Frage von rockglf,

Neuen Automotor in oldtimer einbaun ?

Hey,

wenn ich 18 bin will ich mir nen alten 1969 Ford Mustang (in schwarz^^) kaufen. Aber die Motoren von damals dürften ja ordentlich Sprit schlucken. Also dacht ich mir, warum nicht einfach nen neuren sparsameren Motor einbaun lassen ?! Ich bin ein totaler Auto "noob" also nicht böse sein wenn die Idee volkommender Schwasinn ist. Aber eigentlich müsste das doch gehen oder nicht ? 

Danke für die Antowrten .)

Hilfreichste Antwort von oldmetallman,

Das macht wirklich keinen Sinn. Zerstört die Charakteristik des Fahrzeugs, zerstört den Wert des Fahrzeugs, kostet obendrein so viel, dass es Jahrzehnte dauert, bis du das mal irgendwann durch einen leicht geminderten Verbrauch wieder eingespart hast.

Sinn macht eine Gasanlage. Alles am Fahrzeug bleibt wie es immer war, das Fahrfeeling, der Sound, die Optik unter der Haube, der Wert, etc. Lediglich dein Ersatzrad fliegt raus, dafür kommt dort ein Gastank rein und eine Leitung nach vorne und ein Schalter mit kleiner Tankanzeige im Innenraum. So eine Anlage, bei einem Oldie ohne all diese moderne Firlefanz-Elektronik ist nicht kompliziert. Einbau und TÜV Abnahme wird 2000€ nicht mal übersteigen und vorallem ist die Anlage bei Bedarf ganz schnell wieder entfernt und all ihre Spuren beseitigt. Die Orginalität bleibt also weitestgehend erhalten.

Ford und Gasumbau sind manchmal nicht sofort möglich.Ventile, Ventilsitze und Ventilschaftdichtungen müssen eventuell getauscht werden (also Zylinderkopfrevision), aber das kostet auch kein Vermögen. Ist Welten günstiger als alleine die TÜV Einzelabnahme für einen modernen Antriebsstrang und verbastelte Aufnahmepunkte an der Karosserie eines Oldie.

Durch den niedrigeren Preis für Gas, lohnt sich so ein System. Je nachdem wie teuer der Einbau dann komplett war, hat man die Kosten nach etwa 25-30Tausend Km auf Gas wieder drin, wenn der Wagen etwa 16L verbraucht. Einen Komplettumbau auf moderne Technik hättest du erst wieder eingespart, wenn du damit über 200.000km gefahren wärst.
 

Kommentar von rockglf,

Danke für die Antwort :)

Aber ich würde das Auto ja nicht wirklich benutzen lange Strecken zu fahren, also würde es ja eqig dauern bis ich die ~25-30 tausend Km bekomme. Also wäre es doch eigentlich besser ihn einfach so zu lassen wie er ist, oder nicht ?

 

Kommentar von oldmetallman,

Wenn du ihn eh nicht 2-3 mal im Jahr durch ganz Europa fährst, dann ist es natürlich das Beste ihn erstmal zu lassen wie er ist, Gasanlage nachrüsten kann man ja jeder Zeit, wenn es einem irgendwann mal sinnvoll erscheint.

Wenn du einen kleinen V8 kaufst, dann säuft der auch nicht extrem viel. Der kleinste 1969 war glaube ich der 302cui/4.9L V8 mit 220SAE-PS. Den wird man, wenn er vernünftig eingestellt ist mit 14L cruisen können und wenn man mal will, reicht er auch für einiges mehr als nur cruisen. Ist zwar nicht gerade wenig, aber wenn man  50€ im Monat über hat, dann fährt man mal 200km. Spätestens bei Salz und Schnee steht er eh in der Garage und verbraucht gar nichts, dann hat man Zeit sich Tankgeld anzusparen oder hier und dort mal Kleinigkeiten am Wagen zu verbessern. 

Wenn du hinterm Steuer sitzt und den Schlüssel drehst, dann wird dir der Verbrauch sowas von egal sein, du bekommst mächtig viel für dein Geld und das kann dir kein modernes Spritsparwunderauto geben.

 

Antwort von Pat9112,

Ja, theoretisch hast du recht!

Dann darfst du dazu auch gleich noch ein neues Getriebe usw. einbauen ..

 

Aber hast du dich mal über die Preise informiert?

Ein einigermaßen erhaltener 69er Mustang , dazu ein neuer Motor , der Ein- bzw. Umbau .. das wird dich einiges an Geld kosten wenn du selbst ein "noob" bist und alles von der Werkstatt machen lassen musst.

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