Frage von Beschbarmak83, 68

Neuer Spannungswandler mit 150 Watt geht nicht, der Alte hatte auch 150 aber funktionierte alles.Siehe Detail + Foto?

Ich hab mir eben einen Spannungswandler (150 Watt) gekauft. Im Fahrzeug ist ein 240 Watt Anschluss auf 12 Volt laufend. Ich hab bisher auch einen Spannungswandler gehabt, der auch 150 Watt hat aber bei dem sich der Anschluss-Stecker verabschiedet hat aber sonst über ein Jahr gelaufen ist.

Ich habe zwei Fotos beigefügt mit den Kerndaten des Netzteils wie vom Spannungswandler.

Am Spannungswandler hatte ich nur ein Tablet mit 19V Spannung und Handy zum Laden angeschlossen gehabt. Ich hab das Gerät angeschlossen, es ist angelaufen, was man auch gerade durch den Lüfter bemerkt. Es gibt kein Störsignal und Betriebs-Leuchte ist an.

Trotzdem bekomme ich für mein Tablet überhaupt keinen Strom und kenne mich mit Elektrik nur Bedingt aus und würde gern von Jemand einen Rat bekommen.

Ich überlege noch einen Wechselrichter 12V/24V zu besorgen,weiss aber nicht ob ich im Endeffekt dann nur ein Gerät mehr zurück ins Geschäft bringen muss.

Danke für Hilfe

Antwort
von Gluglu, 15

Hallo!

Zuerst mal solltest Du das Typenschild etwas genauer lesen: Dein Wechselrichter hat keine Ausgangsleistung von 150W sondern eine kurzfristige Leistung von 150W... selbst 120W kann er nur 4h lang! Das tut hier zwar nicht direkt was zur Sache, die meisten Wechselrichter werden halt "totverge.....". Der Wechselrichter sollte auch nur ein Notnagel sein weil die Dinger i.d.R. günstig zu haben und genauso viel wert sind... und können das dahinterliegende Gerät auch erledigen.

Das Problem kann der Anlaufstrom des Netzteils sein, wie schon geschrieben. Um jetzt erst mal den Wechselrichter zu testen solltest Du mal eine Dreifachsteckdose dranhängen, wo zwei Glühlampen von je 60W (oder 3 zu je 40W) im eingeschaltenen Zustand eingesteckt sind. Dann steckst Du eine ohmsche Last von 120W ein und dann sollte das der Wechselrichter noch schaffen. Wenn hier aber schon nichts mehr leuchtet, dann würde ich auf einen Defekt tippen und Du solltest den Wechselrichter umtauschen.

Sollten die Lampen brennen, dann ausstecken und das Netzteil wieder rein: Funktioniert es wieder nicht (aber an einer 230V- Steckdose im Haus schon), dann ist das der hier erwähnte Anlaufstrom. Den in den Griff zu bekommen wirst Du um etwas Basteln nicht herumkommen. Ich gehe mal davon aus, daß Du hier eine mobile Lösung suchst, die Du überall rein von der Fahrzeugelektrik her bestreiten kannst, oder?

Besorge Dir eine günstige kleine Lampe mit einer 40W- Glühbirne (Glühbirne!), die in ihrer Leitung einen Schalter hat. Dann zwickst Du den Stecker der Lampe weg und isolierst die Leitung auf 5cm ab. Dann isolierst Du im 230V- Netzkabel des Netzteils ebenfalls eine auf so 5cm ab. Nun siehst Du im Netzteil- Kabel die zwei Adern: Von den Beiden zwickst Du eine Ader auf und schließt an jedes Netzteilkabel- Ende eine der beiden Lampenleitungen an. Dann öffnest Du den Lampenschalter, schließt die Adern ab und verbindest hier die beiden ankommenden und die beiden abgehenden Adern miteinander (Farbe auf Farbe). In die beiden Weiterleitungen klemmst Du jeweils eine dritte Ader ein und diese "dritten Adern" gehen auf die beiden Anschlüsse des Schalters und bauen quasi einen Kurzschluß.

Wie soll das funktionieren: In die eine Ader des abisolierten Netzteil- Kabels schaltest Du so eine 40W- Glühbirne in Reihe, die Dir den Strom begrenzt. Mit dem Schalter überbrückst Du die Glühbirne und schaltest Damit die Netzteil- Ader wieder direkt durch. Zum Einstecken schaltet Du den Schalter aus,so daß die Glühbirne den Einschaltstrom des Netzteils begrenzt... und wenn Du nach 1s dann den Schalter betätigst, bekommt das Netzteil die gesammte Spannung mit noch mal einen neuen, aber sehr viel geringeren 2. Strom. Nun sollte das Netzteil laufen!

Solltest Du diese Schaltung versuchen wollen, dann mach das erst mal ohne Schalter denn vielleicht läuft das Netzteil auch, wenn die Glühbrine mit drinhängt... das spart Dir Arbeit. Das Du das Arbeiten an elektrischen Leitungen nur machst, wenn sie nicht unter Spannung stehen und bei allen Verbindungen auf sauberen Kontakt UND Isolation sorgst, versteht sich hierbei von selbst!

Viel Erfolg!

Mfg

Kommentar von Doktorelektrik ,

Vielen Dank für Deine herbe Kritik, Deine Meinung gegenüber anderen ist sehr festgelegt.

Ich finde folgende Dinge Deines Rates und Kommentares bedenklich:

Du forderst einen Laien auf, an 230V zu experimentieren - ohne jeglichen Schutz. Und wenn der jetzt ne neuartige noch käufliche "Glühbirne" elektronischer Art verwendet, was dann?

Ich weiß, was du meinst. Alles andere ist aber gefährlich für Leute, die sich nicht damit auskennen. Hätte sonst die Frage ´hier gestanden?

Die Ratschläge mit kauf dies, kauf jenes, sind doch am Thema vorbei und weltfremd.

Wenn er den WR nicht mehr möchte, gibt er ihn beim Händler zurück gegen sein Geld und fertig. Nur - damit hat er ja nix für seien Rechner. Er will nicht Netzteile entwickeln, sondern benutzen. Naja, aber ich hab ja eh keine Ahnung und lesen kann ICH ja auch nicht...

Machs gut und viel Spaß.

Antwort
von diroda, 14

Besorge dir eine Spannungsversorgung (Netzgerät) das abwechselnd mit 230V AC und mit 12V DC betrieben werden kann und als Ausgang 19V DC für Laptop/Tablet liefert. Das hat weniger Verlust. Beispiel Kensington K33403 90W AC/DC Power Adapter with USB in der EU-Version. Oder ein vergleichbares eines anderen Herstellers.

Antwort
von Doktorelektrik, 25

"Tolle" Antwort(en) bisher völlig am Thema vorbei...

Ich sage es mal so: moderne Netzteile, wie das abgebildete Rechnernetzteil, haben (leider) einen kurzzeitig extrem hohen Einschaltstrom, weil sich am 230V-Eingang ein Kondensator befindet. Meist kannst du damit im Zug z.B. sogar die Sicherung schießen - dein Nachbar freut sich dann... ;-)

Es könnte sein, dass Dein 12V auf irgendwas-Wandler, den du jetzt verwendest, das eben nicht ab kann und nun auf "Kurzschluß" erkennt.

Laien-Abhilfe:

Wenn du nicht vom Zufall abhängig solange mit jeweiligem RESET durch Einstecken, Ausstecken aller Dinge warten möchtest, bis es mal NICHT "knallt" (am normalen Netz, was ja NICHT abschaltet, hörst du das beim Einstecken vom Rechner-Netzteil), hilft folgender Trick, der aber nicht gerade Kontakt-schonend ist ... aber Du suchst ja einen Tip....

Versuch mal, den Netzstecker oder besser den am Netzteil selbst (also die Kupplung) GAAAANNNZ langsam (quasi "funkend") einzustecken und damit den Stromkreis über einen "Widerstand" im ersten Moment zu schließen, dann geht's meist! Kannst es am normalen Netz üben, wenns hörbar funkt, war es "richtig". Das so was nicht zulässig ist, weißt du ja... aber wenn es dir nunmal beim Verbinden genau so passiert, nun ja, dann ging es halt nicht anders ;-))))

Brutal, technisch unschön, aber bei den kleinen Folgeströmen auch irgendwie wieder ungefährlich, Wenn du das nicht einige 1000mal machst, verbrät der Steckkontakt auch nicht...

Wichtig: Bloß NIEMALS bei irgendwelchen größeren Verbrauchern ausprobieren, dann kann es wirklich schnell sehr heiß werden und Schaden verursachen!!! (z.B. das Bügeleisen der besseren Hälfte oder von Mutti)... Man sollte sich schon dessen bewußt sein, was man tut.

Probiers halt aus, wenns funzt, kannst Dich freuen. Wenn nicht: KEIN Hersteller im bezahlbaren Bereich wird je schreiben, dass er einen solchen Einschalt"Peak" moderner Netzteile nicht abkann.

Gruß vom Elektrikus in die Welt

 

Kommentar von deruser1973 ,

Die Funkstörungen,  die du mit dieser Methode erzeugst,  sollen dich in Fäusten von allen anderen Laptopnutzern im Zug,  gleichzeitig treffen.... Und der Abbrand an der Steckdose dazu.... Pfuscher ..

Sorry,  musste sein....

Kommentar von deruser1973 ,

Wenn schon Einschaltstrombegrenzung,  dann richtig... 

Ein Lastwiderstand,  mit maximal 10 Ohm und mindestens  100 Watt,  parallel zu einem Relais,  das mit einer Zeitkonstante "langsam" eingeschaltet wird... ist 1000 mal besser als deine "Hau - Ruck" Methode,  die alle anderen stört und für zusätzlichen Verschleiß sorgt....

Und sowas schimpft sich Doktor....

Kommentar von Gluglu ,

Sorry aber die Antwort ist, neben ultimo aufgeblasen, dermaßen unverständlich... formuliere sie vielleicht mal um! Zum Doktor wird es da maximal "gefühlt" reichen...

Antwort
von Kuno33, 42

Das Gerät auf dem ersten Bild setzt die Spannung von 100 bis 240 Volt WEchselstrom auf 12 V 3,333 A Gleichstrom herunter, also 40 Watt. Das zweite Geräte wandelt eine Gleichspannung von 10 bis 15 Volt auf ca. 230 V Wechselstrom um. Die Leistung von 120 Watt verträgt es 4 Stunden, 150 Watt nur wenige Minuten. Es sind zwei ganz unterschiedliche Spannungswandler. Du kannst den einen nicht durch den anderen ersetzen. Daher funktioniert es nicht. Ohne unzulässige Adapter kannst Du auch nicht das eine statt des anderen anschließen.

Antwort
von deruser1973, 15

Kauf dir doch einfach ein 12 V auf 19 V  Netzteil,  damit umgehst du die ganzen Verluste und Fehlerquellen...

Sowas findest du sicher beim Conrad.de oder bei Amazon...

Ich kann's  dir später auch raussuchen,  aber nicht jetzt,  da ich am Smartphone tippe...

Kommentar von Doktorelektrik ,

Vielen Dank für Deine herbe Kritik, Deine Meinung gegenüber anderen ist sehr festgelegt.

Ich finde folgende Dinge Deines Rates und Kommentares bedenklich:

Du forderst einen Laien auf, an 230V zu experimentieren - ohne jeglichen Schutz.

Jeder Trafo im Verteilerbereich wird hart geschaltet, du steckst dein Netzteil ja auch einfach ein und "schaltest" damit. Was meinst du wohl, was da "passiert"?

Aber Sanftanlaufgeräte in jedem Lichtschalter zu Hause, in der elektronisch kommutierten Wachmaschine für deren Heizung, Im E-Herd, in der Mikrowelle, im Fön.... hast du alles so daheim, ich weiß. Und der Funkentstörkondensator hat keinen Einschaltstrom, klar, da ist ja auch eine 500g-Drossel drin, oder nicht?

Es liegt mir fern, deine Ansichten zu kritisieren. Aber versuche doch mal wenigstens, die Dinge zu erkennen. Und vergiß bitte an deiner Schützspule nicht die RC-Beschaltung, die hast du nicht erwähnt, und das stört mehr als mein Tip.

Da das auch größte Energieverbraucher und deren Anlagenbauer nicht wissen, weil sie im ersten Semester irgendwie das nicht mitbekommen haben, brennen auch ab und zu mal Trafos ab beim Einschalten am Mittelspannungsnetz... Insofern bist du in guter Gesellschaft mit einem Schnellschuß aus der Hüfte. (Bayer-Leverkusen, anschließend Ausfall eines ganz wichtigen Rohproduktes in der Fertigung; Wasserwerke Amsterdam: 4 Trafos und Großpumpen außer Gefecht; KKW KrümmeL. na, das kennste ja vom Fernsehen...)

Der Flicker stört übrigens weit weniger als die Abstrahlung, und deine Netzteile machen da keine Ausnahme. Also ziehe die Blitze zurück und sag mir mal, ob du lieber den hohen Einschaltstrom haben möchtest oder durch das ohmsche Verhalten des Steckers beim Annähern de facto vermeiden möchtest. Es funkt nämlich nur, wenn du gerade einen hohen Momentanwert in der Spannung hast.

zum Nachdenken:

im Kondensator ist 1/2 cu² gespeichert, vom Netz kommt aber 1,0 mal cu².

was glaubst du also, wenn du mich schon als unwissend verteufelst, wo die andere Energiehälfte ZWANGSWEISE bleibt? Genau da, wo ich es als Tip gesagt habe. Es funkt nämlich stets mit identischer Energie, aber mit stark reduzierter Amplitude im Strom nur entsprechend "länger". Einzig abhängig von Zeit und Momentanwert.

Viel Spaß beim Energiesatz und rüpelhaften Herziehen über mich. Ich bin das gewohnt. Aber willst du das?

Dein Profil liest sich doch interessant und vernünftig, warum also so garstig? Und sorry, bitte rate im Forum nur unter Warnungen zu Experimenten am Netz. Du weißt, was du tust, aber du weißt nicht, wie sich andere dann verhalten. Ich fordere auch niemanden hier auf, an der Fahrzeugbremse seines Autos zu schrauben, wenn er erkennbar nicht vom Fach ist. Obwohl Hydraulik nun wirklich sehr übersichtlich ist und mit einer Minimalzahl an bewegten Teilen auskommt.

Also begrab dein Kriegsbeil, und falls du das wirklich nicht wußtest mit der Energiedifferenz, die im Kondensator gespeichert wird, dann kannst du jetzt richtig damit rüberkommen, dass du rasch ausrechnen könntest, wieviel Energie dort abgestrahlt wird.  - Als Wärme und als HF - , bei mir aber mehr als Wärme als bei jedem anderen, der lieber Sicherungen schlachtet - und dann den WR einer ganzen Abteilgruppe im Zug lahm legt - wenn du Bahn fährst, kennst du das und regst dich dann genau über die auf, denen das passiert..

Nochmal: Natürlich ist es intelligent, die Dinge so herzustellen, dass sie nicht stören (auch mit R oder anderen einfachen Mitteln). Aber die käuflichen Viecher sind am Markt, haben alle noch tollere Prüfzeichen von Super-Super-Experten, und stören wie die Sau und verursachen diese Probleme, deretwegen sich der arme Kerl hier an das Auditorium gewandt hatte. Da schließt sich dann der Kreis.

Machs gut und viel Spaß.

Kommentar von Gluglu ,

... ich glaube nicht, daß Du nach der Art Deiner Antworten hier groß Andere belehren solltest! Weiterhin ist das hier ein Laienforum... daher wäre es hilfreich, deine "hochtragenden Ausführungen" auf ein verständliches Niveau, auch für Laien (was er ja schreibt), herunterzubrechen. "Doktor"- und "Chef"- User gibt es hier schon ein paar... und alle haben sie irgendwie was gemeinsam!

Merke: Der Fachmann gibt sich nicht lauthals als Solcher zu erkennen weil er aus Erfahrung weis, daß es immer anders kommen kann und er dann unter Umständen erst eine große Lippe riskiert hat, um nacher mit heruntergelassenen Hosen dazustehen!

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