Frage von Hirsch72, 16

Nervenschmerzen veröden nach Halswirbeltumor?

Hallo,

vor sieben Jahren entstand bei meiner Lebensgefährtin (damals 31) plötzlich auf der linken Oberkörperhälfte (Außenseite Brustkorb) und auf der Oberseite ihres linken Armes (bis in Daumen, Zeige- und Mittelfinger) ein starker Brandschmerz. So als ob sie eine fürchterlichen Sonnenbrand sich dort zugezogen hätte.

Untersuchungen ergaben einen 8 cm in vielen Jahren gewachsenen Spinalkanaltumor der die Nervenbahnen bis aufs äußerste schon an den Kanalrand gequetscht hatte. Drei mal musste sie in die Röhre, weil die Ärzte an einen Defekt des Gerätes glaubten. Es sah aus als hätte sie einen Korken, den kompletten Nervenkanal auf einer Länge von wie gesagt 8 cm ausfüllend, in der Wirbelsäule stecken. Diagnose baldige Querschnittslähmung oder Tod. Fünf Tage, vier aufgetrennte Wirbelkörper und eine 12 Stunden OP später war ein Zauberkunststück vollbracht. Ein namhafter Chirurg hatte perfekte Arbeit geleistet, so dass sie wieder nach sechs Monaten komplett geheilt war. Der Begriff Götter in Weiß hat seitdem für uns eine ganz neue Bedeutung.

Das einzige Problem, der Brandschmerz blieb. Seit dem nimmt sie Lyrica und Phenhydan um die Schmerzen zu unterdrücken. Ewig wird das aber nicht mehr wirken, sodass durch den Schmerzarzt Schmerznerverödung empfohlen wurde. Rückenmarkstimulation (SCS) scheidet aus. Implantierte Gerätschaften möchte sie auf keinen Fall.

Jetzt möchte ich gern im Vorfeld recherchieren um ein größtmögliches Wissen über diese Art der Behandlung uns anzueignen. Nerververödung mit Hitze oder mit Kälte, beide Themen interessieren uns. Darüber hinaus würden uns auch diesbezgl. Artzempfehlungen weiterhelfen.

Wer kann uns helfen bitte?

LG und besten Dank schon mal im voraus.

Markus

Antwort
von Hirsch72, 5

Hallo.... gibt es keinen Neurochirurgen unter den Lesern, der mir hier eventuell weiterhelfen kann?

VG Markus

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