Frage von apjuseno 09.01.2013

nicht verheiratet, getrennt, gemeinsames sorgerecht?

  • Antwort von hmdada 10.01.2013

    wenn er das sorgerecht will, dann wird er es bekommen. die kostengünstigste variante wäre du erklärst es mit ihm gemeinsam beim jugendamt. die teure variante für dich wäre, er muss es einklagen. es gibt kaum noch sachen die der entscheidung beider elternteile bedarf. nur noch für anmeldung kita/schule, kontoeröffnung, taufe, nichtlebensnotwendige ops, ummeldung einwohnermeldeamt. für alles andere benötigst du keine einwilligung des anderen elternteils. alle anderen sachen entscheidet der betreuende elternteil.

    seine chancen auf das gemeinsame sorgerecht sind bestens. er braucht überhaupt keine sorge haben, wenn er es über das gericht laufen lässt. es wird dich negativ da stehen lassen in sachen erziehungsfähigkeit und bindungstoleranz. es ist auch sein kind und nicht nur deins.

  • Antwort von Eifelmensch 09.01.2013

    wie sehen denn die chancen aus das er das gemeinsame sorgerecht bekommt?

    Die Chancen dürften recht gut stehen.
    Ein Gericht wird ihm das gemeinsame Sorgerecht nur dann verwehren, wenn die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge dem Kindeswohl nicht widerspricht.

    Alles was du schreibst widerspricht dem Kindeswohl keineswegs. Es ist für dich halt nicht mehr so bequem, wenn du den Vater in gewisse Entscheidungen mit einbeziehen musst.
    Grundsätzlich ist es besser, wenn sich 2 Menschen Gedanken darüber machen was für das Kind am besten ist.

    Wegen Operationen musst du dir keine Gedanken machen. Alle medizinisch notwendigen Operationen könnten problemlos ohne Zustimmung des Vaters durchgeführt werden. Das ist in 100-tausenden von Ehen doch nicht anders!

  • Antwort von Hutbonbon 09.01.2013

    Da ich ihn nicht kenne, kann ich nicht viel über ihn sagen aber sei vorsichtig mit dem Sorgerecht. Wenn er es einmal hat,ist es schwierig es ihm wieder ab zu nehmen wenn es sein sollte. Da er ja viel unterwegs ist und Du die meiste Zeit das Kind hast, erziehst, würde ich es auch nicht einfach so mit ihm teilen. Generell ist so ein gemeinsames Sorgerecht schon ne gute Sache, wenn man sich versteht und wirklich gemeinsam zum Wohle des Kindes handelt.Aber die Tatsache, das er bei der Kitawahl Deine Interessen nicht berücksichtigt sagt schon was aus. Geh zu einem Anwalt der sich gut damit aus kennt und lass Dich beraten. Nach dem neuen Gesetz kann er das Sorgerecht leichter bekommen aber es muss immer dem Wohle des Kindes dienen. Das sind die beiden Vorrausetzungen: Er muss sich sorgen können um das Kind und es muss zum Wohle des Kindes sein.Viel Glück.

  • Antwort von iizzyy 09.01.2013

    Da ich dasselbe durch habe: Abwarten bis das Gericht entscheidet. Bis dahin bist DU die Alleinerziehende. Was Du bisher getan hast ist absolut richtig. Was er jetzt versucht ist, was ihm seine kumpels angeraten haben. Versucht noch einmal ein gemeinsames Gespräch zu finden.... sofern möglich. Falls dies nicht möglich ist und er nach wie vor vor Gericht gehen möchte sage ich nur eines: Auf Grund seines beruflichen Standes, wird er kaum ein gemeinsames Sorgerecht zugestanden bekommen - falls doch, kannst Du es (nach einer gewissen zeit) revidieren.

    Ich verstehen Dich, ich verstehe aber auch ihn. Was er aber da gerade versucht ist eine Angsttat. Er hat einfach nur Angst "seinen" (ich las heraus, dass es ein Junge ist - bitte verzeih wenn ich mich irre) kleinen Sohnemann zu verlieren, falls Du "durchdrehst" und einen "Neuen" findest und sagst, nein, das ist nicht mehr dein Sohn. Weißt wie ich meine?

    Gebe Ihm das Gefühl, dass dieses niemals so sein wird (sofern Du auch wirklich so empfindest), denn es ist EUER Sohnemann!

    Und ehm... Marine..... Jesus, ich würde diesen Mann echt niemals gehen lassen. (Hach ja sorry, ich bin alleine lol) Und nein, Marine ist nicht mehr wie früher und die Männer können kaum mehr fremd gehen, weil kaum mehr Land-Erlaubnis statt findet.

    Aber wie auch immer: Unterhaltet euch und hey, frage ihn ein bissl über seine Ängste aus. Wir Frauen haben doch die Möglichkeiten dazu ... und unsere Männer können wir doch immer formen! ^_~

  • Antwort von Hotkaeppchen 09.01.2013

    Das solltest du unbedingt mit einem fachanwalt für das Familienrecht besprechen! Da er öfter sechs Monate unterwegs ist, kann er natürlich bei wichtigen Entscheidungen, wie einer OP (wo vorher ja Gespräche geführt werden müssen us. usf.), nicht einbezogen werden. Wie sollte er es aus der Entfernung beurteilen können? Wenn ein Fachanwalt zu teuer, kannst du dich auch an den Verein "Anwalt des Kindes" wenden. Dieser arbeitet bundesweit, wird dich beraten.

  • Antwort von icke1711 09.01.2013

    Muss nicht sein , aber du kannst mehr wie er .... Was schade ist , welche Frau kann sagen mein ex will das Kind ??? Naja ihr werdet euch einigen auch zum Wohl des Kindes wird er lieber Nein sagen

  • Antwort von Nessi1992 09.01.2013

    Die mutter hat immer recht, gehe zu einem Rechtsanwalt der sagt dir das gleiche l.g.

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