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4 Antworten

Es ist schwierig auf Deine Frage die richtige Antwort zu finden, da letztlich Du Dir nur selbst helfen kannst. Du musst Dich fragen, in wie weit Dich das belastet, was Du durch machst und wie realistisch es ist, dass Du alleine einen Weg daraus findest. Ich weiß zwar, dass es gerade für Leute, die introvertiert sind und/oder sich gerade in einer depressiven Phase befinden, eine Höchstleistung braucht um sich externe Hilfe zu suchen. Aber genau diese Leistung braucht es, das ist dann quasi der erste Schritt zur Heilung.

Wenn Du diesen Schritt noch nicht gehen willst, dann verstehe ich das gut und kann auch nachvollziehen warum Du hier schreibst. In der Hinsicht fühle ich absolut mit Dir und kann Dir nur alle Kraft dieser Welt wünschen, dass es Dir bald wieder besser geht.

Ein paar Tipps von einem Laien. Versuch vor einem Gespräch noch etwas zu machen, was Dir gut tut. Vielleicht gehst Du gerne ins Kino, liest ein gutes Buch oder triffst Dich noch mit einer Freundin. Egal was, Hauptsache es lenkt Dich davon ab, an das Gespräch zu denken. Ganz wichtig: Egal wie das Gespräch ausgeht, es ist niemals eine Bewertung Deiner Person! Das ist zwar schwierig zu akzeptieren, aber es hilft, wenn Du es weißt.

Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du bald eine Stelle findest!

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Es gibt viele Gründe, warum ein Mensch unvermittelt anfängt zu weinen. Das geht mit Gefühlen einher, es kann Traurigkeit sein, ebenso wie Angst und Überforderung, Hilflosigkeit, aber auch schlichter Stress und natürlich kann man spontan auch vor Freude und Überwältigung weinen.

Du nennst Deine angestiegene Sensibilität als Ursache. Auch dies ist natürlich richtig als Erklärung, jedoch nur ein Teil. Was sind denn Deine Gefühle dabei?

Was ist in dem Berufsförderzentrum passiert, was plötzlich Deine Sensibilität, die ja an und für sich eine gute Eigenschaft ist, so ausgeprägt hat, dass Du zu weinen beginnst?

Ich denke, dass Du nicht verzweifeln solltest, sondern Dir die Frage stellen, was genau das Weinen auslöst. Und wozu es gut ist. Es hat nämlich eine Funktion!

Manchmal hat man geradezu gelernt, dass Weinen eine hilfreiche Strategie ist, um Ruhe oder Auszeit oder Beachtung - und sei es nur von sich selbst- zu bekommen. 

Oder auch sich vor unangenehmen Situationen zu drücken, in denen Du Dich auseinandersetzen musst, stark sein musst, etc. 

Da läuft unbewusst etwas ab:  ich kann nicht, ich will nicht, ich bin verzweifelt und dann schaltet der Körper um auf eine niedrigere Stufe: Statt stark zu sein und durchzuhalten wirst Du ganz schwach. 

Wenn allerdings ein tiefer Schmerz in Dir sitzt, der grundsätzlich bei Bewerbungsgesprächen hochkommt, dann ist das Weinen eine Art Schutzmechanismus für Dich. Und es wäre wichtig, dem auf den Grund zu gehen.

Ganz ehrlich glaube ich eher, dass Du irgendwo in Deinem Selbstwert stark verletzt worden bist und im Moment noch keine Handlungsstrategien hast, wie Du damit gut umgehen kannst.

Solche kannst Du aber erlernen. Mehr Selbstbewusstsein bekommen und Dich gegen Außeneinflüsse besser abzugrenzen.

Ich kann Dir auf Grund der wenigen Information, die ich von Dir habe, leider nur sehr allgemein antworten.

Aber ich kann Dir sagen, ein Psychologe oder Coach wird Dir sicher rasch und kompetent weiterhelfen. Ein persönliches Gespräch bekommst Du kostenlos in psychosozialen Beratungsstellen.

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Es klingt, als wärst Du schnell überfordert von Situationen, deren Ausgang Du nicht kennst.

Vielleicht solltest Du an Deinem Selbstbewusstsein arbeiten.

Verdeutliche Dir vor einem Vorstellungsgespräch, dass nicht nur Du etwas vom potentiellen Arbeitgeber verlangst und erwartest, sondern auch der Arbeitgeber Interesse an Dir, bzw. Deiner Arbeitsleistung hat.

Auf eine Bewerbung hin zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden ist schon ein großer Erfolg, den nicht viele Bewerber erreichen.

Mach' Dich nicht kleiner, als Du bist. Deine Tränen verdeutlichen nur Deine Unsicherheit - und die ist unnötig.

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Das klingt jetzt zunächst sicher etwas komisch aber wenn du das nächste mal wieder diese Situation hast: Nimm diese einmal ganz bewusst wahr!!! Lass es zu und beobachte es. Es wird in dir auch eine Wertung deiner Beobachtung statt finden..lass auch diese zu und beobachte!

Du willst weinen?-Weine!..Bleib aber voll dabei während es geschieht..sehe, fühle und nimm es an!

Bei diesem Prozess kannst du dir über sehr vieles bewusst werden und mit diesem Zusammenhang natürlich auch ändern, wenn du es möchtest bzw. wenn es dann überhaupt noch geändert werden muss!

Würde mich sehr über einen kurzen Erfahrungsbericht freuen!

Herzliche Grüße

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