Neuabschluss Riester Vertrag Aachen Münchner Strategie No.1

gefragt von Tinkadorf am 10.11.2007 um 20:28 Uhr

mein Vermögensberater der DVAG hat mir vor 5 Jahren einen Riester Vertrag der Aachen Münchner verkauft. Jetzt möchte er mir einen neuen (superguten!) Vertrag, Strategie No.1 verkaufen u. den bereits seit 5 Jahren bestehenden Riestervertrag in den neuen übertragen. Für mich soll dabei eine höhere Rente/Rendite rauskommen. Dieser Vertag soll auch wg.der Anhebung des Renteneintrittalters zwei Jahre länger als der alte Vertrag laufen. Kann mir jmd. sagen ob das Sinn macht?

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anonym
beantwortet von Fuchsi883 am 13. August 2010 10:39
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Dir Provisionierung bei der Aachener Münchner läuft einen abgeschlossenen Vertrag für 5 Jahre, sodass sie sich nach 5 Jahren wieder bei dir melden. Außerdem kostet der Produktwechsel genau soviel als würde man einen neuen Vertrag bei einem anderen Unternehmen abschließen. Hinzu kommt das eine Fondsgebundene Versicherung die teuerste Variante der Riestervorsorge ist. Ich hingegen bin für einen Fondssparplan. Dabei hat geringe Kosten und über den Cost Average Effekt profitiere ich zusätzlich von großen Schwankungen beim Aktienfonds. Was die Inflationsrate beim Vorredner betrifft, kann ich nur sagen, dass er irgendetwas weiter trägt, ohne wirklich was davon zu wissen - Inflation war in Zeiten der Krise gegen 0 und ist auch jetzt nur zwischen 1 und 1,5 %. Meiner Meinung nach Hände weg von der Deutschen Vermögensberatung - die arbeiten meist nur in die eigene Tasche und die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden bleiben auf der Strecke.


BildungsCenter
beantwortet von BildungsCenterFragant am 5. Februar 2010 14:41
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Also Riester macht bei so gut wie allen Menschen keinen Sinn, da sie den effektiven Vermögensaufbau (Altersvorsorge) verhindern!!!

Und zwar aus folgenden Gründen:


Kapitalgebundene Riester:
Das ist eine Anlage in GELDWERTE.

Du legst dein Geld in Geld an. (Geldwerte) Das bedeutet es ist nicht Inflationsgeschütz!
Da du leider nicht vorher sagen kannst wie hoch die Inflation in Zukunft sein wird... derzeit liegt sie offiziell im Durchschnitt von 3-4 %

Aber was machst du wenn sie in Zukunft noch höher sein wird... wonach im übrigen alles hindeutet.

Wenn deine Geld in Geld Anlage nicht über 3-4 % im Jahr erwirtschaftet, sparst du rückwärts denn dann ist die Inflation (Geldentwertung) höher als die erwirtschafteten Zinsen.

Die GARANTIE: Was nützt dir die Garantie auf das eingezahlte Geld? Inflation hat schon dafür gesorgt das es nach 20 Jahren nur noch ca. die Hälfte wert ist! Wenn nicht sogar schon früher.

GARANTIEZINS: Gibt es nur auf den Sparbeitrag! (eingezahlter Beitrag- Kosten, welche bei Schieflage des Unternehmens angepasst werden können)

Fondsgebundene Riester:

In aller Regel ungeeignet, weil das Versicherungsunternehmen über die Fondsauswahl entscheidet. Und der Kunde kann nur innerhalb dieses beschränkten Angebots seine Fonds-Wahl treffen!!!
Der Versicherer hat aber in der Fondsauswahl andere Kriterien, als ein Sparer der effektiv Vermögen bilden will!!!
Es gibt in Deutschland nur ganz ganz wenige Ausnahmen… (mir ist nur eine bekannt…)
Jedoch in Koppelung an Riester geht diese eine Ausnahme auch flöten.

Riester macht als effektive Altersvorsorge keinen Sinn und da helfen auch alle staatlichen Zuschüsse nicht, dies auszugleichen!!!

Außerdem gibt es für die Zulagen noch einen tollen Bericht:

VIDEO



anonym
beantwortet von ThomasS1983 am 9. Dezember 2009 10:25
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Macht keinen Sinn , da es ca 100 € kosten wird ,durch den Verwaltungsakt, das Guthaben zu übertragen und außerdem kann man die Laufzeit auch bei dem schon laufenden vertrag verlängern, wenn das gewünscht ist. Die Rendite würde ich mir auch belegen lassen. Ob da wirklich so viel mehr raus kommt ist die Frage. der Berater hat durch die 5 Jahre Laufzeit des alten vertrages seine Stornohaftung beendet und müsste kein Geld zurückzahlen aber würde durch den Neuabschluss eine erneute provision bezahlt bekommen.

Deshalb take care und immer hinterfragen was die berater machen :)


heiculix
beantwortet von heiculixFragant am 16. Februar 2009 21:05
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Beratung = Verbraucherzentrale Verkauf = DVAG Vertriebsrohr der Aachener und Münchener Laß dich nicht veralbern. Riestern macht man derzeit in einem kostengünstigen Banksparplan. Dazu nutzt man den Weg des Anbieterwechsels. Bericht der Finanztest 08/2008.


Pflugmacher
beantwortet von PflugmacherFragant am 16. Februar 2009 09:02
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Dein Berater sollte das doch wohl soo gut können, daß es für Sie verständlich + einleuchtend ist. Wenn nicht, Finger weg! Wahrscheinlich aber mehr UNsinn als Sinn. Ich jedenfalls kann mir zur Zeit nix drunter vorstellen. Aber ehrlich, ich würde mich bei der Aachen Münchner Versicherung DIREKT erkundigen + anfragen zusätzlich beim bundesfinanzministerium, die's mit Sicherheit unabhängig beantworten können. KOSTENLOSES e-book unter:

http://pflugmacher-news.de/e-book Gr. Pflugmacher


anonym
beantwortet von bolife am 23. Juni 2008 23:17
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Also, leider etwas spät aber okay. Der Vermögensberater der Deutschen Vermögensberatung AG bekommt keine erneute Provision für den Abschluss einer neuen Riester Rente (zB. Strategie No 1), wenn der Kunde eine alte Riester Rente bei der Aachener und Münchener hatte (die Rentenversicherung muss eine Riester sein). Denn es handelt sich hier lediglich nur um eine Tarifumstellung. Damit der Verbraucher(Kunde) geschützt wird, lässt die DVAG diese erneute Provisionszahlung nicht zu. Deshalb entstehen keine erneuten Abschlussgebühren, da diese schon mit dem alten Tarif bezahlt wurden.

"Denken ist die beste Waffe eines Menschen, nur leider erschießen sich die meisten immernoch selbst."

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmalljustiiPlatin-Fragant am 16. Februar 2009 05:48

Soso, und durch die Vertragsverlängerung auch nicht ;-) Ein Schelm der Böses dabei denkt lach

  • Einen bestehenden Kunden zu kontaktieren ist leichter als einen Neukunden zu aquirieren.

  • Man schlägt ihm eine für ihn "kostenfreie" Änderung vor, das lässt er sich dann ohne Probleme gefallen.

  • Damit man trotzdem was dran verdienen kann, verbindet man die kostenfreie Änderung mit einer Vertragsverlängerung, welche zumindest anteilig als Neuvertrag gewertet, und damit verprovisioniert wird.

Einer der ältesten Tricks der Versicherungswirtschaft, der auch bei konventionellen Verträgen bereits durch viele Gesellschaften praktiziert wurde (WWK, Hamburg Mannheimer usw.)

Wer mich als Kunden so verarscht, hat in meinem Wohnzimmer nichts verloren!

Kommentar von bolife am 9. Februar 2010 21:12

Nun kommt es aber auch auf das Alter des Kunden drauf an, da die AM nur 35 Beitragsjahre anrechnet. und siehe da, wenn der erste Vertrag 5 Jahre lang lief mit einer Beitragszahldauer von 35 Jahren und bereits schon 5 Jahre vergangen sind, dann sind das noch 30 Jahre. Plus die zwei Jahre die der Berater verängert sind wir also bei 32 Jahren, somit weniger Provision als wie beim Altvertrag und das heißt, ohne erneute Provisionen. Immer mal erst zuende denken.


anonym
beantwortet von carolina0710 am 10. Dezember 2007 10:57
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Schwarze Schafe gibts nicht nur bei der DVAG...leider gibts die überall! Um die Frage mal sachlich zu behandeln, fehlt mir die Angabe welche Riester-Rente du von der AM schon hast? Da es über die DVAG vermittelt wurde geh ich mal von der Riester "Rente Wachstum (2RG)" aus, deren Überschüsse in den DWS Flexpension-Fond eingehen. Ich, 27 Jahre alt, habe mir mal beide mit einem monatlichen Beitrag von 100,50€ (Nettoverfahren) rechnen lassen und kam zu folgenden Ergebnissen: Rente Wachstum: lebenslange monatl. Rente = 533,20€ Guthaben zum Rentenbeginn = 114.795€

Rente Strategie no.1: lebenslange monatl. Rente = 1.196,90€ Guthaben zum Rentenbeginn = 250.019€

...die Zahlen sprechen für sich. Aber ein direkter Wechsel lohnt sich vorerst wegen den Abschlusskosten wirklich nicht. Ich würde dir empfehlen, die 1%ige Erhöhung des Riesterbeitrags in 2008 in die Strategie 1 einzubringen und nach 5 Jahren komplett auf die Strategie 1 zu wechseln. Genauere Details gibts bestimmt bei der DVAG. Der Tipp von Markus Braun den Vertrag beitragsfrei zu stellen und ein neues Produkt abzuschliessen...und ihm ne Mail zu schicken...ist nicht sachgemäß. Um dies zu raten, fehlen hier genauere Informationen und man muss sich den Vertrag erstmal genauer anschauen. Die Produkte der AM sind grundsätzlich zu empfehlen, da sie auch meistens mit der DWS gekoppelt sind. Testergenisse zur Strategie konnte ich nicht finden, da das Produkt noch sehr neu ist. Laut Stiftung Warentest sind die TopRente und die Premium Rente von der DWS die "besten" Produkte...die AM wurde aber nicht mitgetestet und das Kapital zu Rentenbeginn ist bei der Strategie No 1 das Höchste was ich bis jetzt gesehen habe.

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmalljustiiPlatin-Fragant am 16. Februar 2009 06:57

Die von der Rentenhöhe abziehbare Kosten während der Rentenphase werden dabei komplett verschwiegen. Wie also kannst Du so etwas sagen?

Wenn ich 100.-Euro Rente bei der AM habe und davon 25.-Euro Kosten weg gehen. Warum soll das besser sein, als wenn ich bei einem anderen Anbieter 95.-Euro Rente habe und es gehen nur 15.-Euro an Kosten weg?

Außerdem scheinst Du noch nicht sehr viele entsprechende Angebote gesehen zu haben, wenn die AM das höchste ist, was Du bisher gesehen hast lächel

Zu guter Letzt bestehen zwischen der TopRente und der PremiumRente so gravierende Unterschiede, dass diese in einem Satz beide als "beste Produkte" zu benennen, allein schon unqualifizierter Quatsch ist. Sorry, aber ist echt die Wahrheit.

Die TopRente ist eines der besten Riesterprodukte (wenn man beim Riestern überhaupt davon sprechen kann), hat sich aber schlecht verkauft, weil die Berater keine Sofortprovision erhalten haben. Aus diesem Grund hat die DWS das vermittlerfreundliche Produkt PremiumRente auf den Markt gebracht, das sehr viel Kostenlastiger ist und dem Berater eine Sofortprovision ermöglicht, damit aber nicht mehr kundenfreundlich ist. Dreimal darfst Du raten, was nun im Regelfall verkauft wird....

Gruß justii

Kommentar von Riesterfeind am 15. März 2009 14:38

Hatte 2002 eine ´Privat-Rente mit Garantie´ abgeschlossen. Ich weis es nicht was für vorteile die “Strategie No.1” bringen soll gegenüber alte. Mein Berater hat mir auch gedrängt dem Vertrag zu ändern, mit Begründung das es nur Vorteile gibt. Dumm wie ich bin, habe ich mein und dem von meine Frau geändert. Diese Woche habe ich meinen jährlichen Informationsblatt gekriegt. Der Schock sitzt immer noch. Mein Stand des Altenvorsorgevermögens (12.2007)war vor der Änderung 1770,21Euro Nach der Änderung (12.2008) habe ich gerade mal 1569,40 Euro obwohl ich 2008 790Euro einbezahlt habe. Insgesamt habe ich seit meinem Vertragsabschluß 2002 2909,40 Euro bezahlt. Und wo stehe ich jetzt! Alleine an Fondsguthaben habe ich 594,21 Euro verloren. Und der Berater hat 190,54 Euro kassiert. Und dazu kommen noch weitere Kosten. Bei meine Frau sieht es fast gleich aus. Habe vor der Änderung reichlich Geld verloren, aber das ist der Hammer. Mein Monats-Beitrag liegt bei 66Euro, ich muss noch 37Jahre bezahlen. Meine garantierte Rente liegt bei 118,07 Euro. Wer weis was die 118,07 in Jahr 2046 noch wert sein werden. Noch kann ich für 66Euro (fast) für eine Woche einkaufen. Ich habe es satt mein Geld aus dem Fenster zu schmeißen, für mich ist es ein Betrug. Die Versicherer versichern bis 8% Wertsteigerung aber von Verlusten spricht keiner. Wies einer von euch ob ich es Problemlos kündigen kann ohne das Geld was ich noch habe zu kriegen? Die Zulagen werden abgezogen, das ist klar. Was ist mit dem Vertrag dem ich geändert habe. Gilt er jetzt als neu oder einfach Änderung. Weil an das Geld komme ich erst dran, nach dem ich 5Jahre einbezahlt habe (steht in dem Vertrag).

Gruß Riesterfeind

Kommentar von Riesterfeind am 15. März 2009 14:48

Mir ist ein Fehler unterlaufen. Ich meine natürlich ´Weis einer von euch ob ich es Problemlos kündigen kann, ohne das Geld was ich noch habe zu verlieren´. Gruß Riesterfeind


anonym
beantwortet von mbconsulting am 21. November 2007 15:23
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Hallo,

als gelernter Versicherungskaufmann möchte ich dazu raten, den Vertrag nicht zu ändern. Gründe: 1: Die Vertragsänderung erzeugt neue Abschlusskosten - Rentite verringert sich. 2: Es gibt definitiv renditestärkere Produkte als die Riesterrente 3: Besser den "Altvertrag" beitragsfrei stellen und ein neues Produkt abschließen. Bei Fragen zu einem renditestarken Produkt stehe ich auch gerne zur Verfügung - einfach eine Mail senden.

Kommentar von tihaweGold-Fragant am 22. Januar 2008 11:44

Richtig, es gibt renditestärkere Produkte als die Riester und es spricht auch nichts dagegen (falls finanziell möglich) solche abzuschließen. Allerdings nicht als Alternative zur Riester. Wer Riester-Förderberechtigt ist, sollte auch unbedingt Riester machen.Wer dies nicht tut verschenkt die staatlichen Zuschüsse, welche jedem Förderberechtigten zustehen. Mit der Rentenreform 2002 wurde jedem ein Teil der gesetzlichen Rente gestrichen. Um diese wieder zu bekommen ist es wichtig eine Riester Rente abzuschließen. Man kann selbstverständlich geteilter Meinung sein ob man die Vorgehensweise der Politik gut findet oder nicht.Das Gesetz ist jedoch Fakt und als seriöser Finanzberater bin ich verpflichtet meine Kunden darauf hinzuweisen und zu helfen das diese auch bekommen was ihnen zusteht. Ach ja,eine Umstellung der Riester bitte immer im Einzelfall prüfen.


Mismid
beantwortet von MismidDiamant-Fragant am 10. November 2007 23:25
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wer sich von der DVAG beraten läßt ist selbst schuld...für mich sind das keine Berater...da kannst du auch gleich dein Metzger fragen. In erster Linie wirst du aber erst einmal Geld verlieren auch wenn der neue Vertrag besser sein sollte. Fest steht ja wohl daß er dich beim ersten mal anscheinend schlecht beraten hat. Gabs vor 5 Jahren schon Riester? Wegen Anhebung des Rentenalters braucht man keinen neuen Vetrag, da sich die Auszahlung eh erst ab Renteneintritt ausgezahlt wird, auch wenn im Vertrag eine kürzere Laufzeit steht.

Kommentar von tihaweGold-Fragant am 22. Januar 2008 11:28

Wenn man keine Ahnung hat sollte man doch besser auf einen Kommentar verzichten.Riester gibt es seit 2002.Die alten Riester-Tarife der Aachen Münchener waren/sind Top und wurden auch stehts Top bewertet. Der neue Tarif Strategie Nr.1 ist allerdings noch besser.Ich würde ihn umstellen. Es entstehen zwar tatsächlich neue Abschlußgebühren, die machen sich allerdings in dem Fall bezahlt. Grundsätzlich ist es allerdings nicht verkehrt eine Umstellung genau zu prüfen.Übrigens: Die pauschale Abwertung von Beratern, egal welcher Gesellschaft zeugt nicht gerade von hoher Sachlichkeit.Mit solchen pauschalen Aussagen kann man evtl. einen Stammtisch nach ein paar Bierchen beeindrucken.Schlechte Berater gibt es ohne Zweifel. Auch bei der DVAG. Aber auch jede Menge sehr gute. Ich habe mal schlechte Erfahrung in einer VW Werkstatt gemacht. Bin ich deshalb grundsätzlich schlecht beraten wenn ich VW Werkstätten besuche?

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmalljustiiPlatin-Fragant am 16. Februar 2009 05:42

Lebens-/Rentenverträge der Aachener und Münchener waren für den Kunden noch zu keiner Zeit Top! Dies wird Kunden von den Vermittlern zwar immer wieder vorgeplappert (weil die AM dafür besonders viel Provision bezahlt), aber es wird durch stetes Wiederholen trotzdem nicht wahrer.

Nachdem Riesterverträge erwiesener Maßen deutlich höhere Kosten aufweisen als entsprechende konventionelle Verträge, stellt sich die Frage, wie ein schlechtes Produkt besser werden soll, wenn man die eh schon viel zu hohen Kosten noch höher macht.

Zur DVAG selbst möchte ich nur auf die Seiten Finanzparasiten und "geprellte Strukkis" verweisen.

http://www.finanzparasiten.de/html/links/dvag.html

Es grenzt an Schwachsinn, solchen Umtrieben auf den Leim zu gehen.

Gruß justii


Kajjo
beantwortet von KajjoGold-Fragant am 10. November 2007 20:55
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Klingt irgendwie so, als ob im wesentlichen der Vertreter den Gewinn machen würde. Ich wäre da sehr vorsichtig.

Und ganz allgemein ist Riester sowieso nicht das Wahre...

Kommentar von tihaweGold-Fragant am 23. Januar 2008 09:26

Warum nicht?

Kommentar von 34afbe25c789e3aa453062f0e58e22besmalljustiiPlatin-Fragant am 16. Februar 2009 06:09

Riestern ist in den meisten Fällen wie "sich selbst in die eigene Tasche lügen".

Bei Verträgen, die während der Ansparphase (Förderzeitraum) Kosten von über 20% des einbezahlten Geldes verschlingen, wird die Sinnlosigkeit der Förderung aber meist erst offenbar wenn man erfährt, was meist verschwiegen wird: dass die Kosten während der nicht mehr geförderten Rentenphase weiterlaufen und nur etwas anders gestaltet sind.

Wenn ich also 40% Förderrate während der Ansparphase erreichen kann, mir aber während der Ansparphase schon 20% der Gesamtbeiträge wieder abgezogen werden und dann in der nicht mehr geförderten Rentenphase nochmals 20% aus dem Geldbeutel gezogen werden, dann sind wir uns einig, dass nicht ich gefördert worden bin sondern die Versicherung. Oder?

Wenn die Kosten noch höher als 20% sind, was bei vielen Riester-Versicherungen der Fall ist, dann wird auch eine höhere Förderung noch aufgefressen.

Spätestens wenn ich bedenke, dass die Renten aus den Riesterverträgen der vollen Besteuerung im Rentenalter unterliegen bemerke ich, dass ich voll über den Tisch gezogen worden bin. Und dafür lasse ich mich dann auch noch vertraglich knebeln:

  • Rückzahlung der Förderung (die in Wirklichkeit die Versicherung erhalten hat), wenn ich mein Geld im Ausland verbrauche

  • Auszahlung ausschließlich als Rente (wenn ich an meiner Altersversorgung "Haus" etwas renovieren möchte, muss ich deshalb ein Darlehen bei der Bank beantragen, für das ich vieeeel mehr Zinsen bezahlen muss, als ich für meine Riester-Rente je bekommen habe, anstatt mein angespartes Riesterkapital dafür zu verwenden)

  • Anrechnung bei Vermögensverfall (Wer auf Sozialhilfe angewiesen ist, dem wird die Riesterrente voll angerechnet. Schlecht ausgebildete Geringverdiener stellen im Alter also fest, dass nicht sie gefördert wurden sondern dass sich der Staat an ihnen gesund stößt)

  • Die oft beworbene Unpfändbarkeit der Riester-Anlagen ist eine Lüge, denn schon während der Ansparphase ist angespartes Kapital, das aus nicht geförderten Beiträgen erwirtschaftet worden ist, pfändbar und in der Rentenphase besteht überhaupt kein Pfändungsschutz mehr. Wenn also ein Titel besteht (gilt mind. 30 Jahre) kann bei einem 45jährigen bereits heute die spätere Rente mit einer Pfändung belegt werden. Ebenso wie Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung...

  • die Liste könnte man beliebig fortsetzen.

Für die meisten Menschen wird sich Riestern also nicht lohnen. Dafür aber für die meisten Vermittler, für die Finanzwirtschaft und für den Staat. Nur für ganz wenige Bürger, die Fördermaximierung betreiben können (Familie mit Alleinverdiener und möglichst vielen Kindern), können aus dem Riestern einen Gewinn ziehen.

Wieviele Alleinverdiener-Familien mit mehr als 2 Kindern kennst Du? Richtig, die kannst Du an den Fingern einer Hand abzählen. Für alle anderen gilt: Vergiss das Riestern - Nicht Du wirst gefördert sondern die Finanzwirtschaft!

Kommentar von Katjaaa1 am 18. August 2010 10:00

Riestern dient der Altersvorsorge und da sollte sich jeder, wenn er später halbwegs in Rente seinen Standard halten möchte(gerade dann hat man ja viel Zeit in den Urlaub zu fahren) einen Kopf machen. Es muss ja nicht Riester sein, weil das eignet sich wirklich defintiv nicht für alle Menschen.. Aber es gibt auf jeden Fall für jeden Menschen eine perfekt passende Altersvorsorge! da bin ich mir sicher und Kopf in den Sand stecken und einfach sagen, dass alles doof ist bringt meiner Meinung nacht nichts. Ich habe hier gute Erfahrungen gemacht(seriös und undverbindlich) http://rentenversicherungs-analyse.notlong.com ..lieben gruß


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Die zunehmende "Überalterung" unserer Gesellschaft bringt den Generationenvertrag ins Wanken.

Durch Produkte wie die Riester Rente versucht der Staat nötige Anreize zu schaffen, um die Bürger zu einer zusätzlichen privaten Altersvorsorge zu bewegen, da die gesetzliche Vorsorge bei weitem nicht mehr für eine Absicherung im Alter ausreicht. Private Altersvorsorge ist heute so wichtig wie nie zuvor!





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