Frage von Nedim1997, 57

Neue Mathe themen (die man nicht im Abi hatte) die man im Studium macht. Wird alles über das Thema erklärt?

Hallo,

Ich habe vor bald zu studieren. Unzwar kann ich mir jetzt aussuchen ob ich BWL oder Bauingenieurwesen machen will.

Nun habe ich angst das ich manche mathe und/oder physik themen noch nie im leben gemacht habe.

Wie ist das denn so in einer Uni? Erkären das die professoren so das das auch jeder verstehen kann? z.b. sagen ich hätte noch nie im leben Vektoren oder so im Abi gemacht.
Wird das mir in der vorlesung alles von grund auf erklärt oder wie läuft das ab?

Antwort
von OlliBjoern, 20

Also zwischen BWL und Bauingenieurwesen ist schon mal ein recht großer Unterschied (auch was Mathe und Physik angeht). Physik braucht man sicher im Ingenieurs-Studiengang, aber nicht in BWL. In BWL dürfte der Mathe-Teil auch leichter sein.

Ich hab Chemie studiert (da ist auch Mathe und Physik mit dabei). Ich fand gerade Physik schon sehr anspruchsvoll. Physikvorlesungen sind eher Vorstellungen des Stoffes als tiefgreifende Erklärungen. Mitschreiben "muss" man nicht (die meisten machen das dennoch), manche Profs geben auch Skripte heraus.

Den Stoff lernt man oft erst in den Übungen oder Praktika so richtig (aber auch die sind in Physik nicht so ganz easy, jedenfalls für meinen Geschmack). Wenn man den Anfang mal überstanden hat, wird es nach dem Vordiplom etwas entspannter.

Als Bauingenieur sollte man sich mit Vektoren auskennen, denke ich mal. Als BWL-Student sieht das da schon entspannter aus. Da wird wohl eher Statistik und Finanzmathematik gemacht.

Antwort
von Rubezahl2000, 22

"Wird das mir in der vorlesung alles von grund auf erklärt"

"Von Grund auf" ja, aber "erklärt" kann man das nicht wirklich nennen, was da in Mathe-Vorlesungen an der Uni abläuft.
Der Professor trägt den Stoff vor, wie ein Vortrag. Die Studenten hetzen sich beim Mitschreiben ab, um einigermaßen mitzukommen. Um den Stoff gleichzeitig zu verstehen, dazu reicht die Zeit in den Vorlesungen meistens nicht. Das muss man dann zu Haus alles nacharbeiten.

Hier gibt's einen kleinen Eindruck von einer Mathe-Vorlesung:
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/mathematik-studenten-hohe-abbrecherquot...

Aber du willst ja nicht Mathe studieren ;-)

Antwort
von Fool09, 14

Erklärt wird das schon, das Tempo ist eben weitaus knackiger als man es von der Schule kennt. Würde ich mir aber keinen Kopf machen, das ist höchstens am Anfang ein kleiner Kulturschock. Anzumerken ist auch noch, dass BWL-Mathe zumindest verglichen mit Ingenieur-Mathe recht anspruchslos ist (liegt ja auch in der Natur der Sache).

Antwort
von januarbisjuli, 19

Für BWL musst du kein Mathegenie sein. Bauingenieurwesen hingegen ist ein sehr anspruchsvoller Studiengang mit wesentlich mehr Semestern komplexer höherer Mathematik, sowie Technischer Mechanik. Beides Fächer, bei denen viele Studenten Probleme haben und durchfallen.
Ich würde sagen, dass du für Bauingenieurwesen zumindest Mathe wirklich mögen und ein Talent dafür haben solltest.

Antwort
von HapsHaps, 23

Also es ist vorgesehen, dass es für jeden verständlich ist. Manche Studenten haben ihr Abitur ja schon viel zu lange hinter sich um sich daran erinnern zu können oder sind durch andere Qualifikationen (Meister, Fachabitur..) zu dem Studiengang gekommen. Manche Profs kriegen das besser hin als andere, Nacharbeiten der Vorlesungen in Mathe ist von Vorteil! Und du musst wissen, wenn du dort was nicht versteht, dann kannst du auch fragen, wie in der Schule. Und du bist nie allein mit deinen Fragen, die anderen sitzen genauso ratlos in der Vorlesung und wirken nur so klug!!

Antwort
von Kreuzzzfeuer, 23

Die machen Vorträge und du musst mitschreiben. Normalerweise werden nicht viele Fragen gestellt und du hast auch wenig Möglichkeiten was während des Unterrichts zu erfahren. Frag nach dem Unterricht nochmal oder andere Studenten. Google hilft auch weiter :)

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