Frage von Mannilein100, 47

Nicht geschieden, das Ehepaar lebt in dem Haus der Ehefrau. Darf sie in dem Haus alleine bestimmen?

Es besteht keine Gütertrennung. Das Haus ist Notariell nur auf den Namen der Ehefrau. Sie sind nicht geschieden. Auch kein Mietvertrag mit dem Ehemann. Sie leben offiziell in der gleichen Wohnung in dem 3 Wohnungen-Familienhaus. Sie hat sich bisher nur vom Anwalt beraten lassen, aber noch keine Scheidung beantragt. Und sie ist jetzt der Ansicht, dass er, also ihr noch-Ehemann, keinen Besuch mehr mit ins Haus, bzw. die gemeinsame Wohnung bringen darf, wenn sie das nicht will.

Ich denke mal, dass sie da im Unrecht ist?

Lieben Gruß Manfred

Antwort
von Parhalia, 22

Da denkst Du grundlegend sogar richtig @Manfred.

Da die Ehepartner noch nicht geschieden sind, so üben sie gemeinschaftlich auch noch gemeinsam ein gleichberechtigtes Nutzungs- / und Hausrecht in der gemeinsamen ehelichen Wohnung aus. ( sofern er noch mit dort wohnt )

Somit kann er prinzipiell auch noch Besuch dort empfangen. 

( das nur grundlegend ohne Beurteilung von Moral und Eingehung auf die aktuellen zwischenmenschlichen Beziehungen der beiden noch nicht geschiedenen Ehepartner )

Kommentar von Mannilein100 ,

Hallo Parhalia, vielen Dank an dich. Ich hoffe, dass wir beide wirklich Recht haben. Es wäre allerdings ein Unding, wenn es wirklich anders wäre.

In der Angelegenheit geht es darum, dass der Ehemann aus gesundheitlichen Gründen in die Reha musste. Und diese Zeit nutzten sein Halbbruder und seine Frau aus, um das Ehebett mal zu testen.

Der Ehemann ist so oder so seelisch, moralisch und wie auch immer am Boden. Der ist gerade mal 32 Jahre jung und kann wahrscheinlich gar nicht mehr arbeiten - sprich Frührentner. Und dann sowas. Der kommt morgen - Freitag - aus der Reha zurück. Seien Frau und sein Halbbruder sind jetzt für ihn logischerweise "gestorben". Aber da ist noch sein 2 Jahre alter Sohn. Ich versuche schon die ganze Zeit beruhigend auf ihn einzuwirken. Aber das ist alles andere als leicht. Seine Frau weiß ganz genau, wie sie ihn fertig machen kann. Ich nenne so etwas einfach nur dreckig und fieß. Auch wenn er offiziell (Notariell) nichts mit dem Haus zu tun hat, hat er alles Geld, was er als Autopfleger verdient hat, reingesteckt.

Irgednwie hat der Mann immer das "Glück" an die falschen Frauen zu kommen.

Lieben Gruß

Manfred

Kommentar von Parhalia ,

Hey Manfred, rein bezogen auf das "Wohnrecht" hat der arme Tropf von "gehörntem Ehegatten" aber immer noch genau die selben Aufenthaltsrechte in der ehelichen Wohnung, wie seine "Noch"- Gattin.

Ich würde mich allerdings dann auch fragen, dass ein dauerhaftes Festhalten an diesen Rechten künftig nach seiner Rückkehr wirklich für ihn noch erträglich wäre mit dem neuen "Spri**er unter einem Dach mit dieser treulosen Ehefrau .

Ich denke mal, dass er dann nach seiner Reha erst mal schleunigst wo anders ( FREIWILLIG ) unterkommen sollte. ( Auch wenn er bis dahin noch durchaus im Übergang auf seinem Nutzungsrecht in der ehelichen WHG zu recht besteht...so er DAS aus seinen eigenen Gefühlen heraus auch kann )

Das nur rechtlich und möglicherweise psychologisch.

Für eine Trennung muss er sich dann wohl oder übel doch selbst ( auch besser in unterstützender Begleitung ) mit seiner Gattin auseinandersetzen, bevor alles nur noch kostspielig in Kommunikation per Anwalt endet.

( aber DA nichts gegen eine mögliche erste Rechtsberatung für Ihn durch einen entsprechenden Fachanwalt in Seinem Sinne )

Antwort
von FrauFanta, 1

Wenn das ihr Haus ganz alleine ist, kann sie selbstredend den Ehemann vor die Tür setzen. Scheidungen dauern viele viele Monate. Soll sie den Kerl so lange ertragen? Ich habe damals auch meinen Mann von heute auf morgen rausgesetzt. Eine Ehe ist doch keine Fussfessel.

Antwort
von hauseltr, 17

Der "Ehefrau" würde ich mal zeigen, wo der Bartel den Most holt!

Oder aber Tschüß!

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