Nicht umgemeldet, gibt das ärger?

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5 Antworten

- Das Amt nimmt z.B. bei Nichterscheinen Sanktionen - Leistungskürzungen vor. Desweiteren erfolgt bei Leistungsmißbrauch eine Anzeige.

Eine Ummeldung hat nach dem Meldegesetz innerhalb von 1 - 2 Wochen zu erfolgen. Meldet sie sich nicht fristgerecht um, so kann ein Bußgeld erfolgen.

Bußgeld bei Verstoß gegen die Meldepflicht | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:

http://www.derwesten.de/staedte/menden/bussgeld-bei-verstoss-gegen-die-meldepflicht-id3936968.html#plx1184702139

Ein Verstoß gegen die Melde- oder Ausweispflicht wird als Ordnungswidrigkeit be­wertet und

kann

mit einem Bußgeld geahndet werden.

Die vorgesehenen Ahndungen reichen von einem Verwarnungsgeld von 10 Euro bis zu einem Bußgeld von 500 Euro. Dabei kommt es darauf an, ob und wann der Bürger das bisher Versäumte nachholt.

Du kannst sie auch selbst beim Einwohnermeldeamt abmelden.

http://www.promietrecht.de/Allgemeines/Meldebehoerde/Musterbrief-Meldebehoerde-Mitbewohner-Untermieter-abmelden-E2434.htm

Auszugsmitteilung für die Meldebehörde

steht zu Ihrer freien Verfügung. Sie können gerne die pdf. mit dem Text des Schreibens für Ihre Unterlagen herunterladen.

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Kommentar von PissedOfGengar
19.09.2016, 08:14

Schön kopiert und fast alles falsch. 

Siehe meine Antwort...

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Wenn laufend Post vom Amt zu Dir kommt, steht es Dir frei, das Amt vom Auszug bzw. Umzug Deiner Ex zu informieren mit der Bitte, keine Post mehr an Deine Adresse zu schicken.

Teile denen ruhig die neue Adresse mit.

Mehr kannst und brauchst Du nicht zu tun.

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Ich weiß, dass man 2 Wochen Zeit zum Ummelden hat, ansonsten gibt es eine fette Geldstrafe. Allerdings kann deine Ex bei ihrem neuen Freund locker 6 Wochen ohne Wissen des Vermieters bleiben/schon mal wohnen, da es als "Urlaub" gesehen werden kann. Da kann der Vermieter nix sagen.

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Das Jobcenter verlangt zu unrecht gezahlte Leistungen zurück. Erst recht dann, wenn sie vom Empfänger wissentlich zu unrecht bezogen worden sind.

Für die Anmeldung/Ummeldung eines Wohnsitzes hat man bundesweit 2 Wochen Zeit (§ 17 Absatz 1 Bundesmeldegesetz (BMG)), wenn man weiß, dass man die Wohnung länger als 6 Monate bezieht (§ 27 Absatz 2 BMG).

Wer dem nicht nachkommt kann ein Bußgeld von bis zu 1.000 EUR bekommen (§§ 54 Absatz 2 Nr. 1 und 54 Absatz 3 BMG).

Die Abmeldung des alten Hauptwohnsitzes ist nur noch automatisch durch die Anmeldung eines neuen Hauptwohnsitzes möglich. Dies ist nur durch die Vorlage einer sog. Wohnungsgeberbescheinigung möglich.

Diese stellt in diesem Fall der neue Freund deiner Ex aus. Jedoch verlangen in solchen Fällen viele Meldebehörden ZUSÄTZLICH eine Einverständniserklärung des Vermieters (§ 25 Nr. 2 BMG).

In einer Bedarfsgemeinschaft lebt man nicht zwingend nur weil man zusammen wohnt. Auch für Paare die gerade zusammenziehen ist es möglich getrennte Bedarfsgemeinschaften zu unterhalten. Dies ist bis zu einem Jahr möglich (§§ 7 Absatz 3 Nr. 4 und 7 Absatz 3a Nr. 1 SGB II).

Sobald das gemeinsame Kind da ist, bilden sie aber automatisch eine BG.

Für dich ist es nicht möglich Sie einfach abzumelden. Du kannst zwar dem Meldeamt melden, dass sie nicht mehr bei dir wohnt, aber allein auf Grundlage dessen, wird die Meldebehörde sie nicht abmelden. Unter Nennung der neuen Adresse, könnte die Meldebehörde sie auffordern sich umzumelden.

Kommt sie dem nicht nach, kann sie ein Bußgeld bekommen. Ist die Adresse nicht sicher, weil z.B. diese Aufforderung als nicht zustellbar unter der neuen Adresse zurückkommt, kann sie von Amts wegen nach unbekannt abgemeldet werden, was weitreichende Konsequenzen hat.

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Habt Ihr einen gemeinsamen Mietvertrag? Der Vermieter hat auch eine Meldebestätigungspflicht bei Aus- und Einzug von Mietern.

Sie macht sich an allen Fronten Probleme. Sie muss sich ummelden und auch das Arbeitsamt informieren wegen der Leistungsbezüge.

Versuche, wenn es irgend geht, es friedlich mit ihr zu klären.

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Kommentar von GaG2015
18.09.2016, 19:44

Der Zug mit dem friedlich ist leider abgefahren. ne, es ist Eigentum, also meins, nicht ihr Eigentum

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