Frage von Girl2468, 81

Neuen Tierheimhund an mich gewöhnen?

Hallo erstmal :) Ich habe ein paar Fragen und hoffe, dass sie mir ein Hundebesitzer oder allgemeiner Tierfreund beantworten könnte.

Wir haben uns am Samstag (also vor ca 3 Tagen) einen Hund aus dem Tierheim zu uns nach Hause geholt. Wir hatten uns sofort in sie verliebt und nach ein paar Mal Gassi gehen vom Tierheim aus war uns klar, dass wir sie bei uns haben wollen. Sie war schon von Anfang an ziemlich verängstigt, kam nur sehr ungern aus ihrer Tierheimbox raus und ließ sich auch nur von einem einzelnen Tierheim Mitarbeiter holen. Über ihre Vergangenheit weiß man nicht viel, außer dass sie aus Rumänien kommt und ihrer Ängstlichkeit nach zu urteilen wohl kein so gutes Leben dort hatte.

Wir holten sie jedenfalls am Samstag aus dem Tierheim und brachten sie zu uns nach Hause. Sie hatte wirklich richtig Angst, hat uns vor Aufregung auch erstmal in die Wohnung gemacht (was jedoch verständlich ist bei dem ganzen Stress. Wir haben sie auch nicht ausgeschimpft, sondern einfach sofort raus in den Garten getragen) Mittlerweile läuft sie auch mal durch die Wohnung, sie frisst relativ viel und kommt beim Gassi gehen sehr gut mit. Doch wenn ich, oder irgendwer aus meiner Familie, sich ihr nähert, rennt sie sofort weg. Wenn sie in ihren Körbchen liegt kann man sie auch streicheln (ich habe auch gehört, man soll Hunde lieber von unten streicheln, da dies kein Zeichen von Dominanz ist), doch so richtig Gefallen daran findet sie nicht. Hält man ihr ein Leckerli hin, nähert sie sich gaaanz vorsichtig und bei jeder kleinsten Bewegung zuckt sie sofort zurück. Auch kommt sie nie auf die Idee, mal auf uns zu zu kommen, sie liegt eigentlich ständig nur in ihrem Korb.

Jetzt meine Frage: Wie kann ich ihr Vertrauen gewinnen und ihr zeigen, dass sie es hier gut hat und dass wir nichts Böses wollen? Ich verstehe natürlich, dass sie nicht direkt freudig auf uns zu springt und die Situation einfach sehr ungewohnt für sie ist, doch ich habe wirklich Angst, dass sie so ängstlich bleibt und keine Bindung zu uns aufbaut. Ich habe sie wirklich schon ins Herz geschlossen, doch sie uns anscheinend noch gar nicht und ich würde alles dafür tun, das zu ändern... Sorry für den langen Text, vielleicht findet sich ja dennoch jemand, der sich alles durchgelesen hat und mir eine hilfreiche Antwort geben kann. LG Girl2468 :)

P.S.: Falls es irgendwie wichtig sein sollte: Sie ist ca. 5 Jahre alt, ein Mischling und heißt Bambi (wegen ihrer Art :))

Expertenantwort
von dsupper, Community-Experte für Hund, 26

Hallo,

bitte macht euch klar, dass so ein Angsthund unendlich viel Zeit und Geduld kostet - und grundsätzlich wird die Angst auch niemals so wirklich weggehen.

Die Straßenhunde haben nie gelernt, dass Menschen liebevoll sind und man zu ihnen eine vertrauensvolle Beziehung und Bindung aufbauen kann. Menschen sind Feinde!!! Und wenn sie schon 5 Jahre alt ist, dann hat sich dieses "Feindbild" schon sehr verfestigt.

Natürlich wird man ihr mit Zeit und Geduld Vertrauen und Bindung nahebringen können - aber wahrscheinlich niemals so, wie es bei einem "unbelasteten" Hund ist.

Bedrängt sie nicht, lasst sie von selbst kommen - das wird sie irgendwann machen. Bei einem solchen Hund muss man den eigenen Wunsch nach Nähe zum Hund ganz hinten anstellen - nur die Bedürfnisse des Hundes stehen an erster Stelle.

Bitte verdrängt auch den üblichen Gedanken: Man, die muss doch dankbar sein, dass wir sie gerettet haben! aus euren Köpfen, denn dieser würde nur für Frust bei euch sorgen. Ein Hund ist nicht "dankbar" - das ist ein menschliches Gefühl, das Hunde nicht kennen.

Und bitte rechnet nicht in Tagen oder wenigen Wochen, wenn es um eine Verhaltensänderung oder einen Lerneffekt geht - denkt lieber in vielen Monaten.

Meine eine spanische Angsthündin ist jetzt 16 Monate bei uns - ja, sie hat schon viel gelernt und auch viele Ängste sind kleiner geworden. Aber sie ist noch weit davon entfernt, ein "normaler" fröhlicher, vertrauensvoller, liebevoller Familienhund zu sein - und wird es wahrscheinlich auch niemals wirklich werden. Aber wir haben kein Problem damit, sie so zu akzeptieren, wie sie ist und wir freuen uns über alles, was sie uns geben kann.

Ich wünsche euch von Herzen viel Zeit und viel Geduld - der Hund hat es mit Sicherheit verdient, zu erfahren, dass ein Hundeleben kein "Hundeleben" sein muss.

Daniela

Kommentar von Girl2468 ,

Ja, mir fällt langsam selbst auf, dass meine Frage ziemlich dämlich war. Ich erwarte aber natürlich auch nicht von ihr, dass sie ein ganz "normaler" Familienhund wird, mir ist bewusst, dass dies wahrscheinlich niemals passieren wird. Ich hatte trotzdem gehofft, irgendwie ihr Vertrauen zu gewinnen, doch wie es mir schon alle hier sagen muss ich ihr wohl sehr viel Zeit geben und das habe ich jetzt auch verstanden und werde es tun :)

Danke für Deine Ratschläge! Liebe Grüße.

Kommentar von dsupper ,

Nein, deine Frage war überhaupt nicht dämlich! Gut, dass du gefragt hast, denn das hilft dir jetzt, nicht zu viel zu früh von deinem Hund zu erwarten und ihr viel viel Zeit zu gönnen.

Wenn man diese Erfahrung mit einem solchen Angsthund noch nicht selbst gemacht hat, dann weiß man nicht, was da so auf einen zukommt und man erwartet oft unbewusst mehr, als der Hund leisten kann.

Aber mit viel Liebe, Zeit und Geduld wirst du in den nächsten Monaten erleben, wie sich aus einer Angstmaus ein selbstbewussterer Hund entwickelt, der seine Ängste immer mehr abbaut. Auch diese Entwicklung zu erleben und zu wissen, dass man seinen Teil dazu beigetragen hat - ist ein tolles Erlebnis und ein schönes und gutes Gefühl.

Ich wünsche euch von Herzen gutes Gelingen

Antwort
von LuckyTree, 18

Lass ihr einfach ein wenig Zeit, sich an alles zu gewöhnen.

Ich meine 3 Tage .... Man kann nicht erwarten, dass nach 3 Tagen sich ein Heile-Welt-Gefühl beim Hund einstellt und sie von jetzt auf gleich versteht, dass es ihr jetzt gut geht und sie in Sicherheit ist, wo ihr keiner was Böses will. Da werdet ihr schon ein wenig Geduld haben müssen.

Ich würde sagen, lasst ihr Zeit, bedrängt sie nicht. Lasst sie besonders im Körbchen alleine - das ist ihr Rückzugsort und da soll sie sich sicher fühlen können, ohne dass ihr jedes Mal einer auf den Keks geht (sie scheint es ja eh nicht sonderlich prickelnd zu finden). Setzt euch mal ne Stunde auf den Boden in der Nähe zu ihrem Körbchen, lest ein Buch, macht Kreuzworträtsel o.ä. - irgendwas, das Ruhe ausstrahlt und nicht hektisch ist, ohne sie zu beachten, damit sie merkt "es passiert mir nichts". Vielleicht kommt sie von selber und kuckt, was ihr da so komische Sachen macht.

Vor allem aber: sucht euch bitte eine gute Hundeschule oder einen guten Trainer, der mit ängstlichen Hunden aus dem Tierheim umgehen kann, damit ihr jemanden an der Seite habt, der euch mit eurer Maus unterstützt und vielleicht hilfreiche Tips für euch hat.

Viel Glück und Geduld  :)

Kommentar von Girl2468 ,

Nach einer Hundeschule sind wir schon auf der Suche und werden so bald wie möglich dort mit ihr hingehen :)

Und nein, vielleicht habe ich das ein wenig blöd formuliert, denn den Antworten nach zu urteilen, hat es hier jeder so verstanden, dass ich meine Hündin gerne in 3 Tagen schon an mich gewohnt haben und ihr Vertrauen geweckt haben wollte. So ist es aber keinesfalls, ich verstehe, dass dies bei ihr nicht so einfach geht und ich ihr vor allem Zeit geben muss. Ich wollte lediglich ein paar Tipps hören, mit denen ich in den nächsten Wochen, wahrscheinlich aber eher Monaten mehr an sie rankomme :)

Danke dennoch für Deine Antwort, sie hat mich wirklich weiter gebracht :)

Antwort
von Lapushish, 30

Wie du sie an dich gewöhnst? Ganz ganz viel Geduld. Toll, dass ihr euch für so einen schwierigen Hund entschieden habt und nicht für einen 'perfekten'. Dennoch: Nicht böse gemeint, aber so einen Hund hätten die Tierheim Mitarbeiter in erfahrene Hände geben sollen. Ihr bemüht euch zwar total und das ist super, aber ihr habt letztendlich keine Ahnung, was ihr tut ... :/

Wenn sie so verfressen ist, füttere sie nur noch aus der Hand. Das bindet sie an dich. Sei dabei geduldig und mach keine schnellen Bewegungen.
Sieh ihr nicht direkt in die Augen, streichle nicht von oben ihren Kopf. Lass sie immer vor dem streicheln an deiner Hand riechen und nähere dich ihr nur sehr langsam und OHNE direkten Blickkontakt. So ein Hund braucht lange lange Zeit, bis er zutraulich wird und ihr solltet keinesfalls versuchen, es zu erzwingen. Wenn sie in ihrem Korb ist lasst sie bitte in Ruhe. Ihr meint es gut, aber sie braucht doch in IHREM Korb einen Rückzugsort, Ruhe. Sie soll sich dort wohl fühlen und wenn sie das beim streicheln nicht tut, lasst es, solang sie im Korb ist. Sprecht immer mit ihr in einem lieben Ton, setzt euch einfach mal in ihre Nähe ohne sie zu beachten. Ignoriert sie dann völlig - außer natürlich sie kommt zu euch. - das zeigt ihr, dass ihr gar nichts von ihr wollt. Ihr wollt ihr nicht wehtun, ihr wollt sie nicht nerven. Ihr seid einfach da und sie gewöhnt sich daran und merkt, dass ihr gar nicht böse seid.

Ich arbeite als Tierpflegerin und wir bekommen ständig 'Spanienhunde' oder 'Rumänienhunde'....

Kommentar von Girl2468 ,

Okay, danke für die lieben Ratschläge :)

Dass ich sie im Korb in Ruhe lassen sollte habe ich jetzt verstanden und werde es auch tun. Ich muss zugeben, dass wir mit Hunden eher unerfahren sind, auch wenn wir schon viele Haustiere hatten, doch ihre von sich aus ruhige Art passt einfach sehr gut zu uns. Ich werde ihr einfach noch viel Zeit geben und Deine Tipps befolgen.

Danke jedenfalls und liebe Grüße :)

Kommentar von Lapushish ,

Ich finde es ganz und gar nicht SCHLIMM in dem Fall. Ihr wollt es ja lernen und wusstet im Prinzip nicht, was genau auf euch zukommt - das lag in der Verantwortung der Tierpfleger. Wie auch immer: toll, dass euch wichtig ist, dass es dem Hund gut geht und ihr die Ratschläge annimmt. Das A und O ist in dem Falle einfach Geduld.

Liebe Grüße zurück :) du kannst mir auch gern privat schreiben bei Rückfragen.

Antwort
von JudithM, 13

Das geht leider nciht von heute auf morgen. Lasst ihr Zeit und versucht euch ihr nicht aufzudrängen auch wenn ihr sie am liebsten so oft wie möglich streicheln wollt. Sie wird früher oder später das Vertrauen zu euch aufbauen und dann von alleine auf euch zukommen.

Auch die Fütterung kann helfen den Hund an dich zu binden, indem du z.B. das Futter nur noch aus der Hand gibst oder du ihr den Napf dabei hinhälst. Dass das Gassigehen bisher gut klappt ist schonmal ein gutes Zeichen, da jede positive Aktivität die Bindung stärkt. Vielleicht schaffst du es ja sie mit kleinen Spielen und Übungen zu animieren, z.B. durch Suchspiele bei denen du Leckerlis in der Wohnung versteckst (dabei kann sie dann in Ruhe suchen ohne direkt auf dich zugehen zu müssen). Je mehr positive Erfahrungen sie mit euch hat, desto mehr Vertrauen wird sie aufbauen, wichtig ist einfach sie jetzt nicht zu viel Stress auszusetzen weil vielleicht z.B. Freunde und Bekannte sie auch gerne kennenlernen möchten. Die neue Umgebung und die neuen Menschen bedeuten gerade schon sehr viel Stress für sie. Aber es hört sich an als seid ihr da schon auf einem guten Weg :)

Kommentar von Girl2468 ,

Vielen Dank, für die liebe Antwort, ich werde deine Tipps auf jeden Fall befolgen und hoffen, dass sie sich früher oder später an ihr neues Zuhause gewöhnen und es akzeptieren wird :)

Antwort
von Hamburger02, 7

Vom Prinzip her geht es darum, dass nicht ihr auf den Hund zugeht sondern dass der Hund auf euch zugeht und dabei merkt, dass das ja angenehm und nicht schrecklich ist.

So als Übung:
Setze dich in die Nähe von ihrem Körbchen (oder woanders) auf den Boden, ohne sie anzugucken. Du hast zusätzlich zwischen deinen ausgestreckten Beinen etwas leckeres, was sie riechen kann und mag (kleine Rindfleischstückchen z.B.) . Da wird sie noch nicht rangehen, weil sie dazu an den Beinen vorbei müsste. Wenn sie aber durch den Geruch angelockt wird, halte ihr ein Leckerli (z.B. kleines Stückchen Fleisch) hin, sobald sie unsicher wird und nicht näher kommen mag. Um sie zu locken und anzufüttern, kannst du es auch zu ihr werfen. Die Entfernung, bei der du ihr was gibst, wird dann immer kleiner. Aber immer den Blickkontakt meiden oder nur kurz gucken. Das übst du immer wieder, bis sie sich traut, auch zwischen deine Beine zu kommen. Dann ist ein Riesenschritt geschafft.
Danach kannst du anfangen, sie beim Geben des Leckerlis vorsichtig anzufassen. Erst leicht an der Seite und wenn das klappt, an der Brust. Aber nie von oben kommen. Sie muss halt erstmal lernen, dass sie euch vertrauen kann und dass das Zusammensein mit euch Spass macht. Schon die alten Römer wussten, wie man das Volk gewinnt: Brot und Spiele.

Antwort
von Buddhishi, 30

Hallo Girl2468,

ich freue mich, dass Bambi nach einem vermutlich harten Dasein ein schönes Zuhause bei Euch gefunden hat. Versuche doch bitte mal, Dich in sie hineinzuversetzen (danke auch für die Altersangabe):

5 Jahre hartes Dasein, vermutlich keine Menschenhand auf dem Fell gespürt, wenig zu fressen und vielleicht noch Artgenossen, die ihr das Futter geklaut haben.

3 Tage Heimat, plötzlich will einen jemand anfassen, endlich genug zu fressen, aber wer weiß, wie es weitergeht? Alles erstmal gaaanz vorsichtig und den Magen vollschlagen.

Noch Fragen? Sie braucht einfach nur Zeit. Ich hatte auch mal so ein armes Seelchen. Geduld, Behutsamkeit, Zuverlässigkeit und Einfühlungsvermögen sowie natürlich einen vollen Napf - mehr braucht Bambi im Moment nicht.

Bitte streichelt sie nicht mehr unbedingt, wenn sie in ihrem Körbchen ist - das ist ihre einzige Rückzugsmöglichkeit, also ein winziges Stück Sicherheit. Sie kann sich nicht gegen Euer Streicheln dort wehren: da käme nur Knurren und Beißen in Frage, aber das ist (zum Glück) nicht ihre Art.

Wenn sie einmal den Rhythmus (und sie braucht einen möglichst gleich strukturierten Tagesablauf, das gibt ihr auch Sicherheit) in ihrem neuen 'Rudel' drauf hat und sie etwas mehr Zeit bekommt, wird sie schon von allein zu Euch kommen.

Zur Erleichterung könntet Ihr mit den Rescue Tropfen von Dr. Bach Blüten arbeiten, die gibt es in der Apotheke. Einfach 4 Tr. auf Leckerli verteilen und sie ihr z. B. nach einem gelungenen 'Sitz' etc. geben. Das nimmt ihr etwas den Stress und sie bekommt auch gleich durch das Erfolgserlebnis endlich mal Anerkennung in ihrem Leben.

Alles Gute für Euch und Bambi :-)

Kommentar von Girl2468 ,

Danke für die liebe Antwort... Und ja, ich kann mir natürlich vorstellen, wie schwer es für sie war und wie schon gesagt, ich erwarte niemals, dass sie sich innerhalb von 3 Tagen total wohl bei uns fühlt und uns akzeptiert. Ich werde euren Rat befolgen und sie vor allem im Korb in Ruhe lassen :)

Danke auch für den tipp mit den Rescue Tropfen, vielleicht probieren wir das ja mal :)

Liebe Grüße und auch Dir alles Gute!

Kommentar von Buddhishi ,

Danke für Deinen netten Kommentar. Solltest Du nochmal Fragen haben, kannst Du mir gerne wieder schreiben. LG

Kommentar von Buddhishi ,

Mir ist gerade noch etwas eingefallen, als ich Deine anderen Kommentare, insbesondere den mit der Hundeschule, gelesen habe.

'Tellington Touches' - TT - von Linda Tellington. Sie hat ein Büchlein darüber geschrieben, wie man durch leichte Berührungen und Übungen ängstlichen Hunden mehr Selbstvertrauen geben kann. Da stehen auch gute Übungen drin, die so manche Hundeschule nicht kennt. (Ist nicht teuer und ganz leicht durchzuführen. Absolut empfehlenswerte Anschaffung, war meine 'Bibel' bei meinem ängstlichen Seelchen, hatte ich nur schon fast wieder vergessen, da meine nächste Hündin eine selbstsichere Wolfsspitzdame war.)

Falls auf den Gassirunden vorhanden, kann man durch kleine spielerische Übungen ebenfalls das Selbstvertrauen der Hunde und die Beziehung zum Hundehalter stärken: z. B. auf rumliegende Baumstämme klettern lassen oder diese Wackelplatten, die man oft in der Nähe von Kinderspielplätzen findet, stärken enorm nicht nur die feine Muskulatur von Hund und Mensch, sondern geben einem Hund ein tolles Selbstbewußtsein, im Sinne von Standfestigkeit. Und danach immer ein Leckerli zur Belohnung, finden alle Hunde toll.

Super, dass Du hier fragst und Dir Tipps holst - Respekt!

Komisch, dass mir das jetzt erst wieder einfällt, aber ist ja noch früh genug ;-)

Viel Spass mit Bambi

Expertenantwort
von inicio, Community-Experte für Hund, 6

es dauert, bis sich ein hund bei einem wohlfühlt , je nach dem was der hund vorher erlebt hat - dauert es auch lange bis der hund vollständiges vertrauen zu euch hat.

da hilft nur ganz viel geduld, liebe und empathie

es ist wichtig den hund nicht zu bedrängen- auch nicht mit freundlichkeit und zärtlicchkeit. der hund braucht ruhe und sollte von sich aus kontakt aufnhemen. setzt euch am besten etwas vom hund entfernt auf den boden redet freundlich und habt evtl ein leckerli ein der hand. lasst sie zu euch kommen. wenn sie da ist mit einem finger vorsichtig zart berühren.

bei so ängstlichen hunden braucht es unbedingt lange,lange geduld..

mein einer hund war am anfang auch extrem ängstlich. es hat 1-2 jahre gedauert, bis sie mutiger wurde.

Antwort
von Selma141, 33

Ganz schwer zu sagen, denke einfach da sein ist das wichtigste am Anfang. Einfach deine Präsenz.

Alles andere wird sich mit der Zeit schon zeigen :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten