was würdet ihr machen, wenn euch eure neue kollegin - die nicht die erforderliche konzentration und leistungsfähigkeit besitzt - nach wenigen wochen (innerhalb probezeit) erzählt, dass sie im methadon-programm ist? weiss sonst niemand!
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dann würde ich das für mich behalten....wenn der chef mit ihrer arbeit nicht zufrieden ist, kann er sie kündigen, aber nicht aufgrund dessen, daß du gepetzt hast

Rücksicht darauf nehmen.Willst du sie noch bestrafen,nur weil sie ehrlich zu dir war? Zeugt auch von Vertrauen, daß sie es dir gesagt hat.Hilf ihr,bitte.LG.

Am besten den Mund halten und ihr eine Chance geben. Sie scheint dir ja irgenwie zu vertrauen sonst hätte sie dir nichts erzählt
ich finde auch sie hat eine Chance verdient. Vielleicht hat sie auch niemanden mit dem sie reden kann und hofft ein bisschen auf Deine Unterstützung und wenn auch nur mental. Sie hat evtl.gemerkt das ihre Leistungen nicht den Anforderungen entsprechen. Gib ihr noch Zeit.

Nichts würde ich machen. Es ist Aufgabe des Vorgesetzten ihre Leistung zu beurteilen und nicht Deine. Außerdem denk mal dran, dass meist nur Menschen ins Methadonprogramm kommen, die sonst keine Chance mehr haben.

Ich würde mich für ihr Vertrauen bedanken u. sie darin unterstützen, weiterzumachen u. nicht rückfällig zu werden. Diese Menschen haben eine Chance verdient in ein normales Leben zurückzufinden.Und vor jedem, der es schafft, aus diesem Teufelskreis auszubrechen, ziehe ich den Hut ab.
1hoss43 am 30. Juli 2008 22:48 Richtig! Und wenn man diesen Personen dann noch das Leben schwer macht, indem man sie verpetzt und sie deswegen den Arbeitsplatz verlieren, ist der automatische Rückfall doch schon vorprogrammiert!!

Na mich freuen, dass sie so ein großes Vertrauen in mich hat! Natürlich würde ich das für mich behalten, ist doch logo! Super, dass sie einen Weg aus der Sucht gefunden hat und nun auf einem guten weg ist! RESPEKT Ameise
Wieselchen1 am 30. Juli 2008 22:52 Ameise.... jetzt sehe ich gerade, dass wir zwei schon wieder der gleichen Ansicht sind :)
Unfassbar
LG
Wieselchen
Kermit65 am 30. Juli 2008 22:53 Na wie praktisch hähä da brauch ja nur immer eine von uns ihren senf dazu geben!

Methadon-Programm bedeutet doch, dass sie ihre Sucht eingesehen hat und was dagegen unternimmt. Das allein verdient schon Respekt....
Warte ab und unterstütze sie. Eine Ablehnung / ein Verrat könnte sie wieder genau da hin bringen, dass sie wieder mit dem Mist anfängt. Du solltest das Vertrauen deiner Kollegin nicht missbrauchen.
LG
Wieselchen
wenn sie es bekannt geben will, dann wird sie es machen - Betonung liegt auf sie
Fürchterlich stolz sein, dass sie mir so sehr vertraut und ihr helfen, wo ich kann. Sie hats jetzt wirklich, wirklich schwer und braucht jede helfende Hand, die sie kriegen kann. An Petzen würde ich nicht mal denken. Und mal, Hand aufs Herz, wärst du nicht auch stolz, wenn sies schafft und du sagen kannst, du hast was dazu beigetragen?
Das ist das ziemlich persönlichste, was sie Dir erzählen konnte und sie tat es, obwohl ihr mit Sicherheit klar war, daß das eventuell negative Folgen für sie haben kann.Fühl Dich erstmal geehrt, daß sie Dir nach so kurzer Zeit so etwas anvertraut hat.Behalte es für Dich und behalte sie im Auge(natürlich im Positiven)Wenn Du merkst, das sie Hilfe benötigt, dann biete ihr das an, was Du bereit bist, für sie zu tun.Diese Menschen haben ganz oft einen Weg hinter sich, bei dem ihr Vertauen zu sehr mißbraucht wurde.Also, bitte, werde ihrem Vertauen gerecht. Alles Andere(verminderte Konzentration usw.) wird sich finden. LG pacole1 PS.Du mußt ein guter Mensch sein, wenn sich jemand nach so kurzer Zeit Dir anvertraut.

Obgleich sie nicht die erforderliche Fähigkeit hat sollst du nicht sie unterschätzen sondern helfen weiter zu üben, Rat geben und wenn der Chef zufrieden ist sollst du auch dich an die Situation gewöhnen.

schwierige frage. solange du und deine arbeit dadurch nicht in mitleidenschaft gezogen wirst... sonst musst du selber einschätzen, ob es das wert ist. ich selbst habe leider an einigen bekannten die erfahrung machen müssen: einmal junkie immer junkie. trotzdem muss den leuten geholfen werden. schwierig eben, wenn man persönlich betroffen ist.
das mit den geehrt fühlen finde ich übertrieben. es gibt menschen die erzählen jedem ihre probleme. ich würde sie nicht verpetzen, doch finde du solltest drauf achten das euer verhältnis kollegial bleibt und sie nicht deine freundschaft sucht. ich persönlich vertraue menschen nicht die mir nach kürzester zeit krasse privatangelegenheiten erzählen. sie möchte auf jeden fall deine aufmerksamkeit.
Na Toll, solche Antworten können nur in einem Land kommen, wo Alkoholismus eine Krankheit ist und Drogenkriminalität kaum bestraft wird. Erzähl es dem Chef, Deinen Kollegen, einfach allen. Du brauchst die Last nicht allein tragen und wenn der Chef Ihr eine Chance gibt, dann ist das in Ordnung und auch sein Risiko. Aber wenn die Arbeit drunter leidet und Du für sie mit rackern musst ist das nicht ok. Ich spreche aus eigener Erfahrung.
ich kann diese antwort verstehen. deine kollegin muss damit rechnen das es sein könnte, das du das weitererzählst. wer weiß vielleicht möchte sie das sogar unbewußt.

Ich finde es bewundernswert, dass sie es geschafft hat, zumindest den ersten Schritt zu gehen. Halte dich raus und lass den Chef entscheiden, ob er zufrieden ist. Ihre Arbeit kann doch nur besser werden, je länger sie clean ist.
DH!
Genau meine Meinung! http://1hoss43dh.de.to