Neue Stelle, über alten Arbeitgeber sprechen oder nicht?

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6 Antworten

Wenn du im Vorstellungsgespräch sagst, dass du nicht über deinen Grund sprechen willst, wieso du mitten im Jahr eine neue Stelle suchst, kannst du sofort wieder gehen.

Natürlich spricht man nicht schlecht über bisherige Arbeitgeber. Das bezieht der neue AG sofort auch auf sich selbst.

Aber gar nichts sagen, geht auch nicht (s.o.)

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Kommentar von computerfan001
27.12.2015, 14:33

Danke für die Antwort. Sollte man also sagen, dass man leider nicht gut mit dem alten AG klar gekommen ist und man daher bei denen anfangen möchte oder wie? Muss ich eigentlich meinen alten AG erwähnen oder darf ich verheimliche, wer der alte Ausbildungsbetrieb war?

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Einfach nur berufliches erzählen und nichts weiter. Wenn gefragt wird, warum Du da nun weg bist, dann sag, dass man eben leider doch nicht so gut zusammen gepasst hat. "Differenzen" sind negativ behaftet und bieten Raum zum Nachfragen, den sollte man nicht geben.

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Kommentar von elektromeister
28.12.2015, 17:57

Als Antwort könnte man auch: "Irgendwie hat bei uns dann die Chemie nicht so ganz gestimmt" sagen. "Das kommt manchmal vor. Rationell kann man sowas manchmal nicht erklären".

Due hast damit gesagt es hat halt nicht gepasst und Du hast auf keinen Fall Schuldzuweisungen "rausgehauen" dass macht man nicht, das disqualifiziert einen nur selbst.

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Schlechte Sachen darfst du immer verheimlichen! Genauso wie du kein schlechtes Arbeitszeugnis mit schicken musst! Falls du gefragt wirst sagst du es gab leider Differenzen beider seits, die leider nicht überbrückt werden konnten!

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Zunächst einmal gibt es nicht DIE ultimative Antwort-Lösung, wie hier von manchen suggeriert wird.

Deine Situation ist in der Tat eine schwierige. Eine Sache ist aber sicher: Wenn Dir im Vorstellungsgespräch konkrete Fragen gestellt werden bzgl. Deiner früheren Stelle, dann würde ich dringend empfehlen, diese wahrheitsgemäß zu beantworten. Also Angaben wer und wo Dein früherer Arbeitgeber war. 

Eine schwierige Frage ist, ob Du ohne gefragt zu werden, von Deinem früheren Arbeitgeber sprechen solltest. Ich persönlich würde es nicht tun. Nur wenn Du gefragt wirst. Dann aber die Wahrheit. Wenn zum "Trennungsgrund" gefragt wird, würde ich niemals Wörter nutzen wie "hat Lügen verbreitet". Versuche Dich diplomatisch auszudrücken. Also die frühere Sachlage so zu beschreiben , dass dritte Personen nicht diffamiert werden. Vor diesem Hintergrund wäre es wichtig zu erklären, dass Du kein Problem mit "dem Arbeitgeber hattest", sondern nur mit einer Person Deines früheren Arbeitgebers. Vielleicht in der Art, dass die persönliche Beziehung zu Deiner früheren Vorgesetzten aufgrund von Missverständnissen und unglücklichen Umständen nicht immer die beste war. Was du sehr bedauerst. Allerdings hättest Du auch dadurch persönlich viel gelernt, wie man sich am besten und professionellsten im Arbeitsalltag verhält und Dich dadurch auch weiterentwickelt. 

Ich glaube es kommt bei Dritten sehr gut an, wenn man schlechte Erfahrungen nicht mit Bitterkeit kommentiert, sondern diese als Teil der persönlichen Weiterentwicklung sieht und auch transportiert, dass man aus früheren Fehlern viel für die Zukunft gelernt hat. 

Dadurch dass Du es vermeidest Deine frühere Vorgesetzte in ein schlechtes Licht zu rücken, stehst Du auf der besseren Seite, wenn Dein Arbeitgeber tatsächlich Deine frühere Vorgesetzte kontaktieren sollte und diese Gift und Galle über Dich ausbreitet. Denn da weiß Dein neuer Arbeitgeber sofort, dass nicht Du Schuld an dem Zerbrechen der Beziehung zu Deinem früheren Arbeitgeber bist, sondern die offenbar arg frustrierte und verbitterte Frau am anderen Ende der Leitung. Sprich Du hast Dich wie ein Profi verhalten, während sie sich dilettantisch verhalten hat. Insofern brauchst Du davor keine Angst zu haben. 

Insgesamt solltest Du aber versuchen nur ein kurzes Statement zu Deinem früheren Arbeitgeber abzugeben und stattdessen mit eigenen Fragen zu Deinem pot. künfitgen Arbeitgeber, sowie Deiner Tätigkeit Interesse signalisieren und damit auch gleichzeitig das Gespräche "weg von Deinem früheren Arbeitgeber zu lenken". Dieser Teil darf nur einen kleinen Teil des gesamten Vorstellungsgespräches einnehmen, sonst erinnern sich alle nur an Deine Probleme mit Deinem früheren Arbeitgeber, statt sich an Deine Person und Dein Interesse an der Ausbildungsstelle zu erinnern. 

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Danke für die Antworten. Falls die Fragen in welcher Firma ich die
Ausbildung gemacht habe, muss ich denen die Stelle nennen? Nicht, dass die dort heimlich anrufen.

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Kommentar von DerHans
27.12.2015, 15:22

Wie bereits erwähnt, wirst du nicht umhin kommen, den vorherigen Betrieb zu benennen. Wenn du das nicht willst, brauchst du das Vorstellungsgespräch gar nicht wahrzunehmen.

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Du musst gar nichts erzählen, und an Deiner Stelle würde ich das auch nicht tun. Sag einfach es gab Differenzen und mehr möchtest Du nicht sagen.

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