitlichen Gründen ein Stadtwerke Nachzahlung nicht leisten

Warum nicht? online-Banking geht auch aus dem Bett.

Und noch mal auf die Situation hingewiesen und dass ich mit der Schuldnerberatung im Kontakt stehe.

Das ist doch alles irrelevant, du musst deine Schulden zahlen. 

aber in Raten, die mein Existenzminimum ermöglichen

Das hast du jetzt doch quasi automatisch durch das P-Konto.

Kommentar von Anka47 ,

Auch beim Onlinkonto muss Geld drauf sein. Sehr witzig. Es geht nicht darum, dass ich nicht zahlen will, Auch wenn ich das P-Konto habe, und er damit nix kriegen würde, weil ich deutlich drunter liege, möchte ich ja abzahlen, nur eben nicht mal so 106 € und dafür noch weitere 130 € plus weiterer 200 €. Aber wenn man alles gelesen hätte, wüsstest wäre die Antwort überflüssig

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