Frage von lolking13, 18

Nicht-kompetetive und kompetetive hemmumg irreversibel?

Sind nicht-kompetetive hemmungen immer irreversibel oder auch kompetive?

Antwort
von celine9700, 6

Die nicht-kompetitive Hemmung ist immer irreversibel, da sich dabei z.B. Schwermetallionen an die Struktur der Aminosäuren, aus denen Enzyme zusammengesetzt sind, anhängen und somit die gesamte Struktur zerstören und das Enzym denaturieren. Das können beispielsweise Nervengifte oder Metalle wie Quecksilber hervorrufen. 

Die kompetitive Hemmung beschreibt den Vorgang, wenn ein „Fake-Substrat“ (Inhibitor), das einen ähnlichen Aufbau wie das echte einzige Substrat, das das jeweilige Enzym katalysieren kann, besitzt, mit dem „richtigen“ Substrat -> Substratspezifität von Enzymen bezüglich seiner Katalisation darum konkurriert, dass es ins aktive Zentrum aufgenommen wird. Gelangt der Inhibitor ins aktive Zentrum des Enzyms, erfolgt eine kurzweilige, reversible Hemmung des Enzyms, da es nicht das „richtige“ Substrat ist, welches eigentlich für das Enzym vorgesehen ist. Diese Hemmung kann dadurch wieder umgekehrt werden, dass z.B. die Substratkonzentration erhöht wird.

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