Frage von FooBar1, 177

Neue Volkskrankheit Depression oder tummeln die sich alle hier?

Depression ist ich hier bin immer in den Top Themen und wird als Begründung für jedwedes Fehlverhalten (Kann nicht arbeiten, bin schlecht in der Schule, Beziehung gescheitert) hingestellt.

Ich möchte auf keinen Fall die Leute kritisieren, die beim Arzt waren und der sie entsprechend behandelt. Für mich hat das den Eindruck, als ob es in den letzten Jahren einen unglaublichen Anstieg gab.

Mich würde nur interessieren wie viel davon selbst diagnostiziert wurde und warum man nicht für sein Verhalten selbst Verantwortung übernimmt wie in all der Zeit davor. Da war man halt faul in der Schule (war ich auch) anstatt depressiv. Dann musste man halt um eine Beziehung kämpfen anstatt zu sagen: Ich bin depri, da kann ich auch nichts machen, soll der andere doch kämpfen.

Wie ist eure Meinung dazu?

Nochmal: Es gibt diese Krankheit und es gibt viele Menschen bei denen sie diagnostiziert wurde und die behandelt werden. Ich spreche nicht von denen.

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Antwort
von Turbomann, 49

@ FooBar1

Sicher heute kann man Depressionen schon als Volkskrankheit  bezeichnen. Psychologenpraxen platzen aus allen Nähten und die Wartezeiten werden immer länger. Dieser Berufszweig muss keine Angst haben, dass die Praxen leerbleiben.

Doch sind das alles wirklich Depressionen oder nur pseudo - Bezeichnungen für Menschen, die mit ihrem Leben nicht mehr klarkommen?

Man muss allerdings hier einen großen Schnitt machen. Echte Depressionen sind was anderes und die kann man heute sehr gut behandeln. Aber die hast du ja auch nicht gemeint.

Erschreckend daran ist es doch, dass diese "Patienten" immer jünger werden. Das liegt zum Teil daran, dass Kinder oftmals mit ihren Problemen schon teilweise vom Elternhaus allein gelassen werden.

Ich schreibe bewusst "teilweise". Viele Eltern müssen heute beide arbeiten und bekommen gar nicht mehr mit, was in den Köpfen ihrer Kinder vorgeht. Die Kinder getrauen sich nicht mehr, sich ihren Eltern anzuvertrauen. Die Kinder gehen heute schon viel früher ihren eigenen Weg. Das ist der Preis, den unsere moderne Gesellschaft zahlen muss.

Man redet heute nicht mehr miteinander und viele Eltern bekommen vieles gar nicht mit und wenn es zu spät ist, fallen sie aus allen Wolken. Viele hören nur halbherzig - quasi zwischen Tür und Angel zu - und haben es verlernt zwischen den Zeilen die Dinge die man nicht sagt, herauszuhören.

Das Umfeld, die Schule und noch mehr tragen ihren Teil dazubei. Mobbing ist an der Tagesordnung, egal in welcher Richtung und hier stehen Kinder vielfach alleine da und bekommen keine Ratgeber, die ihnen wie früher die Eltern, hier zur Seite stehen. Die ihnen aufzeigen, wie man mit Situationen umgehen könnte.

Die Kinder werden heute schon viel zu früh mit Problemen konfrontiert, die man früher gar nicht kannte in der Form. Hier trägt das Internet auch seinen Teil dazu bei.

Der Druck wächst auch bei Erwachsenen. Viele Eltern machen zusätzlich Druck, weil ihre Kinder schlechte Schulnoten nachhause bringen, anstatt hier zu schauen, wie man ihnen helfen könnte, hier besser zu werden.

Hinzu kommt, dass man heute in unserer Gesellschaft alles haben will und muss. Kinder werden schon von klein auf so erzogen, viele Eltern machen es ihnen vor. Alles haben wollen und immer den Druck im Rücken: nur der beste kann was werden.

Schadet es Kindern wenn sie mal gegen eine Wand laufen und einige Zeit warten müssen, bis sie sich ihre Wünsche erfüllen können? Ich sage nein, den sie werden später in ihrem Leben mal weniger Probleme haben..

Wenn sich dann Mißerfolge einstellen, wer zeigt den Kindern dann wie man damit umgeht?

Wenn es dann nicht so klappt, dann ist man "depri" drauf, man muss zu einem Psychologen und Psychopharmaka soll es dann richten?

Wenn etwas nicht so klappt, dann kommt der nächste Schritt: sich ritzen als HIlfeschrei oder in die Drogenwelt zusammen mit Alkohol flüchten.

Wer hört den Kindern hier zu, bevor es eskaliert? Ich bin immer noch der Meinung, dass aufmerksamen Eltern die Verhaltenweise ihrer Kinder auffallen müsste.  Sind alle mit sich und ihren Alltagsproblemen beschäftigt, dass keiner mehr hinsieht oder hinhört?

Auch Kinder und Jugendliche wollen gehört, gelobt werden und ernst genommen werden. Wenn ich das zuhause nicht bekomme, dann flüchte ich mich dorthin, wo ich vielleicht eine scheinbare Anerkennung finde und sei es mit Selbstverletzungen, Alkohol oder Drogen.

Mir scheint dieser Weg ist der leichtere und da macht man es sich ein bisschen zu einfach. Kinder werden heute auch teilweise lebensunfähig erzogen, denn man kann nicht alles haben und auf nichts verzichten wollen.

Man sieht es an den vielen Fragen, die hier ankommen. Hat man etwas Halsschmerzen, dann muss man Fremde fragen ob man zuhause bleiben kann (manche fragen auch aus Langeweile), oder wie man die Eltern dazu überreden kann.

Schreibt man in der Schule am nächsten Tag eine Arbeit, dann will man sich auch drücken, anstatt sich vorher auf den Hosenboden zu setzen und lernen, lernen. Nur so lernen Kinder auch für ihre eigenen Noten die Verantwortung zu übernehmen.

Aber auch die Ärzte verschreiben viel zu oft und viel zu schnell Psychopharmaka, anstatt dass man schon Kindern beibringt, wie man mit seine Probleme auch ohne diese Medikamente lösen kann.

Die Pharmaindustrie entwickelt schon Medikamente, bevor wieder ein neuer Name für Depressionen erfunden wird. Sie trägt auch ihren Teil dazubei, dass dieser Geschäftszweig floriert. Hier rede auch ich nicht von Menschen die tatsächlich belegbare Depressionen haben.

Aber es kann nicht sein, dass heute so viele Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren, sogar noch weit unter 20 Jahren, bereits schon mal eine Therapie gemacht haben und mit Psychopharma - Medikamenten überschüttet werden.

Es wäre besser, wenn man schon Kindern beibringt, dass man sich seinen Problemen stellen muss und sie dabei unterstützt mit Rat. Dann bin ich davon überzeugt, dass man ganz ohne solche Medikamente auskommen könnte.

Indem man mal hinter die Kulissen schaut und ihnen Lösungen aufzeigt, anstatt sie zum Arzt zu schicken. Der verschreibt dann Pillen, es werden Therapien gemacht und damit kommt der nächste Teufelskreis, aber die Probleme werden dadurch nicht besser.

Für Eltern ist es heute sicher schwerer als früher, hinzu kommt noch der Massenzwang (Eltern sind da auch nicht anders), der Druck von allen Seiten. Wenn schon Erwachsene damit nicht klarkommen, was kann man dann von Kindern oder Jugendliche erwarten.

Ein sehr trauriger Preis den viele heute bezahlen, wenn man schon in jungen Jahren in seinem Leben keinen Sinn mehr sieht. Keine Perspektiven mehr hat, dabei fängt das Leben für sie erst an.

 

Kommentar von FooBar1 ,

Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar.

Kommentar von violatedsoul ,

Auch Kinder und Jugendliche wollen gehört, gelobt werden und ernst genommen werden. Wenn ich das zuhause nicht bekomme, dann flüchte ich mich dorthin, wo ich vielleicht eine scheinbare Anerkennung finde und sei es mit Selbstverletzungen, Alkohol oder Drogen.

(Herrje, das sieht doch schon wieder anders aus........)

Was sagst du dann Eltern, die ein ständiges Redeangebot unterbreiten, die nachfragen, die interessiert sind, die helfen wollen bei Problemen, die da sind - deren Kinder aber trotz vieler offensichtlich hinterlassener Spuren dichtmachen?

Kommentar von Turbomann ,

@ violatedsoul

Du beantwortest in deinem Kommentar deine Frage auf meinen Kommentar bereits.

Wenn in den Familien mehr geredet würde, dann wüsste man, was gegenseitig in den Köpfen vorgeht und dann würde man - wenn man sehr aufmerksam zuhören würde - evtl. schon vorher merken, dass irgendetwas im Busch sein könnte.

Rchtig auch was du schreibst, man versteckt sich hinter Handy und es findet so gut wie keine Kommunikation mehr statt.

Aber wenn man dann s t ä n d i g Redeangebote unterbreitet, dann kann es auch passieren, dass Kinder dicht machen. Mal ehrlich, würden wir anders reagieren? Nein.

Ich sage nochmal, wenn man heute miteinander mehr reden würde, dann könnte man schon im Vorfeld etwas bemerken, wenn sich die Kinder verändern.

Was meiner Meinung nach noch viel wichtiger wäre. Wenn man sich gegenseitiges Vertrauen schenkt, dann werden sich Kinder weniger anderen Dingen zuwenden, weil sie wissen: egal was ich habe, ich kann jederzeit mit meinen Eltern reden.

Habe aber auch geschrieben, dass es heute wesentlich schwieriger geworden ist, für Eltern genauso wie für die Kinder und Jugendlichen. Genau das beschreibst du ja auch: die Menschen sind kälter geworden, jeder denkt nur noch an sich und das zieht sich durch viele Familien durch wie ein roter Faden.

Aber es gibt noch Familien, in denen es anders abläuft und man darf auch hier nicht alle über einen Kamm scheren.

Expertenantwort
von Schuhu, Community-Experte für Schule, 59

Ich habe auch den Eindruck, dass hier viele "pubertäre Missstimmungen", also die Traurigkeit und Ängste, die das Erwachsenwerden in vielen Fällen begleiten, als Depression identifiziert werden. Aber, im Grunde ist es nur eine Frage der Bezeichnung. Denn das Leiden ist auch bei einer Missstimmung, die nicht unter die Definition "Depression" fällt, groß.

Kommentar von FooBar1 ,

Ja da hast du recht. Nur mit dem Unterschied, dass man früher von den Eltern was zu hören bekommen hat und sich mehr angestrengt hat. Es war nicht so fatal das man sagt ist jetzt depri, kann ich eh nix dran machen

Antwort
von violatedsoul, 54

Die Menschen sind falscher, gefühlskälter und egozentrischer geworden. Es zählt nur der Starke, der, der Leistung bringt, der, der sich mit allen Mitteln durchsetzt. Menschen sind Wegwerfware.

Und darunter gehen immer mehr Menschen kaputt.

Sich aus Faulheit oder Bequemlichkeit selbst als depressiv einstufen macht aus meiner Sicht keiner. Es gibt sehr oft Gründe für diese Gefühle. Und würde man sich real mehr miteinander unterhalten, würde man auch mehr voneinander wissen. Aber wer will das? 99% verstecken sich hinter Handys und bekommen keine echten Emotionen mehr mit.

Kommentar von FooBar1 ,

Auf jedenfall richtig. Gerade Facebook und co sorgt meiner Meinung nach für einen falschen Konkurenzkampf untereinander und weniger direkte kommunikation. Worüber auch? Das worüber man sich unterhalten würde, wurde ja schon auf FB verbreitet. Also schreibt man direkt mal auf FB, dass man gerade mit dem und dem zusammensitzt. Dann können sich alle über die Likes dafür freuen.

Ich denke auch nicht, dass sich jemand aus Faulheit als depri einstuft, sondern dass er das Gefühl nicht mehr hat, da selbst oder mit Freunden zusammen rauszukommen. Was wohl auch eine Menge mit dem oberen Teil zu tun hat.

Kommentar von violatedsoul ,

Freunde? Wie viele davon tragen diesen Namen zu Recht? Wieviele dieser sogenannten Freunde ist nur vorhanden, wenn man für SIE dasein soll?

Wer hört denn wirklich noch genau zu? Kaum einer. Fange als depressiver Mensch mal an, darüber reden zu wollen. Da kommen Antworten wie "reiß dich zusammen" oder "morgen wird wieder alles anders sein".

Es interessiert keinen wirklich. Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Sonne schwarz aussehen kann.

Antwort
von WeiserMann, 14

Diese Krankheit hat einfach einen Hype bekommen, und sehr bekannt geworden. Genau so wie das Burn-Out Syndrom. 

Natürlich sind beide Krankheiten real und eine ernst zu nehmende Krankheit, aber sie werden immer mehr für alles mögliche als Ausrede benutzt. 

Ich würde sagen 90% der jenigen die hier fast täglich rumheulen haben diese Krankheiten nicht wirklich. 

Und wegen diesen Leuten werden die restlichen 10%, die wirklich diese Krankheiten haben nicht mehr ernst genommen. 

Antwort
von Bharidi, 35

Für mich ist Depression nur der Überbegriff für eine ganze Reihe von Symptomen, deren Ursache nicht bekannt ist. Deshalb ist es auch leicht, mit diesem Begriff um sich zu schmeißen. Ob Arzt oder Privatperson.

Damit würde ich depressiv verstimmte Menschen allerdings nicht konfrontieren, weil es nur Begrifflichkeitsfehler sind. Stattdessen muss man zuhören, beobachten und herausfinden, wo das eigentliche Problem liegt und das kann wirklich alles sein.

Licht-, Vitamin- und Bewegungsmangel, Verspannungen, Infektionen, soziale Isolation, Stress, Liebeskummer, negative Lebenseinstellung, usw.

Kommentar von Indivia ,

Na also das ist bei Ärzten , zumindes den fachärzten .,welche ich erlebt habe zum Glück nicht so, da wurde ganz genau differenziert, ich meine es gibt nicht umsionst so viele F-Diagnosen ( psychische krankheiten) bei Ärzten wird normalerweise sogarzwichen leichten, mittleren und schweren Depressionen entschieden. Alleridngs gibt es genug hausärzte die meinen sie können sowas auch diagnostiezieren.

Antwort
von Lidelinchen, 34

Hallo. Ich habe wahrscheinlich selber Depressionen und nehme sie nicht als Ausrede. Meinen Schmerz zeige ich nicht in der Öffentlichkeit. Ich beginne jeden Tag wieder mit einem Lächeln, doch das schaffe ich nur noch, weil ich die Nacht durchweine. Ich war noch nicht beim Arzt, weil ich mich nicht traue und keine Hoffnung habe, dass der Arzt helfen kann. Das heißt also, dass man auch richtige Depressionen haben kann, wenn man (noch) nicht zum Arzt geht. Manche Menschen haben Depressionen, aber wissen selber noch nichts davon. Ich z.B. wusste bis vor kurzem selber nicht was das überhaupt ist, bis mir jemand dem ich meine Gefühle beschrieben habe gesagt hat das wären typische Anzeichen für Depressionen. Dann habe ich mich genauer informiert und es passt einfach so viel zu meiner jetzigen Situation.

Ich glaube, die Leute die wirkich Depressionen haben nehmen die Krankheit nicht als Ausrede. Wenn ich wieder etw. falsch mache sage ich auch nicht "Ich kann das nicht besser, ich bin depri". Nein mir gehts dann selber innerlich nur schlechter, aber ich mache weiter, denn keinen interessieren meine richtigen Gefühle. Wenn sich aber jmd. traut zu sagen, dass er Depressionen hat, würde ich ihr/ihm nicht sofort nicht glauben, sondern erst mal Fragen ob er/sie reden will, da findet man dann auch schnell selber heraus, wie es der Person wirklich geht.

Es gibt natürlich auch immer mehr Menschen, die sagen Depressionen zu haben, auch wenns nicht stimmt. Die verstehen einfach selber noch nicht was die Krankheit wirklich anrichten kann. Dann wäre es vllt. mal gut wenn man sie aufklärt, was Depressionen wirklich sind.

Ich hoffe ich konnte dir mit meiner Antwort helfen

LG Lidi

Kommentar von violatedsoul ,

Dann darf ich dir sagen, dass du zum Arzt gehen solltest und dass du Hilfe angeboten bekommst, wenn du dich anvertraust. Im Jugendbereich sieht es zeitlich gesehen manchmal noch besser aus, als bei Erwachsenen,

Kommentar von Lidelinchen ,

Ja mir schreiben viele, dass ich zum Arzt soll.. Aber ich bin selber auch der Meinung, dass sie mich nur mit Tabletten vollstopfen..Ich schaffe es selber vorzutäuschen glücklich zu sein.. Etwas anderes machen die Medikamte auch nicht. Sie sorgen dafür, dass du dich glücklich fühlst, dabei sind die Probleme, die dich runtermachen immer noch da.. Das bringts doch nicht

Kommentar von violatedsoul ,

Falsch. Verschriebene Medikamente helfen, überhaupt den Fuß aus dem Bett zu bekommen und den Tag zu überstehen. Die Auslöser und Ursachen werden in der Therapie besprochen und nach Lösungen und Wegen gesucht. Im Zuge dessen wird dann auch die Dosis angepasst, wenn festgestellt wird, dass Lösungen und Wege Erfolg zeigen.

Kommentar von Indivia ,

Hallo Lidi,

ich hatte vor ca 18 Monaten  schwer mit Depressionen , zwangsgedanken und einer Angststörung zu tun. Und ich kann dir nur einen rat geben , bitte geh zum Arzt, denn oft wird es immer shclimmer und umso schwerer kommst du aus dem Loch. Ich habe damals auch gedacht mir könnte keiner helfen,dann kam ich eine Psychiatrie 2 Monate stationär und 2 Monate teilstationär und ich muss sagen, die Klinik hat mir sehr gut geholfen. Und vor der Psychiatrie muss man auch keine Angst haben.

Oft enstehen Depressionen auch durch dieKindheit etc. Aber bitte bitte gehe zum Arzt.

Antwort
von Jeally, 43

Es gibt immer mehr diagnostizierte Depressionen. Und natürlich gibt es dann auch den ein oder anderen, die ihre Symptome mal gegooglet haben und dann auf das Wort Depression gestoßen sind, ohne überhaupt zu wissen wie diese Krankheit ist oder wie extrem stark die Symptome ausgeprägt sind. Von Depressionen wird auch immer mehr gesprochen und dann denken vielleicht einige auch, dass man schon Depressionen hat, wenn man mal ein paar Tage schlecht drauf ist. Man geht schnell vom falschen aus, wenn man nicht weiß was Depressionen überhaupt sind. Meiner Meinung nach fehlt die Aufklärung dabei, auch wenn es schwer für Außenstehende ist die Krankheit zu verstehen. Grade in der Pubertät gibt es heutzutage immer mehr Fälle von diagnostizierten Depressionen. Welches die Gründe dafür sein können steht schon unter diversen ähnlichen Fragen. Zusammenfassend will ich sagen, das ich glaube, dass die meisten Depressionen hier auch diagnostiziert sind und nicht als Ausrede benutz werden.

Antwort
von Indivia, 27

Ich denke es liegt einerseit daran, das es die Diagnose Depression vor 50 Jahren kaum gab m dann daran dass man mnittlerweile zum Glück offener damit umgeht. Ich selber habestark darunter geliztten und war deswegen unter anderem auch in der Psychiatrie.

Aber genau der Satz, ich bin selbst füür mich verantwortlich ist wichtig. Viele verlassen sich einfach auf die Medikamente. Das medikament ist die eine Krücke, die Therapie die andere ,aber laufen muss ich selber. Heißt eine Therapie kann nur helfen,wenn ich mich drauf einlasse, medis nur,wenn ich sie regelmäßig einnehme usw. Es unterstützt sozusagen. Für mich ist es selbstverständlich das ich täglich meine Medis nehme, zur Psychiaterin und zur Psychologin gehe.

Aber hier denken leider oft auch Leute das Medis sofort helfen, die können die Symptome aber auch erstmal verschlimmern.

Leider kenne ich auch menschen wie meine Mutter die dann nachdem ich in der Klinik lag bei sich selber eine Depression diagnostizieren ( und deswegen hat sie nachts Atemproblem) und dann irgendwelche Mittelchen vom Hausarzt schlucken. Als damit zu einem Facharzt zu gehen. Da weckt es dann den verdacht man möchte sich in den mittelpunkt stellen.

Und leider meinen viele auch , bei 3 Tagen schlechte Laune ,das sie eine Depression haben, dabei gibt es klare Indiakoten für eine Depression, des weitern unterscheidet mana uch noch zwischen verschiedenen Formen der Depression.

Ich denke das evtl auch unser Lifestyle leben dazu beiträgt, denn ich bekomme starke Depressionen zb anscheinend unter Einfluß vonr Hormonen ( Schwangerschaft, Pille) etc, aber das wollen viele Frauenärzte nicht whar haben.

Kommentar von violatedsoul ,

Deshalb hab ich die Pille auch wieder abgesetzt. Meine FÄ war nicht begeistert, aber ich wusste besser, wie es mir unter der Pille ging. Sie hat meine Depressionen verstärkt, was es mir auch nicht wert war, sie wegen meines eigentlichen Problems zu nehmen.

Kommentar von Indivia ,

Anscheinend verdienen die Fa beim verschreiben der Pille mti

Kommentar von violatedsoul ,

Keine Ahnung. Ich weiß nur, dass die Argumente meiner FÄ gegen meine standen. Sicher leide ich unter massiven Eisenmangel, was sie mit der Pille regulieren wollte. Aber ich hatte spürbare Nebenwirkungen und die haben mein Leben nicht verbessert. Von daher hab ich für mich entschieden.

Kommentar von FooBar1 ,

Hast du dir mal ne 2. Meinung eingeholt. Ich finde es immer befremdlich wenn man nur aus eigener überzeugung einem Fachmann misstraut. Sicher kommt es vor, dass er nicht immer richtig liegt. Aber ich schreib meinem Metzger ja auch nicht vor wie er seine Arbeit zu machen hat.

Kommentar von Indivia ,

Ich hatte die Probleme in der SS und während der Pilleneinnahme beids verändert den Hormonhaushalt. unter der Pille war mirdazu noch ständig shclecht, ich hab innerhalb von einer Woche 5 kg abgenommen , bin mittags um 16 h eingeschlafen, alles komischerweise direkt kurz nachdem ich mit der Pille begonnen hatte. Als ich die Fa darauf ansprach hieß es nur, ja dann probieren sie es einfach länger aus. Und zumindest ich hatte was die Psyche angeht mit mehreren Fachärzten zu tun und ich glaube nciht,dass die sich das aus der nase ziehen. Und für die Regelierung von Eisenmangel gibt es normale Eisentabletten, da bruacht man keine Hormonbomben für.

Und nein du schreibst einem Metzger nicht vor,wie er seine Arbeit zu machen hat, aber wenn er dir n Stück Fleisch aufschwtzen will ( oder in unserem Fall die Pille), nimmst du es dann? Mal abgesehn davon das die Pille ein Medikament ist und wesentlich mehr Nebenwirkungen hat. Und Depressionen sind ja sogar als NW in den Pillenpackungen angegeben.

Antwort
von Zyrober, 54

"oder tummeln sich alle hier"... Naja, das hier ist eine Ratgeberseite, die natürlich Menschen anzieht, die Rat suchen. Und da sich gerade Menschen mit Depression alleingelassen fühlen, ist das Internet doch eine gute Möglichkeit ohne viel "Anfangsaufwand" mit anderen in Kontakt zu kommen, die entweder dasselbe Problem oder eine Lösung dafür haben.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Der Fragesteller wollte aber wissen, wie viele sie wirklich haben, oder es nur annehmen?

Kommentar von FooBar1 ,

Mir geht es um Meinungen. Warum wird es mehr? Naklar ist das ne Ratgeber seite. Aber man könnte ja auch nach hundert anderen Themen Rat suchen. Trotzdem ist das Top 2 gerade (nach steuern, was auch verständlich ist)

Wenn jemand aber wirklich vermutet, dass ihm was fehlt, dann geht er doch zum Arzt. 

Wenn ich mir nen Bein breche frage ich doch auch nicht vorher hier nach was das sein könnte. Und ob ich wirklich zur Arbeit muss wenn ich nen gebrochenes bein hab. Dann will ich hilfe und das schnell

Kommentar von violatedsoul ,

Siehst du, das ist der springende Punkt: Ein gebrochenes Bein sieht jeder, eine gebrochene Seele nicht.

Und was die schnelle Hilfe angeht: Wartezeiten bis zu 2 Jahren sind die Regel. In dieser Zeit springen viele aus dem Fenster!

Kommentar von Zyrober ,

Wenn man sich den Arm bricht, geht man zum Arzt. Bei einem grippalen Infekt gehen auch schon nicht alle zum Arzt. Aber bei Depression ist sicher nicht der erste Gedanke, zum Arzt zu gehen. Das fängt schon mal damit an, dass selbst ein Laie merkt, dass er nen gebrochenen Arm hat, wenn der Knochen aus der Haut sticht. Aber man kriegt nicht von einen Tag auf den anderen eine Depression und weiß dabei auch noch sofort: "Ah ja, das ist jetzt also eine Depression. Dann mach ich gleich mal einen Termin beim Arzt." Der Weg da hin ist oft lang und schwer. Und da holt man sich am einfachsten Hilfe auf Ratgeberseiten im Internet.

Antwort
von Wonnepoppen, 43

Das wird schwierig werden, wie viel sich selbst diagnostiziert haben?

möchtest du die Zahl wissen oder in Prozenten?

Ich glaube nicht, daß es viele zu geben würden?

Fakt ist doch, wie du richtig siehst:

Es gibt die Krankheit u. lt. Ärzten nimmt sie auch immer mehr zu!

Kommentar von FooBar1 ,

Natürlich wollte ich keine konkrete Zahl haben. Ging ja um meinungen. Aber warum nimmt es immer mehr zu? Hat sich die Welt verändert oder ist es einfach bequemer?

Kommentar von Wonnepoppen ,

Ich denke beides?

Antwort
von ThaBesserwisser, 3

Es kommt mir vor ,als würdest du selber sehr depressiv sein .

Antwort
von IchabodHanovr, 40

Hallo, ehrlich gesagt verstehe ich deine Frage nicht und deshalb verstehe ich mal, dass du fragen wolltest, ob Depression eine Volkskrankehit ist. Da lautet die Antwort unumwunden: ja, natürlich und die Zahlen diagnostizerter Depressionen steigt Jahr um Jahr. Es kommt mir auch irgendwie so vor, als hättest du nicht den blassesten Schimmer, wovon du sprichst...ist dir überhaupt klar, dass eine Depression eine Fehlfunktion des Gehirns ist, dass man also nicht mal so eben "kämpfen" kann. Außerdem finde ich es sehr kurios, dass du schon im allerersten Satz deiner Fragestellung Ursache und Wirkung auf den Kopf stellst? Wer hat denn bitte je behauptet, dass Depression eine Entschuldigung sei für "Kann nicht arbeiten, bin schlecht in der Schule, Beziehung gescheitert" ? Was du da aufgezählt hast, sind Ursachen für Depressionen und nicht deren Folgen!

Kommentar von FooBar1 ,

Ich hab 2 mal explizit darauf hingewiesen, dass ich nicht die Leute meine, die wirklich krank und in behandlung sind.

Kommentar von IchabodHanovr ,

Wenn's dir 2 mal so wichtig war, deine tendenziöse Frage selbst ad absurdum zu führen, dann frage ich mich, warum du sie überhaupt gestellt hast...aber GF ist, weiß Gott, nicht der richtige Ort, an dem ich mir diese Frage stellen sollte, haha...

Antwort
von Melody789, 44

Ja besonders bei Jugendlichen. Ich schätze einfach durch das Internet steigern sie sich da immer mehr rein und geben sich selbst die Diagnosen.

Als es bei mir anfing so mit 16 habe ich es auf die Pubertät geschoben und das es halt einfach nur eine Phase ist, ich selbst wäre NIE auf sowas wie Depression gekommen und habe das auch nicht den Ärzten geglaubt, ich dachte mir die wollen mir das nur alles einreden und mich mit Medikamneten vollstopfen. Habe das alles sehr lange abgelehnt.

Mir scheint es hier schon "normal" bei Jugendlichen zu sein.

Antwort
von TheDevastator, 19

Ich glaube, diese ganzen "Depressions-Fälle" von Jugendlichen (vor allem in der Schule) sind ganz simple Ausreden, da man das relativ leicht vor den Eltern und Lehrern vorspielen kann.

Kommentar von violatedsoul ,

Wer keine Ahnung hat, sollte nichts dazu sagen.

Kommentar von TheDevastator ,

Naja, ich hab dieses Jahr die Schule abgeschlossen und in der Zeit viele Schüler gekannt die genau das gemacht haben. Und es hat genau deswegen funktioniert. Also denk bitte mit.

Kommentar von violatedsoul ,

Ich denke aus Erfahrung besser mit, als du es je könntest. Du weißt nicht, was wirklich Sache war. Dazu ist deine Einstellung schon zu negativ. Oder warst du bei allen Mitschülern 24 Stunden vor Ort, um es real zu wissen? Denke über den Satz nach, dass viele Menschen nur lachen, um nicht zu weinen.

Kommentar von iamanormaluser ,

Oh Gott, ist die lächerlich :D Frag doch mal eine deiner Töchter, wenn du 14+ sind. Es sei den, die sind die absoluten Engel. 

Antwort
von HAUSWINDROSE, 4

Das Wort De~Press~ion sagt es schon 

Der Mensch is unter Druck UND den macht er sich nicht selbst sondern seine Krafte gehen langsam zur Neige dem Druck aushaltend gegenzusteuern um weiter so zu funktionieren wie es von ihm erwartet wird

Kommentar von FooBar1 ,

Wollen wir auch über Dep ~ Ression reden. fehlt noch ein p.

Kommentar von HAUSWINDROSE ,

Machst du dich jetzt lustig ueber ein sehr ernstes VolksUebel?

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